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Priligy gegen vorzeitigen Samenerguss

Zusammenfassung: Vorzeitiger Samenerguss gehört bei Männern zu den häufigsten sexuellen Problemen. Priligy, mit dem Wirkstoff Dapoxetin, ist das wirksamste Medikament gegen vorzeitige Ejakulation. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über Wirkung und Nebenwirkungen von Priligy.

Inhaltsverzeichnis

Dapoxetin gegen vorzeitigen Samenerguss

Der Wirkstoff Dapoxetin gehört zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, abgekürzt SSRI) und verhindert einen frühzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox). Dapoxetin fällt in den Bereich Potenzmittel, auch wenn es im eigentlichen Sinne kein Potenzmittel ist. Denn es wirkt nicht bei einer erektilen Dysfunktion, sondern ausschließlich bei frühzeitiger Ejakulation. Das bekannteste Medikament mit dem Wirkstoff Dapoxetin bei vorzeitiger Ejakulation ist Priligy.

Überblick

Dapoxetin wurde zunächst als Mittel gegen Depressionen und Angstzuständen in den 1990er Jahren erforscht. Die Ursachen dieser Erkrankungen liegen häufig in einem zu niedrigen Serotoninspiegel, wie es ebenso bei einer vorzeitigen Ejakulation der Fall ist. Für die Weitererforschung des Wirkstoffs gegen Depressionen war jedoch seine kurze Wirkdauer hinderlich.

Als Begleiterscheinung wurde verzeichnet, dass Dapoxetin die Ejakulation hinauszögern kann und damit Einfluss auf einen vorzeitigen Samenerguss nimmt. Die kurze Wirkdauer von maximal drei Stunden stellt dafür kein Hindernis dar.

Deshalb wurde der Wirkstoff zur Behandlung der männlichen Blutgefäße weiter erforscht. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurde Dapoxetin im April 2009 in Deutschland zugelassen.

Wirkung von Dapoxetin

Für die Spannung in den Blutgefäßen ist der Botenstoff (Neurotransmitter) Serotonin zuständig, der Signale zwischen Zellen überträgt. Der häufig auch als Glückshormon bezeichnete Stoff wird bei Erregung vom Gehirn in den Körperkreislauf freigesetzt.

Wird das Serotonin jedoch zu schnell weitergeleitet, kommt es zu einem frühzeitigen Samenerguss, der das Sexualleben der betroffenen Männer sehr beeinträchtigt.

Genau hier setzt der Wirkstoff Dapoxetin an. Er blockiert den Weitertransport von Serotonin, sodass eine höhere Menge des Stoffes zirkulieren kann. Er verzögert somit den Nervenimpuls, der zum Samenerguss führt.

Damit kann der Erregungszustand beim Geschlechtsverkehr länger aufrechterhalten bleiben und der Orgasmus des Mannes wird aufgrund des radikal ansteigenden Pegels an Serotonin im Nervenwasser hinausgezögert. Somit trägt der Wirkstoff Dapoxetin zu einem erfüllten Sex bei.

Der Vorteil des Wirkstoffs Dapoxetin ist, dass er eine deutlich kürzere Wirkungsdauer als andere SSRI besitzt und dadurch nicht länger als er gebraucht wird im Körper verbleibt. Damit wird das Risiko möglicher Nebenwirkungen gesenkt.

Die Wirkung tritt ca. ein bis drei Stunden nach Einnahme ein und klingt nach maximal einem Tag wieder ab. Aufgrund der schnellen Resorption und der ebenso schnellen Eliminierung ist Dapoxetin ideal als Bedarfsmedikation bei vorzeitigem Samenerguss einzusetzen.

Nebenwirkungen von Dapoxetin

Auch wenn die Wirkung von Dapoxetin medizinisch bestätigt ist und Männer häufig eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Sexleben aufgrund der Behandlung mit dem Wirkstoff verspüren, so kann er dennoch Nebenwirkungen hervorrufen.

Da Menschen aber sehr verschieden sind und unterschiedlich auf Medikamente ansprechen, müssen die Nebenwirkungen nicht bei jedem Patienten auftreten, der ein Medikament mit Dapoxetin einnimmt.

Sehr häufig wurde von Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Übelkeit berichtet. Nach Einnahme der Substanz kommt es häufig zu Verstopfung, Müdigkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Reizbarkeit oder erektiler Dysfunktion.

Gelegentlich treten Herzrhythmusstörungen, Juckreiz und Sehrstörungen auf. Selten kommt es zu Schwindel bei Anstrengung sowie Stuhldrang.

Wechselwirkungen

Bei der Einnahme von Medikamenten mit Dapoxetin in Kombination mit anderen Medikamenten kann es zu gravierenden Wechselwirkungen kommen. Deshalb ist es generell ratsam, vor der Behandlung mit einem Präparat, das Dapoxetin enthält, Rücksprache mit einem Arzt zu halten, um mögliche Wechselwirkungen abzuklären.

Dapoxetin darf nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen werden, die auch auf den Serotoninspiegel wirken, wie zum Beispiel MAO-Hemmer zur Behandlung von Depressionen oder anderen stimmungsaufhellenden Substanzen. Hierzu gehören unter anderem auch:

  • Johanniskraut
  • Tramadol
  • L-tryptophan
  • Lithium
  • Linezolid
  • Triptane

Die Einnahme von Medikamenten mit diesen Stoffen muss mit erheblichem zeitlichen Abstand zur Einnahme des Präparates mit Dapoxetin erfolgen. Denn eine Kombination kann Synkopen und Schwindelanfälle verstärken und zu einem Serotonin-Syndrom führen.

Ebenso werden die Nebenwirkungen bei Kombination von Dapoxetin mit Alkohol verstärkt.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Der Wirkstoff Dapoxetin ist nur für gesunde Männer geeignet. Bei Herz- und Kreislauferkrankungen, schweren Nierenfunktionsstörungen, Depressionen, Leberkrankungen, Neigung zu plötzlichem Blutdruckabfall, Galaktoseintoleranz, Glucose-Galaktose-Malabsorption, Laktasemangel, Reizdarm sowie bekannten Allergien gegen den Wirkstoff wird von einer Einnahme abgeraten.

Auch wenn keine der aufgeführten Erkrankungen bekannt ist, ist es ratsam, mittels einer Untersuchung beim Arzt eine uneingeschränkte Gesundheit abklären zu lassen. Denn Dapoxetin hilft nur bei frühzeitigem Samenerguss, der psychosomatischer oder psychischer Natur ist.

Weitere Gegenanzeigen sind die Einnahme von starken Hemmern des Enzyms Cyp3A4 (körpereigenes Enzym zur Biotransformation von Arzneimitteln) wie beispielsweise Ketoconazol, Telithromycin oder Itraconazol. Die CYP3A4-Hemmer Clarithromycin, Verapamil und Erythromycin müssen unbedingt auf 30 mg reduziert werden, damit sie mit Dapoxetin kombiniert werden dürfen.

