Kaffee vs. Potenz

Kaffee vs. Potenz

Wie viele Tassen Kaffee darf man am Tag trinken, ohne Schaden für die Potenz? Die Frage zum Für oder Wider des Kaffees spaltet Menschen in zwei Lager. Freunde des heißen Gebräus erfreuen More »

20 Jahre Viagra

20 Jahre Viagra

Zusammenfassung: Vor genau 20 Jahren wurde Viagra in den USA als Medikament gegen Erektionsstörungen zugelassen. Die blaue Potenzpille hat eine regelrechte sexuelle Revolution ausgelöst – vor allem für in die Jahre gekommene More »

Serie – Beckenbodentraining 1

Serie – Beckenbodentraining 1

Der Vorgang der Erektion ist wesentlich komplexer als nur das "steif" werden. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig – und damit auch die Anfälligkeit für Störungen. Neben seelischen Ursachen, More »

Impotenz bei jungen Männern

Impotenz bei jungen Männern

Impotenz, fachmedizinisch erektile Dysfunktion, bezeichnet eine länger andauernde sexuelle Störung, bei der ein Mann über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommt. Erektionsstörungen können Männer jeden Alters betreffen und bei älteren wie jungen More »

Generika vs. Originale Potenzmittel

Generika vs. Originale Potenzmittel

Generika sind bioäquivalente Versionen von Original Medikamenten, nachdem deren Patentschutz ausgelaufen ist. Da der aktive Wirkstoff der gleiche ist, wirken Generika und Original Medikamente gleicht. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Hilfsstoffen. More »

 

Kaffee vs. Potenz

Wie viele Tassen Kaffee darf man am Tag trinken, ohne Schaden für die Potenz? Die Frage zum Für oder Wider des Kaffees spaltet Menschen in zwei Lager. Freunde des heißen Gebräus erfreuen sich vornehmlich am Geschmack und am belebenden Effekt des exotischen Getränks. Doch vor allem zu viel Kaffee über den Tag verteilt ist auch verantwortlich für unerfreuliche gesundheitliche Konsequenzen. Neben Kreislaufbeschwerden und Einschlafstörungen hat ein umfangreicher Kaffeegenuss auch verschiedene Auswirkungen auf die männliche Potenz. Ist Kaffee demnach eher gut oder eher schlecht für Libido und Erektionsfähigkeit? Oder ist es sinnvoll, eine maximale Menge an Tassen Kaffee pro Tag zu beachten? Hierzu sollen nun die Antworten folgen.



Der Genuss von Kaffee hat viele positive Effekte, sowohl auf den Körper als auch auf den Geist. Außerdem ist mittlerweile entdeckt worden, dass Koffein auf die männliche Potenz wirkt. In den USA konnten Forscher bemerken, dass regelmäßiges Trinken von Kaffee sogar bei übergewichtigen und fettleibigen Patienten wirken kann, zumindest sofern keine Diabetes vorliegt. 

Die Gründe dafür sind in der Wirkung des Koffeins auf den Organismus zu finden. Schließlich sorgt der Stoff im Kaffee für eine bessere Durchblutung. Das hat zur Folge, dass die Schwellkörper im Penis ebenfalls stärker durchblutet werden. Außerdem wird bewirkt, dass die Arterien im männlichen Glied zusammen mit den sogenannten glatten Muskeln entspannt werden. Das bildet die Grundlage für eine stabilere Erektion.



Auswirkungen von Kaffee auf die Potenz

Wer gern und vor allem täglich Kaffee trinkt, schätzt neben dem Geschmack auch die Wirkung auf die emotionale Stimmung und die Leistungsbereitschaft des Gehirns. Wer als Mann gern Kaffee trinkt, kann sich außerdem über die positiven Effekte auf die eigene Potenz freuen. Doch bringt viel Kaffee auch viel Wirkung?