Präparate mit Dapoxetin dürfen nicht mit Medikamenten gegen Migräne eingenommen werden. Große Vorsicht ist geboten bei Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, da die Kombination dieser Arzneimittel mit Dapoxetin noch nicht ausreichend erforscht wurde.

Von einer Kombination mit PDE-5-Hemmern wie zum Beispiel Viagra, Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten wie Tamsulosin sowie mit anderen Arzneimitteln, die eine blutgefäßerweiternde Wirkung besitzen, wird dringend abgeraten.

Männer über 64 und unter 18 Jahren sollten keine Medikamente mit Dapoxetin einnehmen.

Was für Ejakulationsstörungen gibt es?

Zusammenfassung: Rund 25 Prozent aller Männer haben im Laufe ihres Lebens Ejakulationsstörungen. Die Wahrnehmung einer sexuellen Funktionsstörung und der damit verbundene Leidensdruck sind allerdings im Vergleich zu einer erektilen Dysfunktion weitaus geringer. Nur ein Teil der Betroffenen empfindet diese Störungen als Problem. Im Folgenden erhalten Sie mehr Informationen zu den Arten der Ejakulationsstörungen.

Inhaltsverzeichnis

Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)

Ein Mann ejakuliert, bevor er oder sein Partner/seine Partnerin dies wünschen. Die Ejakulation kann schon bei der ersten sexuellen Aktivität erfolgen (lebenslanger vorzeitiger Samenerguss), aber auch nach einer normalen sexuellen Funktion zu einem späteren Zeitpunkt (sekundärer vorzeitiger Samenerguss). Man vermutet, dass in den Industrie-Nationen etwa ein Drittel der Männer irgendwann im Laufe ihres Lebens mit den Symptomen des vorzeitigen Samenergusses konfrontiert werden. Die wenigsten von ihnen nehmen jedoch medizinische Hilfe in Anspruch.

Verzögerter Samenerguss (Ejaculatio Retarda)

Bei der verzögerten Ejakulation dauert die Ejakulation länger als der Mann dieses wünscht – auch wenn er eine volle Erektion hat und eine sehr gute Stimulation erfährt. Hier unterscheidet man zwischen primärer (lebenslanger) und sekundärer Ejakulation, bei der ursprünglich mal eine normale Ejakulation vorhanden war. Aufgrund wissenschaftlicher epidemiologischer Studien weiß man heute, dass ca. 1 bis 4 Prozent aller Männer in den Industrie-Nationen unter einer verzögerten Ejakulation leiden. In einigen Fällen sind Männer mit einem verzögerten Samenerguss nicht in der Lage, während des Geschlechtsverkehrs zu ejakulieren, wohl aber durch Masturbation.

Ausbleibende Ejakulation (Anejakulation und retrograde Ejakulation)

Männer mit einer Anejakulation können nicht ejakulieren. Wenn das permanent der Fall ist, spricht man von einer totalen Anejakulation. Bei einer situativen Anejakulation dagegen kann der Mann nur unter bestimmten Umständen ejakulieren.

Schmerzhafte Ejakulation

Hiervon sind etwa 1 bis 4 Prozent aller Männer betroffen. Sie berichten über Schmerzen während des Samenergusses bzw. des Orgasmusses, die ungefähr 5 Minuten andauern. Mögliche Ursachen: Die Symptome können von der Prostata oder von Infektionen im Penis ausgehen. Teilweise sind auch Medikamente, die im Rahmen einer Antidepressiven Therapie verordnet werden, verantwortlich.

Ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie)

In der Regel sind Frauen wesentlich öfter hiervon betroffen als Männer. Mit zunehmendem Alter tritt die Anorgasmie beim Mann häufiger auf: Frauen hingegen leiden häufig auch in jüngeren Jahren an diesem Symptom. Eine von vielen Ursachen: sexuelle Frustration.

Im Rahmen der Diagnose muss eine sorgfältige Anamnese durchgeführt werden, um mögliche Ursachen zu erfassen. Hierbei ist es auch wichtig, dass der untersuchende Arzt entsprechende Medikationen erfragt. Außerdem sollte die penile Sensitivität gemessen werden. Und schließlich ist es wichtig, entsprechende Hormone zu evaluieren und die psychologische Situation zu untersuchen.

Retrogerade Ejakulation

Bei einer retrogeraden Ejakulation gelangt das Ejakulat nicht vorn aus dem Penis, sondern in die Blase. Das Ejakulat verlässt dann den Körper des Mannes, wenn er uriniert. Die retrogerade Ejakulation ist in der Regel nicht ungesund, aber für Paare, die einen Kinderwunsch haben, natürlich sehr störend.

Häufig tritt eine retrograde Ejakulation bei Männern auf, die eine operative Therapie ihrer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) hatten. Eine retrograde Ejakulation kann nur festgestellt werden, indem man neben einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch eine Urinuntersuchung nach einem Orgasmus durchführt. Bei der Urinuntersuchung stellt sich heraus, ob der Mann einen sogenannten trockenen Orgasmus hatte.

Es gibt unterschiedliche Ursachen für die retrograde Ejakulation: einerseits operative Eingriffe, etwa an der Blase oder am unteren Teil der Wirbelsäule, andererseits Medikamente bzw. deren Nebenwirkungen. Kritisch sind teilweise Medikamente, die in der Psychiatrie verwendet werden, oder Medikamente, die zur Therapie des erhöhten Blutdruckes oder bei einer vergrößerten Prostata zum Einsatz kommen. Nervenschädigungen, wie sie teilweise bei der Multiplen Sklerose oder beim Diabetes vorkommen, können entsprechende nervale Veränderungen hervorrufen, die wiederum mitunter eine retrograde Ejakulation zur Folge haben. Grundsätzlich ist eine retrograde Ejakulation nicht schädlich für den Körper und es kommt auch zu keinerlei „Verletzungen“ der Blase.

Trockener Orgasmus

Männer, die eine retrograde Ejakulation haben, haben einen sogenannten „trockenen Orgasmus“. Interessanterweise haben viele betroffene Männer weiter ein positives Orgasmus-Gefühl, auch wenn dieses mitunter nicht so intensiv ist. Der trockene Orgasmus kann viele Ursachen haben. Manchmal haben Männer in einem kurzen Zeitraum sehr viele Orgasmen hintereinander. Es kann also sein, dass kein Ejakulatvolumen mehr vorhanden ist und der Mann daher einen trockenen Orgasmus hat. In der Regel ist aber innerhalb eines halben oder eines Tages dann wieder ausreichend Samenflüssigkeit da. Gut zu wissen: Jüngere Männer haben eine vergleichsweise kurze Refraktärzeit: Sie benötigen nach dem Orgasmus relativ wenig Zeit, um eine erneute Erektion zu bekommen und den Geschlechtsverkehr wieder aufzunehmen.

Ein trockener Orgasmus kann nach einer radikalen Protatektomie, bei der die Prostatadrüse mit ihren Anhängen entfernt wurde, nach Blasenoperationen oder operativen Eingriffen der gutartigen Prostatavergrößerung auftreten. Andere Ursachen können sein: Radiotherapie (lokale Bestrahlung des Beckens), nervale Störungen, Medikationen oder Verletzungen des Rückenmarks. Beidseits blockierte Ejakulationsausgänge, aber auch ein sogenannter Hypogonadismus (niedrige Testosteronwerte mit entsprechenden Symptomen) können manchmal zum trockenen Orgasmus führen.

Reduktion der Sperma-Menge/Ejakulatsvolumen

Betroffene Männer stellen fest, dass die Menge des Ejakulats im Vergleich zu früher abnimmt bzw. abgenommen hat. Auch hier gibt es verschiedene Ursachen. Auf der einen Seite spielen Hormone eine wichtige Rolle. Andererseits können lokale Veränderungen dazu führen, dass nicht das gesamte Ejakulationsvolumen den Körper verlässt. Eine „erschlaffte“ Potenz-und Beckenbodenmuskulatur, aber auch eine vergrößerte Prostata sind hierfür teilweise ursächlich. Wenn die Beckenbodenmuskulatur nicht mehr in der Lage ist, genügend Druck aufzubauen, können gezielte Übungen für Abhilfe sorgen.

Verlust von Ejakulationsdruck

Es erfolgt eine Ejakulation mit weniger Druck, als der Mann es gewohnt ist. Auch hier gibt es verschiedene Ursachen, etwa Kraft-Verlust der lokalen Potenz- beziehungsweise Beckenbodenmuskulatur. In diesem Fall lässt sich der Ejakulationsdruck durch spezielle und gezielte Übungen wieder aufbauen.

POIS (Post-Orgasmic-Illness-Syndrome)

Dies ist streng genommen keine Ejakulationsstörung, sondern eine sehr seltene Erkrankung, die bei Männern nach der Ejakulation auftritt.

Regelmäßiges Ejakulieren wirkt präventiv

Viele Männer, insbesondere wenn sie über 40 Jahre alt sind, haben Sorge, ein Prostatakarzinom zu entwickeln. Diese Sorge ist größtenteils unbegründet. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass häufiges Ejakulieren (4 bis 5 Mal pro Woche) einen präventiven Einfluss hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ejakulieren bei sexueller Aktivität, infolge der Masturbation oder der sogenannten Pollution erfolgt (Pollution = Samenerguss während des Schlafens). In einer groß angelegten Studie, in der mehrere 10.000 Männer 20 Jahre lang gesundheitlich untersucht wurden, stellte man fest, dass jüngere Männer, die fast täglich ejakulierten, weniger häufig einen Prostatatumor entwickelten als diejenigen, die sich mit dem Ejakulieren zurückhielten. Dabei hat das regelmäßige Ejakulieren nicht nur in jüngeren Jahren (um das 20. Lebensjahr herum), sondern auch im fortgeschrittenen Alter einen grundsätzlich positiven gesundheitlichen Effekt.

Denn das Ejakulieren trägt auch zur Vermeidung von Infektionen in der Prostata bei. Der Grund: Bakterien, Viren oder sonstige schädliche Stoffe werden „herausgespült“ und wirken daher weniger toxisch (giftig) auf das Prostatagewebe. Dementsprechend bekommen regelmäßig ejakulierende Männer seltener einen Prostatatumor.

Tadalafil

Zusammenfassung: Tadalafil ist ein Generikum, welches den gleichen Wirkstoff wie Cialis enthält. Wie das Original Cialis, hilft Tadalafil Generikum Männern eine anhaltende Erektion zu erreichen. Wir empfehlen Ihnen eine gute Online Apotheke, bei der Sie Tadalafil im rezeptfreien Cialis online bestellen können.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Tadalafil?

Tadalafil ist ein Wirkstoff der zu der Klasse der Phosphodiesterase-5 (PDE-5) Hemmer) zählt. Eingesetzt wird die Substanz hauptsächlich zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung).

Medikamente, die Tadalafil enthalten, sind verschreibungspflichtig und können nur nach ärztlicher Verordnung erstanden und eingenommen werden. Wird der Wirkstoff rezeptfrei angeboten, handelt es sich hierbei um eine möglicherweise gesundheitsschädigende Fälschung.

Bekannt wurde der Wirkstoff durch das Medikament Cialis vom Hersteller Lilly Pharma, das im Jahr 2002 auf den Markt kam. Seit Ende des Jahres 2017 ist das Cialis-Patent jedoch ausgelaufen und seitdem sind auch Tadalafil-Generika erhältlich.

Was ist der Unterschied zwischen Cialis und einem Tadalafil-Generikum?

Cialis ist ein Markenprodukt des Pharmaherstellers Lilly Pharma mit dem aktiven Wirkstoff Tadalafil. Da auch Generika Produkte anderer Hersteller genau diesen Wirkstoff nutzen, sollten sich ein Generikum in seiner Wirkungsweise nicht vom originalen Markenprodukt unterscheiden.

Kleinere Unterschiede sind durch abweichende Zusatzstoffe möglich, auf die jeder Mensch anders reagiert. Sollte der Körper auf ein bestimmtes Tadalafil-Produkt anders reagieren, als von einem Alternativprodukt gewöhnt, liegt dies höchstwahrscheinlich an einer Unverträglichkeit gegenüber einem der enthaltenen Wirkstoffe.

Derartige Unverträglichkeiten sind jedoch selten, da sich die verschiedenen Produkt nicht grundlegend unterscheiden. Ebenso kann es sein, dass ein Generikum besser vertragen wird als das Original.

Da Generika-Hersteller wesentlich geringere Kosten haben, als forschende Pharmaunternehmen, wird ein Generikum oft zu einem wesentlich geringeren Preis angeboten. Das liegt vor allem daran, dass sämtliche Forschungskosten der Wirkstoffentwicklung komplett wegfallen, die einen Großteil der Kosten für ein Arzneimittel ausmachen.

Nichtsdestotrotz muss die Wirksamkeit eines Generikums vor der Markteinführung von jedem Hersteller im Rahmen einer klinischen Studie bewiesen werden. Somit kann garantiert werden, dass ein Medikament wie Cialis Generika dem Originalpräparat entspricht und keine unbekannten Neben- oder Wechselwirkungen auftreten.

Wirkungsweise von Tadalafil

Tadalafil ist eine Substanz, die eine Hemmung des Enzyms Phosphosiesterase-5 herbei führt. Dieser Wirkungsmechanismus erweist sich bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion, benigen Prostatasyndrom und pulmonaler arterieller Hypertonie als zielführend.

Wirkung von Tadalafil

Wie wirken PDE-5 Hemmer?

Bei sexueller Stimulation wird, vom Gehirn ausgehend, ein Signal über das Rückenmark gesendet, das in den Schwellkörpern des Penis Stickstoffmonoxid (NO) aussetzt.