Laut der wissenschaftlichen Empfehlungen genügt zur bemerkbaren Steigerung der Potenzfähigkeit bereits der Genuss von drei Tassen Kaffee am Tag. Wer ganz sicher gehen möchte, diese Maßgabe nicht zu überschreiten, sollte darauf achten, eine Koffeinzufuhr von 170 bis 303 Milligramm nicht zu überschreiten. Mit zwei Tassen Espresso wäre diese Menge zum Beispiel auch schon erreicht.

 Bei etwa vier Tassen Kaffee am Tag und mehr berichten viele Männer davon, dass Herz- und Kreislaufprobleme auftreten. Diese verursachen im Gegenzug entsprechende Erektionsprobleme. Allerdings wird ebenso bemerkt, dass gerade beim Koffein auch leicht gewisse Gewöhnungseffekte eintreten können, die zu weiterem Konsum animieren.

 Demnach gilt also, dass ein gesundes Maß des Kaffeekonsums am Tag gesund ist für Geist, Körper und Potenz, sofern Mann es nicht übertreibt.


20 Jahre Viagra

Zusammenfassung: Vor genau 20 Jahren wurde Viagra in den USA als Medikament gegen Erektionsstörungen zugelassen. Die blaue Potenzpille hat eine regelrechte sexuelle Revolution ausgelöst – vor allem für in die Jahre gekommene Männer. 

Die Entdeckung des Medikaments Viagra kam vor 20 Jahren durch Zufall zustande: Der US-Pharmakonzern Pfizer wollte damals eine neues Mittel gegen Herzschwäche testen. Es fiel auf, dass vor allem männliche Probanden eine "positive" Nebenwirkung verspürten. Der Grund: Das neue, unbekannte Mittel bescherte ihnen lange nicht gekannte Freuden im Bett, da Erektionen häufiger auftraten und länger anhielten. Das Potenzmittel Viagra war geboren, und ein weltweiter Run auf die blauen Pillen setzte ein: Etwa 65 Millionen Männer sollen das Mittel weltweit schon genutzt haben. 

Der Viagra-Wirkstoff heißt Sildenafil, und er hemmt das Enzym PDE-5, wodurch die Durchblutung angeregt wird. Eine Erektion stellt sich allerdings nicht automatisch ein, sondern muss nach wie vor durch Erregung stimuliert werden. Jede dritte Erektionsstörung ist auch gegen Viagra immun, dann muss mit Nervenstimulation oder Beckenbodentraining nachgeholfen werden.

Die Potenzpille hat allerdings Nebenwirkungen. So wird von Kopfschmerzen, Sodbrennen und Hitzewallungen berichtet. Zu Sehstörungen kann es ebenfalls kommen, da Sildenafil nicht nur das Enzym PDE-5, sondern auch das eng verwandte PDE-6 blockiert. Wer zu gierig ist und überdosiert, riskiert schmerzhafte Dauererektionen (Priapismus) bis hin zum Herzinfarkt.


Alternativen zu Viagra

Zusammenfassung: Jeder 7.Mann in Duetschland ist zumindest einmal im Leben von Erektionsproblemen betroffen. Es gibt verschiedene Behandlungsansätze, von denen der bekannteste die EInnahme von Viagra ist. Wir zeigen Ihnen Alternativen zu Viagra auf, damit Ihre Potenzstörungen schon bald der Vergangenheit angehören.

Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern das Risiko erektiler Dysfunktionen. Eine solche liegt dann vor, wenn der Penis in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht hart genug wird oder bleibt, um aktiv Geschlechtsverkehr ausüben zu können. Bestehen diese Probleme über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger, sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion (Impotenz, Potenzstörung).

Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion können körperlicher und/oder psychischer Natur sein. In den meisten Fällen ist das Problem durch eine passende Behandlung lösbar. Neben mechanischen Hilfsmitteln wie Penisringen und Vakuum-Erektionshilfen ("Penispumpen") ist vor allem die medikamentöse Behandlung weit verbreitet.

Hilfe bei erektiler Dysfunktion

Behandlung der erektiler Dysfunktion durch Medikamente

Insbesondere die PDE-5-Hemmer spielen als gefäßerweiternde Substanzen eine große Rolle bei der Behandlung erektiler Dysfunktionen. Sie verbessern die Stärke und die Dauer einer Erektion, rufen sie jedoch nicht selbst hervor. Damit die Medikamente wirken, bedarf es einer sexuellen Stimulation.

Eine weitere Voraussetzung für die Wirkung von PDE-5-Hemmern betrifft den Zustand der Nervenstrukturen, die für eine Erektion nötig sind. Nur wenn sie intakt sind, können PDE-5-Hemmer ihre Wirkung entfalten. Patienten, die an einer schweren Herzerkrankung leiden, wegen der sie sich nicht anstrengen dürfen oder molsidomin- oder nitrathaltige Arzneimittel einnehmen, sollten auf die Anwendung von PDE-5-Hemmern verzichten.

Der wohl bekannteste Wirkstoff aus dieser Arzneimittelgruppe ist Sildenafil, der 1998 unter dem Namen Viagra durch das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer auf den Markt kam. 

Neben Viagra, das sich seit seiner Markteinführung inzwischen zum Synonym für Potenzmittel entwickelt hat, gibt es einige andere Arzneimittel zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion. Hierzu gehören vor allem andere PDE-5-Hemmer wie Cialis und Levitra sowie lokal angewendete Medikamente wie MUSE und SKAT. Darüber hinaus kommen vereinzelt andere Wirkstoffe zum Einsatz.

Cialis  – das Langzeit-Potenzmittel

Vier Jahre nach der Markteinführung von Viagra brachte der Pharmakonzern Eli Lilly das Medikament Cialis auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Tadalafil, der ebenfalls zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehört. Bis sich die volle Wirkung von Cialis entfaltet, dauert es etwa 2 Stunden.

Das ist etwas länger als bei Viagra (etwa 1 Stunde), dafür hält die Wirkung von Cialis länger an. Hier ist von einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden die Rede (zum Vergleich: 4 – 6 Stunden bei Viagra). Umgangssprachlich wird Cialis deshalb als "Wochenendpille" bezeichnet und ist in Deutschland das meistverkaufte Potenzmittel – noch vor Viagra. Cialis ist in 5 mg, 10 mg und 20 mg Dosen erhältlich.

Mögliche Nebenwirkungen von Cialis sind:

  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Rückenschmerzen
  • verstopfte Nase
  • Gesichtsrötung
  • Übelkeit
  • Durchfall

Hilfe bei Potenzstörungen

Das "deutsche" Potenzmittel Levitra

2003 kam Levitra von deutschen Pharmahersteller Bayer HealthCare auf den Markt, ein Potenzmittel, das den PDE-5-Hemmer Vardenafil als Wirkstoff enthält. Seine Wirkung setzt schon nach 40 Minuten und damit deutlich schneller als Viagra ein. Sie erreicht ihr Maximum nach etwa 1 Stunde und hält mit einer Dauer von 5 – 12 Stunden länger an. Levitra gibt es in der Dosierung von 5 mg, 10 mg und 20 mg. Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Wirkung von Levitra nach einer sehr fetthaltigen Mahlzeit vermindert ist.

Als Nebenwirkungen können auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsrötung
  • verstopfte Nase
  • Verdauungsstörungen

Planzliche Alternativen

In Einzelfällen finden andere Wirkstoffe Anwendung bei erektiler Dysfunktion. Ein Beispiel hierfür ist der – heutzutage allerdings nur noch selten eingesetzte – Wirkstoff Yohimbin. Der aus den Blättern und der Rinde des Yohimbe-Baums (Westafrika) gewonnene Wirkstoff fördert die Durchblutung und hat so einen positiven Effekt auf die Erektionsstörung.