Folgend wird das Enzym Guanylatcyclase aktiviert, das die Bildung Guanosinmonophosphat (cGMP) bewirkt. Dank cGMP erschlaffen die glatten Muskeln im Schwellkörper, wodurch vermehrt Blut in den Penis einfließt und eine Erektion zustande kommt.

Phosphodiesterase 5 baut cGMP wieder ab, wodurch es zu einer Erschlaffung des Penis kommt. Leidet ein Mann an Impotenz, tritt dieser Abbau vorzeitig ein und verhindert eine, für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichend andauernde Erektion.

PDE-5 Hemmer, wie Tadalafil, Viagra oder Levitra, verhindern somit den zu raschen Abbau von cGMP, so dass die Gliedversteifung länger erhalten bleibt. Solange sich der jeweilige Wirkstoff im Blut befindet, können bei sexueller Stimulation weitere Erektionen aufgebaut werden.

PDE-5-Hemmer sind keine Aphrodisiaka, sondern sorgen nur für eine ausreichende Blutzufuhr in den Penis. Sind psychische Probleme Auslöser von Impotenz zeigen selbst Potenzmittel keine Wirkung.

Wirkungsdauer von Tadalafil

Tadalafil unterscheidet sich von den anderen PDE-5-Hemmern Sildenafil, Vardenafil und Avanafil vor allem aufgrund der langen Wirkungedauer. Nach Einnahme der Substanz hält die Wirkung bis zu 36 Stunden an.

Während andere Potenzmittel zeitnah dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen, kann Tadalafil bereits am Vortag verabreicht werden. Die lange Wirkungsdauer ermöglicht somit spontaneren Sex.

Cialis wurde aufgrund dieser besonders langen Halbwertszeit des Wirkstoffe Tadalafil auch als "Wochenendpille" bekannt. Die durchblutungsfördernde Wirkung tritt nach ca. 30 Minuten nach Einnahme ein.

Dosierung und Einnahme von Tadalafil

Tadalafil ist in verschiedenen Dosierungsformen erhältlich. Verkauft werden Tabletten mit jeweils 5mg, 10mg oder 20mg Tadalafil pro Einheit. 20mg stellen die Höchstdosis dar und sollten unter keinen Umständen überschritten werden.

Erweist sich die Wirkung der verschriebenen Dosis nicht als wirkungsvoll, kann nach Rücksprache mit dem Arzt eine Erhöhung der Gabe veranlasst werden.

Tadalafil ist in einer Minimaldosis von 5mg pro Tablette erhältlich, die sich für den täglichen Gebrauch eignet. Es ist derzeit das einzige Potenzmittel auf dem Markt, das jeden Tag eingenommen werden kann. In dieser Form wird Tadalafil zur Behandlung von Impotenz, benigen Prostatasyndrom und pulmonaler arteriellen Hypertonie verwendet.

Zu beachten gilt zudem, dass die gemeinsame Einnahme von Tadalafil mit Grapefruitsaft, Alkohol oder fettreichen Ernährung die Wirksamkeit der Substanz beeinflussen kann.

Nebenwirkungen des Potenzmittels Tadalafil

Sehr häufig kommt es bei der Einnahme von Tadalafil zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, leichtem Durchfall, Schwindel, Hitzegefühl und verstopfter Nase.

Gelegentlich treten Augenschmerzen, Störungen des Farbsehens, Bindehautentzündungen, Herzklopfen, Blutdruckabfall oder –anstieg, Nasenbluten, Hautausschlag, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen und Schläfrigkeit auf.

Selten wurde von Tinnitus, Steigerung des Augeninnendrucks, Angina Pectoris, Störungen des Blutzuckerspiegels, Blutbildungsstörungen und Muskelsteifigkeit berichtet.

Wechselwirkungen & Gegenanzeigen von Tadalafil

Wird Tadalafil mit gefäßerweiternden Mitteln auf Nitro-Basis oder Alpha-Sympatholytika kommt es zu einer Wirkungsverstärkung, die Störungen der Blutgerinnung und Erhöhung der Herzfrequenz auslösen können.

Werden bereits Medikamente, die den Leberstoffwechsel beeinflussen, eingenommen, sollte von der Behandlung mit Tadalafil abgesehen werden, da es zu häufiger auftretenden Nebenwirkungen kommen kann.

Grapefruitsaft hemmt den Abbau des Cialis-Wirkstoffs und führt möglicherweise zu verstärkten Nebenwirkungen. Grundsätzlich ist es ratsam, Arzneimittel immer mit Wasser einzunehmen, da hierbei die Gefahr von Wechselwirkungen wegfällt.

Wann darf Tadalafil nicht eingenommen werden?

Besteht eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber des Wirkstoffs darf dieser nicht eingenommen werden. Der Arzt kann hierbei eventuell Medikamente mit anderen Wirkstoffen, aber mit gleicher Wirkungsweise verschreiben.

Leidet der Patient an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z.B. Angina Pectoris oder Herzrhythmusstörungen, oder kam es in den letzten sechs Monaten zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, wird von der Einnahme von Tadalafil dringend abgeraten.

Nicht verwendet werden darf der Wirkstoff zudem wenn schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, niedriger Blutdruck oder Erkrankungen der Netzhaut vorliegen.

Häufig gestellte Fragen zu Tadalafil

Was ist die optimale Dosierung von Tadalafil?

Tadalafil ist in einer geringen Dosis von 5mg zur täglichen Einnahme geeignet. Außerdem gibt es das Medikament zur Bedarfsanwendung mit 10mg oder 20mg Tadalafil. Als Einstiegsdosis wird die Einnahme von einer 10mg Tablette vor dem geplanten Geschlechtsverkehr empfohlen. Bei Bedarf kann diese unter ärztlicher Aufsicht erhöht oder auf eine täglichen Dosis von 5mg umgestellt werden.

Warum ist Tadlafil zu einem kleineren Preis erhältlich als beispielsweise Viagra?

Bei Tadalafil handelt es sich um ein Generikum des Lilly Pharma Medikaments Cialis. Obwohl sich Generika in ihrer Wirkung nicht von Markenmedikamenten unterscheiden, sind diese meist deutlich preiswerter. Das hängt damit zusammen, dass Generika auf Basis des existierenden Wissens über das Markenmedikament hergestellt werden. Dadurch fällt der Großteil der Forschungskosten weg und das Generikum wird zu einem Bruchteil der Kosten eines neuen Medikaments auf dem Markt zugelassen.

Viagra war das erste Medikament, das den Wirkstoff Sildenafil als PDE-5-Hemmer zur Behandlung von Impotenz entdeckte. Dies geschah rein zufällig, da die verbesserte Erektionsfähigkeit lediglich als Nebenwirkung des eigentlich konzipierten Medikaments gegen koronare Herzkrankheit beschrieben wurde. Auf der selben Funktionsweise basieren andere PDE-5-Hemmer wie z.B. Avanafil oder Tadalafil, deren Hersteller auf den Forschungen des Viagra-Herstellers Pfizer aufbauten. Pfizer hatte somit auch die höchsten Forschungskosten und aus diesem Grund gehört Viagra zu den teuersten aber auch für den Pharmakonzern lukrativsten Medikamenten auf dem Markt.