Anders als bei PDE-5-Hemmern sollte die Einnahme von Yohimbin regelmäßig erfolgen. Darüber hinaus findet sich auf dem Markt eine nahezu unüberschaubare Vielzahl an weiteren pflanzlichen Mitteln, die sich – laut Hersteller – zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eignen. Zu den bekanntesten "natürlichen" Mitteln, die teilweise schon seit Jahrhunderten als Arzneimittel eingesetzt werden, gehören:

  • Bischofsmütze (auch Elfenblume genannt)
  • Ginseng
  • Ginkgo Biloba
  • Maca-Pflanze
  • Damiana
  • Sägepalme
  • Erd-Burzeldorn
  • Ptychopetalum olacoides

Ist die erektile Dysfunktion auf einen Testosteronmangel zurückzuführen, kann eine Hormontherapie eventuell Abhilfe schaffen. Hierbei wird dem Körper zusätzliches Testosteron zugeführt. Das Hormon kann über eine Tabletteneinnahme, eine Spritze, ein Pflaster oder Gel in den Körper gelangen.


Was kann man gegen Erektionsprobleme durch Pornos machen?

Zusammenfassung: Immer mehr junge Männer leiden unter Erektionsstörungen. Häufige Ursache ist der Konsum von Pornos. Warum das so ist erfahren Sie im folgenden Artikel.

Durch das häufige Konsumieren von Pornos, kann es schwierig werden, die eigene Sexualität mit dem Partner auszuleben. Dies kann schwerwiegende Folgen für eine Partnerschaft haben und zu Beziehungsproblemen führen. Frauen halten natürlich den Erwartungen stand der durch Pornos geweckt wird. Die attraktiven, immergeilen Frauen die für jede Fantasie bereit stehen – gibt es in der Realität nicht. Der Anschein der durch Pornos geweckt wird weckt die Fantasie der Männer und steigert den Erregungsgrad, aber im Sexleben sieht die Realität oft anders aus. PDE-5-Hemmer wie Viagra oder Cialis sind in solchen Fällen nur bedingt eine Hilfe. Deshalb kann eine Entwöhnung und Umgewöhnung der Selbstbefriedigung helfen:

  • Entwöhnung: durch einen vollständigen Verzicht auf Masturbation für ungefähr 30-90 Tage drückt man(n) quasi die Reset-Taste in seinem Kopf.
  • Umgewöhnung: nach der Phase der Enthaltsamkeit sollten die alten „künstlichen“ Masturbationspraktiken durch natürlichere ersetzt werden, die näher dem eigentlichen Geschlechtsverkehr und Berührungen des Partners entsprechen.

Bei besonders häufiger Masturbation mit pornographischen Inhalten, kann es außerdem zu einer Abschwächung der Wirkung der Pornos kommen. Verhaltensforscher nennen das Habituation. Wenn sich das auf die Sexualität in der Partnerschaft auswirkt, kann es hilfreich sein, weniger häufig zu masturbieren. Wenn körperliche Ursachen der erektilen Dysfunktion ausgeschlossen sind, kann in schlimmen Fällen auch ein Psychologe oder Sexualtherapeut Hilfe leisten.


Begünstigt Masturbieren Impotenz?

Zusammenfassung: Zum Thema Impotenz gibt es so einige Mythe die sich hartnäckig halten. Eine davon ist, dass häufiges Masturbieren zu Erektionsstörungen führt. Mehr Infos dazu im Folgenden Artikel.

Kann ich durch häufiges Masturbieren impotent werden?

Nein – grundsätzlich führt häufiges Masturbieren nicht zu Impotenz. Es gibt jedoch Umstände, durch die häufiges Masturbieren Erektionsstörungen begünstigen können. Eine Erektion ist ein Reflex auf bestimmte Reize oder Stimulationen, ähnlich, wie wenn durch Duft Appetit bekommen kann. Verhaltensforscher haben dafür den Begriff Konditionierung gefunden. Wenn sich ein Mann zu sehr an bestimmte sexuelle Stimulation oder Reiz gewöhnt, kann er Potenzstörungen bekommen, sobald diese bestimmten Reize ausbleiben. Beim Masturbieren geben sich Männer häufig bestimmten Fantasien hin, sehen sich Pornos oder entsprechende Bilder an. Bei besonders häufigem oder ungewöhnlichem Konsum von Pornographie, kann es für den Sexualpartner schwierig werden, diese teils sehr speziellen Reize oder Situationen aus den Filmen mit der Hand, Mund oder Scheide zu ersetzen. Erektionsstörungen können dann die Folge sein.


Nebenwirkungen von Potenzmitteln verringern

Die meisten Männer die auf die Einnahme von PDE-5-Hemmer wie Viagra angewiesen sind, sind mit der Wirkung vollauf zufrieden. Allein mögliche Nebenwirkungen sind ein Risiko-Faktor und führen oft zu Unsicherheit. Potenzmittel können, wie alle anderen Medikamente auch, Nebenwirkungen hervorrufen. Diese fallen von Mann zu Mann sehr verschieden auf und können vom Arzt auch nicht "vorhergesagt" werden. Trotzdem gibt es einige Tipps, wie Sie die Nebenwirkungen von Viagra und Co. verringern können.

Einnahme von Potenzmitteln

So vermindern Sie die Nebenwirkungen

Durch die Einhaltung der vom Arzt vorgeschriebenen Anwendung des Potenzmittels können negative Begleiterscheinungen vermieden werden. Wichtig ist die Einnahme gemäß der verordneten Dosierung. Außerdem sollte der Arzt über alle eingenommenen Medikamente informiert werden. Auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel wie z.B. Johanniskraut oder pflanzliche Potenzmittel müssen angegeben werden. Es empfiehlt sich, vor der Einnahme aufmerksam den Beipackzettel zu lesen. Des Weiteren wird Ihr behandelnder Arzt Sie zu aktuellen oder zurückliegenden Krankheiten befragen, die körperliche Risiken bei der Anwendung von PDE-5-Hemmern erhöhen können. Auch Ihr Apotheker kann Ihnen Fragen dazu beantworten..

Vor allem schwere Herz- und Lebererkrankungen und erbliche Augenleiden, wie Retinitis pigmentosa, bergen gesundheitliche Gefahren bei der Einnahme von Potenzmitteln. Zudem sollten nur Potenzmittel in Top-Qualität aus seriösen Versandapotheken gekauft werden. Illegal im Internet angebotene Arzneimittel gewährleisten keine Sicherheit und können schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.


Kostenübernahme von Viagra bei privater KV

Obwohl für private Krankenversicherer die gesetzlichen Neuregelungen der Gesundheitsreform der gesetzlichen Krankenkassen nicht gelten, werden auch von den privaten Krankenversicherern des Öfteren Kostenübernahmen für Potenzmittel wie Viagra abgelehnt (mehr Informationen für gesetzlich Krankenversicherte).

Grundlage für die Kostenübernahme von Leistungen ist bei den privaten Krankenkassen der bestehende Versicherungsvertrag. Befindet sich in diesem eine Klausel, aus der hervorgeht, dass die Behandlung erektiler Dysfunktion und Übernahme von Kosten für Medikamente vom Leistungsumfang ausgeschlossen ist oder nicht. Möglicherweise sind hier Mittel zur Potenzsteigerung ausgeschlossen. Da aber die Behandlung einer diagnostizierten erektilen Dysfunktion eine von Juristen und Medizinern anerkannte Krankheit ist und nichts mit Potenzsteigerung zu tun hat, sondern die Wiederherstellung von Körperfunktionen beinhaltet, sollten Sie bei Nichtzahlung der Leistungen durch die private Krankenkasse eine Durchsetzung auf dem Rechtswege beim Amtsgericht erwägen. Es gibt einige Urteile, in denen die privaten Krankenkassen zur Kostenübernahme verurteilt wurden. Grundsätzlich ist anzuraten, als privat versicherte Person den Versicherungsvertrag gründlich zu prüfen.


Serie – Beckenbodentraining 3

Im 3.Teil unserer Serie zum Beckenbodentraining kommen wir zu speziellen Übungen im Alltag. Dieses Training kann jeder Mann individuell für sich absolvieren und damit Impotenz/Erektionsprobleme vorbeugen bzw. bestehende Probleme deutlich abmindern.