Wie schnell wirkt Tadalafil?

Tadalafil sollte in den größeren Bedarfsdosierungen von 10mg und 20mg mindestens 30 Minuten vor dem geplanten Sexualverkehr eingenommen werden. Die Wirkung hält in der Regel bis zu 36 Stunden nach Einnahme an. Bei der vorschriftsmäßigen täglichen Einnahme von 5mg Tadalafil ist die Wirkung dauerhaft gegeben.

Was ist ein Priapismus (Dauererektion)?

Zusammenfassung: Priapismus (auch: Dauererektion) ist eine nach dem griechischen Fruchtbarkeitsgott Priapos benannte, über 4 bis 6 Stunden anhaltende Erektion, die ohne sexuelle Erregung besteht. Sie betrifft nur etwa 1 bis 3 von 100.000 Männern, kann aber – je nach Ausprägung – massive gesundheitliche Folgen haben.

Inhaltsverzeichnis

Welche Arten des Priapismus gibt es?

Grundsätzlich werden zwei Arten von Priapismus unterschieden: Low-Flow-Priapismus und High-Flow-Priapismus.

Low-Flow-Priapismus – schmerzhaft und gefährlich

Die überwiegende Mehrheit (90 Prozent) der Betroffenen leidet unter Low-Flow-Priapismus (auch: ischämischer oder veno-occlusiver oder Stase-Priapismus). Bei dieser sehr schmerzhaften Variante kann das Blut in den Schwellkörpern des Penis nicht abfließen. Durch die anhaltende Stauung verändert sich das Blut: Der Kohlendioxid (CO2)-Gehalt steigt und gleichzeitig sinkt der Sauerstoffgehalt und der pH-Wert. Die Eichel ist dann leicht bläulich verfärbt und der Penis stark verhärtet.

Es handelt es sich hierbei um einen medizinischen Notfall, der einer unverzüglichen ärztlichen Behandlung bedarf. Ohne Behandlung drohen bleibende Schäden in den Schwellkörpern, die bis zu einer anhaltenden Erektionsstörung reichen.

Eine Sonderform des Low-Flows-Priapismus ist der sogenannte intermittierende Priapismus. Er ist gekennzeichnet durch eine immer wiederkehrende Erektion, die – meist in Abständen von 3 bis 4 Stunden – ohne Behandlung wieder zurückgeht. Der zeitliche Abstand zwischen den Erektionen kann beträchtlich variieren und von Stunden bis Wochen reichen.

High-Flow-Priapismus – seltener und weniger schmerzhaft

Etwa jeder 10. Priapismus-Betroffene hat High-Flow-Priapismus (auch: nicht-ischämischer oder arterieller Priapismus). In dieser deutlich weniger schmerzhaften Variante strömt eine große Menge arterielles Blut unkontrolliert in die Schwellkörper des Penis. Das venöse Blut kann jedoch – im Gegensatz zum Low-Flow-Priapismus – ungehindert abfließen. Deshalb sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut nicht ab und die Folgen sind nicht so gravierend.

Das ist eine Dauererektion

Welche Ursachen hat eine Dauererektion?

Je nachdem, um welche Form des Priapismus vorliegt, werden verschiedene Ursachen diskutiert.

Ursachen eines Low-Flow-Priapismus

Low-Flow-Priapismus entsteht, wenn der venöse Blutfluss gestört ist. Dies ist häufig eine Folge von bestimmten Erkrankungen. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Bluterkrankungen (z. B. Leukämie, Sichelzellenanämie oder Thalassämie)
  • metabolische Erkrankungen (z. B. Diabetes oder Gicht)
  • neurologische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose oder Verletzungen des Rückenmarks)
  • urologische Entzündungen

Daneben können Verletzungen zu einem Low-Flow-Priapismus führen. Ebenso können Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum (hier vor allem Marihuana und Kokain) und bestimmte Medikamente eine Dauererektion auslösen. Als verursachende Arzneimittel werden unter anderem bestimmte Alphablocker, Antidepressiva, Antipsychotika, PDE-5-Hemmer (zur Behandlung von Erektionsstörungen, z. B. Viagra) und die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) genannt.

Dies sind allerdings Beobachtungen von häufigen Zusammenhängen. Tatsächlich kann die spezifische Ursache in 30 bis 60 Prozent der Fälle nicht eindeutig bestimmt werden. Diese werden dann als primärer oder idiopathischer Priapismus bezeichnet.

Intermittierender Priapismus ist häufig bei jungen oder sehr jungen Patienten mit Sichelzellenanämie zu finden. High-Flow-Priapismus wird häufig von Verletzungen im Genital- oder Dammbereich verursacht, wie sie zum Beispiel bei Operationen, Injektionen oder Unfällen entstehen können. Sie sind jedoch nicht zwingend notwendig für die Entstehung dieser Priapismus-Form, auch SKAT kann einen High-Flow-Priapismus zur Folge haben.

Wie wird ein Priapismus diagnostiziert?

Ein Low-Flow-Priapismus muss unverzüglich behandelt werden. Deshalb ist es von großer Bedeutung, im Rahmen der Diagnostik festzustellen, um welche Form des Priapismus es sich handelt. Zunächst führt der Arzt eine ausführliche Anamnese durch, in der er die Dauer, den Beginn und die Häufigkeit erfragt. Außerdem erfasst er mögliche Begleiterkrankungen und Verletzungen. Darüber hinaus fragt er den Patienten seinem Alkohol- und Drogenkonsum und welche Medikamente dieser einnimmt.

Im Anschluss an die Anamnese folgt die körperliche Untersuchung des Penis. Von Bedeutung sind hierbei vor allem das äußere Erscheinungsbild und die Schmerzempfindlichkeit. Diese können Aufschluss darüber geben, ob es sich um einen Low-Flow- oder High-Flow-Priapismus handelt. So ist der Penis bei einem Low-Flow-Priapismus prall gefüllt und sehr berührungs- bzw. schmerzempfindlich. Die Schmerzintensität nimmt mit zunehmender Erektionsdauer zu. Ein High-Flow-Priapismus ist dagegen kaum oder gar nicht schmerzhaft. Das Erscheinungsbild des Penis ist ebenfalls anders, denn er wird nicht komplett steif.

Nach der körperlichen Untersuchung lässt der Arzt ein (großes) Blutbild erstellen. Aus den Schwellkörpern wird etwas Blut entnommen und auf ihren pH-Wert, Kohlendioxid- und Sauerstoffgehalt hin untersucht. Zudem unterscheidet sich die Farbe des Blutes bei den beiden Varianten: Während es bei einem Low-Flow-Priapismus dunkelrot ist, zeigt es bei einem High-Flow-Priapismus eine hellrote Färbung.