Beckenbodentraining im Stehen 

Stellen Sie sich hin und positionieren Sie die Füße schulterbreit. Dann ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln zusammen als würden Sie versuchen das Urinieren zu beenden. Es sollte erkennbar sein, dass sich das Ende des Penises näher zum Unterleib bewegt und dass sich die Hoden leicht anheben. Zur Überprüfung der richtigen Ausübung können Sie die Bewegungen im Spiegel beobachten. Halten Sie die Anspannung so stark wie es möglich ist. Pro Durchgang sollte die Muskulatur für jeweils 5 Sekunden an- und wieder entspannt werden. Wenn Sie die Übung schon längere Zeit absolvieren, können Sie die Zeit der Anspannung nach Belieben auf 10 oder 15 Sekunden erhöhen. Insgesamt sollten für eine Übungseinheit drei Durchgänge ausgeführt werden. Es sollte auf jeden Fall vermieden werden den Atem anzuhalten, den Bauch einzuziehen oder die Gesäßmuskulatur zusammenzuziehen.

Übung im Sitzen

Setzen Sie sich in aufrechter Haltung auf einen Stuhl, sodass beide Füße in ihrer gesamten Fläche den Boden berühren. Die Knie sollten so weit auseinander positioniert werden, dass eine Handfläche Platz zwischen ihnen ist. Dann ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln zusammen als würden Sie versuchen den Beckenboden nach oben anzuheben. Die Gesäßmuskulatur sollte währenddessen trotzdem entspannt auf dem Stuhl ruhen.

Die Beckenbodenmuskeln sollten so stark wie möglich angespannt werden. In einem Durchlauf sollte die Beckenbodenmuskulatur erst für 5 Sekunden an- und dann für 5 Sekunden wieder entspannt werden. Nach drei bis vier Wochen Übung kann die Zeit der Anspannung auch auf 10 oder 15 Sekunden gesteigert werden. Eine Trainingseinheit sollte aus drei Durchläufen bestehen. Wichtig für die Übung ist, weder den Atem zu stoppen noch den Bauch einzuziehen.

Beckenbodentraining im Liegen

Für diese Übung legen Sie sich auf den Rücken und winkeln die Beine an. Die Knie sollten leicht auseinander positioniert werden. Ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln zusammen als würden Sie versuchen das Urinieren zu beenden.

Die Muskulatur sollte so kräftig wie möglich zusammengezogen werden. Diese Anspannung sollte für 5 Sekunden gehalten werden. Danach sollten sich die Beckenbodenmuskeln für 5 Sekunden entspannen. Bei Bedarf kann die Zeit der Anspannung auch auf 10 oder 15 Sekunden heraufgesetzt werden. Für eine Trainingseinheit sollte die Übung drei Mal durchgeführt werden. Zur korrekten Ausführung sollte man darauf achten, den Atem nicht anzuhalten, den Bauch nicht einzuziehen und die Gesäßmuskulatur nicht anzuspannen.

Beckenbodentraining beim Laufen

Bei dieser Übung können Sie entspannt und im normalen Schritttempo laufen. Ziehen Sie dabei die Beckenbodenmuskeln zusammen als würden Sie versuchen das Urinieren zu beenden. Der Beckenboden sollte sich dabei anheben. Wichtig ist, dass die Anspannung nicht so stark wie möglich gehalten wird, sondern sich der Beckenboden nur halb so hoch hebt, wie es bei maximaler Anspannung der Fall wäre.

Pro Durchgang sollten die Beckenbodenmuskeln für jeweils 5 Sekunden angespannt und wieder losgelassen werden. Die Dauer der Anspannung kann nach 3-4 Wochen Training auf 10 oder 15 Sekunden angehoben werden. Drei Durchgänge dieser Übung machen eine Übungseinheit aus. Um die Übung zum Bekcenbodentraining korrekt auszuführen sollte vermieden werden die Atmung zu stoppen, den Bauch einzuziehen oder die Gesäßmuskulatur anzuspannen. Der Gang sollte sich auch während des Ausführens der Übung natürlich fortsetzen lassen.

Beckenbodentraining nach dem Urinieren

Diese Übung bietet sich nach dem natürlichen Urinieren an. Sobald die Entleerung beendet ist, ziehen Sie die Beckenbodenmuskulatur so stark zusammen, dass das Nachtropfen unterbrochen wird. Beim Entspannen kann das Nachtropfen wieder eintreten.

Der Spannungszustand sollte so kräftig wie möglich angehalten werden. Zunächst sollte die Muskulatur für 5 Sekunden angespannt werden. Anschließend können die Beckenbodenmuskeln für 5 Sekunden entspannt werden. Für einen intensiveren Übungseffekt kann der Spannungszustand auf 10 oder 15 Sekunden verlängert werden. Eine Trainingseinheit setzt sich aus insgesamt drei Durchläufen zusammen.

Tipp: während der Übung sollten Sie gleichmäßig atmen und den Bauch und das Gesäß entspannt lassen.

Beckenbodentraining beim Sex 

Diese spezielle Übung kann ein Mann direkt vor dem Sex machen, um eine Erektion zu bekommen, oder während des Sex, um die Erektionsfähigkeit möglichst lange aufrechtzuerhalten. Dafür muss die Beckenbodenmuskulatur in regelmäßigen Abständen an- und wieder entspannt werden. So kann der Mann z.B. die Anspannung für 5 Sekunden halten und für 5 Sekunden loslassen. Es kommt dabei weniger auf die genaue Zeit an. Am effektivsten haben sich jedoch eine langsame An- und Entspannung gezeigt, da sie den Druck im Penis erhöhen. Wiederholen Sie die Übung während des Sex, bis eine Verbesserung der Erektion eintritt. Achten Sie darauf, sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und keine sofortigen Ergebnisse zu erwarten. Erst nach etwa 2-3 Monaten des Trainings beim Sex können spürbare Erfolge erzielt werden.


Serie – Beckenbodentraining 2

Das ein effektives Beckenbodentraining sich positiv auf das Sexleben auswirkt ist schon länger bekannt, vor allem unter Frauen. Männer allerdings lassen ein gezieltes Training meist außen vor. Es ist jedoch Tatsache, dass ein gezieltes Training der männlichen Beckenbodenmuskulatur dabei hilft, Potenzprobleme zu vergeringern oder sogar ganz vorzubeugen. Ärzte raten aufgrund der hohen Effektivität der Beckenbodenübungen die Muskelübungen als ersten Schritt um Erektionsstörungen erfolgreich zu beheben. Im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden wie Potenzmittel oder Penis-Injektionen, ist das Beckenbodentraining jederzeit und kostenlos zu absolvieren – besitzt keine Nebenwirkungen und hilft langfrsitig.

Die Wirkung von Beckenbodentraining gegen Erektionsstörungen

Die Beckenbodenmuskulatur ist Hauptverantwortlich für die Kontrolle über die Blase. Eine Stärkung der Muskulatur hilft in erster Linie gegen Inkontinenz, da u.a. der Schließmuskel der Harnröhre trainiert wird. Dieser Muskel kann aber auch eingesetzt werden, um durch wiederholtes An- und Entspannen Druck im Penis aufzubauen. Je besser die Beckenbodenmuskulatur ausgeprägt ist, desto leichter kann dieser Druck kontrolliert werden. Ist die Beckenbodenmuskulatur gut trainiert, kann der Mann während des Sex auch den Druck im Penis kontrollieren und  erhöhen, um eine Erektion zu erlangen oder diese länger aufrechtzuerhalten.

Die Beckenbodenmuskeln finden

Die Beckenbodenmuskulatur befindet sich im Unterleib. Sie wird vor allem dann aktiviert, wenn man versucht, einen starken Harndrang zu halten. Als Mann muss man sich vorstellen, dass man  das Urinieren beenden will. Dort, wo die Anspannung beginnt, befindet sich die Muskulatur.

Welche Übungen gibt es um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken?