Schließlich wird der arterielle und venöse Blutdurchfluss in den Schwellkörpern untersucht. Hierzu wird ein sogenannter Farbduplexsonograf (Ultraschallgerät) eingesetzt, der bei einem Low-Flow-Priapismus sehr niedrige Werte anzeigt, die gegen Null tendieren.

Wie wird eine Dauererektion behandelt?

Insbesondere bei einem Low-Flow-Priapismus ist es wichtig, so schnell wie möglich (spätestens jedoch innerhalb von 12 Stunden) mit der Behandlung zu beginnen, damit das gestaute sauerstoffarme Blut aus den Schwellkörpern entfernt wird.

Hierfür gibt es zwei Methoden: Bei der einen Methode wird eine bestimmte Substanz (wie Methylenblau, Adrenalin, Etilefrin, Noradrenalin, Phenylephrin) in die Schwellkörper injiziert, die dafür sorgt, dass sich die glatte Muskulatur zusammenzieht. Dann blockieren die Venen nicht mehr, sodass das Blut ungehindert aus dem Penis abfließen kann. In manchen Fällen zeigt sich die Wirkung der injizierten Substanz erst nach mehreren Wiederholungen, die im Abstand von 5 bis 10 Minuten vorgenommen werden können.

Eine andere Methode besteht darin, bis zu 500 Milliliter des gestauten Bluts mithilfe einer Kanüle aus den Schwellkörpern abzusaugen. Danach kann eine Spülung mit einer Kochsalz-Heparin-Lösung hilfreich sein.

Sollten diese beiden Behandlungsmethoden nicht zum Erfolg führen, muss der Patient operiert werden. Konkret muss eine künstliche Verbindung ("Shunt") zwischen Penisarterie und Vene hergestellt werden, über die das angestaute Blut abfließen kann. Es gibt zwei Varianten: Die erste Wahl ist ein distaler Shunt, durch den das Blut zur Eichel hin abfließt. Alternativ gibt es einen proximalen Shunt, bei dem das Blut Richtung Penisschaft geleitet wird.

In den meisten Fällen wächst diese Verbindung von alleine wieder zu, allerdings kann es bei etwa der Hälfte der Patienten zu einer dauerhaften Erektionsstörung kommen. Das Risiko für eine anhaltende erektile Dysfunktion steigt mit zunehmender Dauer des Priapismus. Weitere mögliche Nebenwirkungen bzw. Folgen der Operation sind Entzündungen der Schwellkörper oder Einblutungen.

Ein intermittierender oder High-Flow-Priapismus ist kein Notfall

Ein intermittierender Priapismus muss nicht als Notfall behandelt werden, da hier die Erektion in den meisten Fällen nach 3 bis 4 Stunden von selbst nachlässt. Dennoch sollte möglichst bald ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache für die Dauererektion zu finden und entsprechende Behandlungsmaßnahmen zu beginnen.

Ähnliches gilt für den High-Flow-Priapismus, bei dem die Erektion in zwei Dritteln der Fälle im Laufe der Zeit von selbst nachlässt. Wie lange dies dauert, ist jedoch individuell verschieden und kann von den Patienten unterschiedlich schnell als lästig empfunden werden. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Embolisation durchzuführen, bei der beschädigte Blutgefäße wieder verschlossen werden. Diese geht jedoch mit dem Risiko einer erektilen Dysfunktion einher, die etwa 50 Prozent der Patienten betrifft.

Cialis Einmal Täglich

Zusammenfassung: Cialis 2.5mg / 5mg (Cialis Täglich) ist das einzige verschreibungspflichtige Potenzmittel auf dem Markt, welches durch die tägliche Einnahme zur langfristigen Behandlung von Impotenz geeignet ist.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Cialis 5mg (Cialis Einmal Täglich)?

Cialis 5mg wird als Potenzmittel zur Langzeittherapie der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Im Gegensatz zu den höher dosierten Bedarfsmedikamenten, die gezielt vor einem Geschlechtsverkehr zur Erektionsbildung eingesetzt werden, ist Cialis 5mg zur dauerhaften Therapie vorgesehen.

Probleme mit der Potenz haben vielfach körperliche und psychische Ursachen. In beiden Fällen äußert sich die erektile Dysfunktion (Impotenz) in einer gänzlich ausbleibenden, zu schwachen oder zu kurzen Versteifung des Gliedes.

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Meist liegen dem Problem verschiedene Auslöser wie psychische, kulturelle, interpersonelle sowie organische Faktoren zugrunde. Mithilfe eines Potenzmittels wie Cialis 5mg lassen sich diese Probleme häufig wieder in den Griff bekommen, sodass die Auswirkungen auf die Potenz gemindert werden.

Cialis 5mg unterscheidet sich von den übrigen Potenzmitteln wie Viagra und Levitra durch seine lange Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden. So erfolgt die Einnahme nicht spontan vor dem Geschlechtsverkehr, sondern vorsorglich: Täglich eingenommen bewirkt Cialis 5mg mit seiner niedrigen Dosierung eine dauerhafte Verbesserung der Erektionsfähigkeit und macht spontanen Geschlechtsverkehr wieder möglich.

Aufgrund der geringen Dosierung sind Nebenwirkungen sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Intensität gering.

Die Wirkungsweise von Cialis 5mg

Der aktive Wirkstoff in Cialis 5mg ist Tadalafil, ein sogenannter PDE-5-Hemmer, der auch in anderen Potenzmitteln wie Viagra, Levitra und Spedra zum Einsatz kommt.

Die Wirkung von PDE-5-Hemmern ist inzwischen gründlich erforscht. Ihre Wirkweise zielt nicht auf eine gesteigerte Erregung ab, sondern unterstützt den Körper dabei, bei sexuellen Reizen eine ausreichende Erektion auszubilden. Insofern ist der Begriff Potenzmittel irreführend, hat sich im Volksmund aber vielfach durchgesetzt.

Cialis setzt beim Abbau eines für die Erektion notwendigen Enzyms mit dem Namen cGMP an: Dieses bildet der Körper, sobald das Gehirn einen sexuellen Reiz erhält. Es wirkt auf die glatte (nicht willkürlich steuerbare) Muskulatur im Glied und bringt sie zum Erschlaffen.

Hierdurch fließt Blut in den Penis, woraufhin sich eine Erektion ausbildet. Erst durch Abbau des hierfür notwendigen cGMP erschlafft das Glied wieder. Notwendig dafür ist PDE-5, das cGMP spaltet.

Ein PDE-5-Hemmer wie Cialis 5mg hemmt die Bildung von PDE-5. Die Konzentration an cGMP bleibt hierdurch länger konstant und das Blut kann besser in die Schwellkörper fließen. Eine Erektion bildet sich normalerweise in zufriedenstellender Form und über eine längere Dauer aus.

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Anwendung und Einnahme von Cialis 5mg

Ein Vorteil von Cialis 5mg ist seine einfache Einnahme. Die Tabletten sind mit 5mg gering dosiert und der Mann nimmt diese täglich einmal, am besten um die gleiche Uhrzeit, mit einem Glas Wasser ein.

In einigen Fällen ist es möglich, eine weitere Tablette Cialis mit einer höheren Dosierung zusätzlich vor dem zu erwartenden Geschlechtsverkehr einzunehmen. Dies ist allerdings nur in Absprache mit einem Arzt durchzuführen. Ansonsten ist von der zusätzlichen Einnahme von Cialis oder weiterer Potenzmittel abzuraten, da dies das Risiko und die Intensität von Nebenwirkungen erhöht.

Cialis 5mg funktioniert nur, wenn ausreichend sexuelle Reize vorhanden sind. Das Medikament wirkt also nicht als Stimulanz, sondern unterstützt nur die rein physiologische Funktion der ausreichenden Erektionsbildung.

Die besten Aussichten auf einen Behandlungserfolg haben Betroffene, die aufgrund einer organischen Ursache oder altersbedingt keine ausreichende Erektion erreichen. Dies ist zum Beispiel gegebenenfalls aufgrund von Durchblutungsstörungen der Fall.

Mögliche Nebenwirkungen von Cialis 5mg und 2.5mg

PDE-5-Hemmer wie Cialis 5mg sind gut verträglich. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen und Gesichtsrötungen. Darüber hinaus treten gelegentlich eine verstopfte Nase, Verdauungsstörungen sowie Muskelschmerzen auf.

Manchmal berichten Patienten von Schwindel, Herzrasen, einem hohen oder niedrigen Blutdruck sowie Augenschmerzen und vermehrtem Schwitzen. Selten sind schwerwiegende Nebenwirkungen wie Ohnmacht, Krampfanfälle oder vorübergehender Gedächtnisverlust.

Mögliche Anwendungs- und Wirkungseinschränkungen

Cialis 5mg ist für die tägliche Anwendung vorgesehen. Die Anwendung ist daher nur sinnvoll, wenn regelmäßiger, häufigerer und spontaner Geschlechtsverkehr gewünscht ist. Für die Einzelanwendung im Bedarfsfall stehen auch die höher dosierten Varianten von Cialis zur Verfügung. Die Wirkung entfaltet sich in der Regel allerdings erst allmählich. Nur bei einigen Männern führt bereits eine einmalige Einnahme von 5mg zu einer ausreichenden Erektion.

Bei einer erektilen Dysfunktion aufgrund von Versagensängsten ist es eventuell hilfreich, Cialis 5mg unterstützend einzunehmen. In einigen Fällen ließ sich die Blockade durch das entsprechende "Erfolgserlebnis" durch Cialis lösen. Allerdings funktioniert dies nicht in allen Fällen.

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Wechselwirkungen & Gegenanzeigen für das Potenzmittel Cialis 5mg

Die gleichzeitige Einnahme von Cialis 5mg mit anderen Wirkstoffen kann Nebenwirkungen verstärken oder die Wirkung des Medikaments beeinflussen. Ebenso schließen bestimmte Vorerkrankungen eine Behandlung für manche Patienten aus. In jedem Fall sollte vor Behandlungbeginn ein Arzt konsultiert werden.

Dem Medikament liegt eine Patienteninformation bei, in der alle bekannten Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und detaillierte Informationen zu Gegenanzeigen sowie Warnhinweise aufgeführt sind.

Wechselwirkungen

Grundsätzlich sollte vor Einnahmebeginn jedes verschreibungspflichtigen Medikaments der behandelnde Arzt über jegliche andere eingenommene Arzneimittel informiert werden. Dies gilt auch für rezeptfreie Medikamente und Behandlungen, die schon einige Zeit zurückliegen.

Cialis täglich weist Wechselwirkungen mit einer Reihe von Wirkstoffen auf. Unter anderem kann sich bei der gleichzeitigen Einnahme von Nitraten, die sich zum Beispiel zur Behandlung von Angina Pectoris eingesetzt werden, die Wirkung dieser nitrathaltigen Arzneimittel verstärken.

Auch bei Medikamenten zur Behandlung von Bluthochdruck oder einer vergrößerten Prostata, wurden Wechselwirkungen nachgewiesen.Gleiches gilt für CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazole bei Pilzinfektionen oder Medikamenten zur Behandlung von HIV.

Gegenanzeigen

Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Tadalafil oder einen anderen Bestandteil des Medikaments ist eine Behandlung ausgeschlossen. Ebenso ist die Behandlung bei gleichzeitiger Einnahme von organischen Nitraten oder Stickstoffoxid-Donatoren wie Amylnitrit kontraindiziert.

Weitere Gegenanzeigen zur Behandlung mit Cialis 5mg sind folgende Erkrankungen:

  • schwere Herzerkrankungen,
  • kürzlich erlittener Herzinfarkt
  • kürzlich erlittener Schlaganfall
  • niedriger oder hoher Blutdruck
  • Sehverlust durch arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION)

Bei einigen Erkrankungen ist die Behandlung mit Cialis 5mg nur nach sorgfältiger Überprüfung der bestehenden Symptome und anschließender Überwachung der Behandlung durch einen Arzt möglich. Dazu gehören Erkrankungen an der Leber oder Niere, Sichelzellenanämie, Leukämie oder einer Penisdoformation.

Cialis 5mg kann grundsätzlich auch von Personen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung angewendet werden. Allerdings bedarf dies zunächst der Abklärung durch einen Arzt. Im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr ist dringend von der gleichzeitigen Einnahme von Mitteln mit Amylnitrit abzuraten. Dies führt in Wechselwirkung häufig zu einem starken Abfall des Blutdrucks und zu Schocks.

Liegt der erektilen Dysfunktion ED eine Störung der Nerven zugrunde, kann Cialis keine Wirkung hervorrufen, da das Gehirn den Reiz nicht übertragen kann und der Körper das notwendige cGMP gar nicht erst ausschüttet.

Patienten, die aufgrund ihrer generellen körperlichen Verfassung beeinträchtigt sind, sollten wissen, dass Geschlechtsverkehr mit einer starken Beanspruchung des Herzens und des Kreislaufs einhergehen kann. Wenn bereits ein ärztlicher Befund dazu geführt hat, den Patienten zum diesbezüglichen Verzicht zu raten, sollten Patienten solchen Rat unbedingt befolgen.

Viagra für Frauen

Zusammenfassung: Es gibt viele Frauen, die schon lange auf der Suche nach einem passenden Medikament sind, welches ihre Probleme im Bett lösen soll. Nun scheint das Problem gelöst zu sein, denn ein neues Medikament, welches sich „Viagra für die Frau“ nennt, erscheint auf den Markt.

Inhaltsverzeichnis

Was bewwirkt Viagra für Frauen?