Es gibt viele Übungen, die die männliche Beckenbodenmuskulatur stärken – Übungen im Stehen, im Sitzen, im Liegen, beim Laufen, nach dem Urinieren und des Sex haben sich als besonders effektiv erwiesen. Um Erektionsstörungen erfolgreich vorzubeugen bzw. diese zu vermindern, sollten mindestens drei verschiedene Übungen absolviert werden. Wiederholen Sie diese Übungen jeden Tag morgens, mittags und abends. Nach etwa 2-3 Monaten sollten sich erste Verbesserungen bemerkbar machen.

 

Im 3.Teil unserer Serie erfahren Sie welche Übungen Ihnen helfen..


Serie – Beckenbodentraining 1

Der Vorgang der Erektion ist wesentlich komplexer als nur das "steif" werden. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig – und damit auch die Anfälligkeit für Störungen. Neben seelischen Ursachen, wie z.B. Stress oder Überlastung, sind auch organische Gründe für Erektionsprobleme verantwortlich. Übergewicht oder mangelnde sportliche Aktivität sind da zu nennen. Schon eine einzige Ursache kann den Ablauf der Erektion stören und somit verhindern. Hat man(n) jedoch eine gut trainiert Beckenbodenmuskulatur steht einer kraftvollen Erektion meist nichts im Wege.

Bei Erschlaffung des Beckenbodens kann es nicht zu einer dauerhaften, ausreichenden Anschwellung des Gliedes kommen. Die Venen, aus denen das Blut aus den Schwellkörpern abfließt, werden normalerweise durch die Muskulatur des Beckenbodens abgepresst. Geschieht dies nicht mehr ausreichend, kann das in die Schwellkörper einströmende Blut keine befriedigende Erektion auslösen. Egal wie erregt Sie sein mögen, das Blut fließt ungehindert aus den Schwellkörpern heraus und die Erektion ist nicht ausreichend um Sex zu haben.

Auch Potenzmittel wie Cialis, Viagra oder Levitra sind dann nur bedingt eine Hilfe, können aber erfolgreich sein.

Was ist der Beckenboden?

Als Beckenboden bezeichnet man das untere Bindegewebe, das die Organe der Beckenhöhle zum After hin abgrenzt. Dabei werden drei Teile unterschieden.

  1. »Diaphragma Pelvis«. Dies ist der hintere Beckenbodenteil, der vom Mastdarm durchbrochen wird.
  2. »Diaphragma urogenitale«, das ist der vordere Beckenbodenteil.
  3. Schwellkörper- und Schließmuskelschicht. Diese Schicht besteht aus drei Muskeln mit den Bezeichnungen »Musculus ischiocavernosus«, »Musculus bulbospongiosus« und »Musculus sphincter ani externus«. Von diesen Muskeln sind die beiden Erstgenannten die für die Erektion und dem Geschlechtsverkehr bedeutsamen. Der letzte Muskel ist, man ahnt es schon, der Schließmuskel des Mastdarmes.

Der »Musculus ischiocavernosus«

Der Name dieses Muskelns bezeichnet die Lage, in der er am Beckenboden verläuft und könnte frei übersetzt mit »Muskel, der vom Gesäß zu Schwellkörper verläuft« umbeschrieben werden. Der Muskel befindet sich parallel zu den inneren Schwellkörpern des Penisschaftes und ist wichtig für die Drosselung des zurücklaufenden Blutes. Fehlt dem Muskel die Spannkraft, kann keine Erektion aufgebaut werden. Doch um das Positive zu nennen: Der Muskel kann sowohl reflektorisch als auch willkürlich angespannt werden – und damit trainiert werden.

Der »Musculus bulbospongiosus«

Als Unterstützung zum »Musculus ischiocavernosus« umschließt dieser Muskel den Schaft des Penis. Er hilft bei der völligen Entleeren der Harnröhre und zur Unterstützung der Ejakulation. Weiterhin begünstigt er den Blutfluss in die Penisschwellkörper (corpus cavernosum). 

 

Im 2.Teil unserer Serie erfahren Sie wie Sie gezielt mit Beckenbodentraining die Erektion fördern können.