Die Hauptaufgabe von Frauenviagra ist eine starke Durchblutung des Genitalbereichs. Eine gute Durchblutung ist sehr wichtig, um die Lust zu steigern und schneller zu einem befriedigenden Orgasmus zu kommen. Außerdem fühlt die Frau die Berührungen des Partners deutlich reizvoller und intensiver und empfindet dadurch viel mehr Freude beim Sex. Der Name des Medikaments ist: Lovegra und es verspricht das „Lustproblem“ der Frauen zu lösen und den Orgasmus zu steigern. Der Wirkstoff ist Sildenafil. Die Pille hat einen leichten Pfefferminz-Geschmack. Der ist sehr wichtig, denn er ermöglicht den Frauen eine leichtere Einnahme. Viele Frauen können jetzt endlich dank Lovegra ein entspanntes Sexleben haben. Die kleinen Pillen für die Frauen lohnen sich auf jeden Fall, wenn der Sex nicht so funktioniert, wie man ihn sich wünscht.

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Wird Viagra auch bei mir eine Wirkung zeigen?

Es ist rein physisch gesehen schwieriger eine Frau zu erregen, als einen Mann. Beim Mann können Potenzprobleme organische Ursachen haben und eine gute Durchblutung des Genitalbereichs kann das Problem schnell lösen. Bei der Frau sieht es etwas anders aus. Oft ist es der Fall, dass bei den Frauen die Potenzprobleme eher psychischen Charakters sind. Es ist oft so, dass die Frauen den stressigen Arbeitsalltag nicht hinter sich lassen können und den ganzen Stress mit nach Hause bringen. Folglich kann sich die Frau abends im Bett nicht zu 100 Prozent auf den Partner konzentrieren und es kommt zu einem sehr „mühsamen“ Sexleben. Auch wird der Geschlechtsakt nicht zu 100 Prozent genossen und meistens bleibt auch der Partner unbefriedigt und vielleicht auch etwas beleidigt. Beim Sex ist es äußerst wichtig, dass man mit dem Kopf komplett bei der Sache ist. Sollte der Kopf voll mit Alltagsproblemen sein, wird es nicht zum Sex kommen oder nur zu einem sehr schlechten Sex. Ladygra, Lybrido und Lovegra können den Frauen helfen, ihre Alltagsprobleme hinter sich zu lassen und sich auf den Geschlechtsverkehr zu konzentrieren. Nach der Einnahme wird Dopamin im Körper ausgeschüttet. Dieses Glückshormon sorgt dafür, dass die Frau Lust bekommt und ihren Kopf abschalten kann. Viagra für die Frau hat schon vielen Frauen mit Potenzproblemen geholfen und ihnen wieder zu einem glücklichen und erfüllten Sexleben verholfen. Auch die psychische sexuelle Unlust oder die physische Trockenheit wird von diesen Wundermitteln bekämpft. Somit hilft Viagra für die Frau in den meisten Fällen und es lohnt sich auf jeden Fall das Medikament zu probieren.

Wie wirkt eigentlich Viagra für die Frau?

Egal ob bei einem Mann oder bei einer Frau – die biochemischen Stoffe sorgen in unserem Körper dafür, dass wir Lust auf Geschlechtsverkehr bekommen. Stimmt die Chemie, dann stimmt auch das Sexleben. In diesem Prozess spielen Serotonin und Testosteron eine sehr wichtige Rolle. Beim Mann wird sehr viel von dem männlichen Hormon Testosteron in den Hoden und bei der Frau in den Nebennieren produziert. Dopamin wird auch als ein Glückshormon bezeichnet und wird in großer Konzentration beim Sex und vor allem nach dem Sex produziert. Serotonin hingegen beruhigt den Menschen und daher ist ein perfektes Zusammenspiel von Dopamin und Serotonin so wichtig. Ist das Zusammenspiel auf irgendeine Weise gestört, kommt es entweder gar nicht zum Liebesakt oder es kommt nichts Überwältigendes dabei raus. Auch kann ein starkes Ungleichgewicht zu schwerwiegenderen Problemen führen. Sollte das Hormon Dopamin dominieren, entsteht im Körper ein Chaos der Gefühle und es kann sogar zu starken Stimmungsschwankungen führen. Sollte wiederum Serotonin in einer zu großen Konzentration vorhanden sein, wird die Lust auf Sex deutlich gehemmt. An dieser Stelle kommt Viagra für die Frau ins Spiel und sorgt für ein perfektes Gleichgewicht der beiden biochemischen Stoffe im Körper einer Frau. Dabei arbeitet das Medikament in zwei Phasen. Der erste Teil der Wirkung regt die Durchblutung des weiblichen Genitalbereichs an. Auf diese Weise kann die Frau Zärtlichkeiten und Berührungen viel intensiver empfinden und das hat zur Folge, dass die Frau besser und schneller zum Orgasmus kommt. Sobald die Pille eingenommen wird, gibt der Testosteronmantel der Pille, das Hormon an die Frau ab. Somit wird schnell das Glückshormon Dopamin gebildet. Das Hormon Buspiron, welches in der Frauenviagra enthalten ist, wird die Ängste lösen und den Kopf freimachen. Das hat ebenfalls zur Folge, dass die Frau leichter zu einem oder mehreren Orgasmen kommt.

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Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Es gibt kein Medikament oder kein Mittel, welches bei bestimmten Personen nicht zu Nebenwirkungen führt. Viagra für die Frau kann in der Tat eine erhöhte sexuelle Erregung schaffen. Allerdings können ebenfalls Müdigkeit, Schwindel oder Verstopfung auftreten. Aufgrund dieser Nebenwirkungen war Viagra für die Frau von den US-Arzneimittelbehörde und den Behörden aus Europa nicht zugelassen worden. Außerdem behaupten einige Ärzte es sei deutlich rationaler, die eigentlichen Ursachen für die sexuelle Unlust zu bekämpfen. Die Frauenärzte sind der Ansicht, dass Viagra für die Frau nicht das erste Mittel sein soll, welches die sexuellen Probleme bekämpft. Sollten Beziehungsprobleme oder Probleme mit der Müdigkeit oder sogar psychische Probleme vorliegen, ist es ratsam zuerst diese Ursachen aufzuarbeiten.

Für viele Frauen sei es außerdem völlig normal, dass nach 20 Jahren Ehe, der Sex nicht mehr regelmäßig stattfindet. Das ist auch nicht das Ende einer Beziehung, sondern vielmehr ein Neuanfang und eine Neuorientierung in einer langen Partnerschaft. Vielleicht ist sexualtherapeutische Hilfe notwendig, dieser Meinung sind viele Frauenärzte von einem Verband der Deutschen Frauenärzte.

Die Geschichte hinter Frauenviagra

Viagra für die Frau weist Ähnlichkeiten zu der männlichen Viagra auf. Die Pillen waren ebenfalls eine Zufallsentdeckung. Der eigentliche Wirkstoff Flibanserin sollte vor Depressionen und Angstzuständen befreien. Der Wirkstoff sorgt für ein perfektes Zusammenspiel von Dopamin und Serotonin. Das hat zur Folge, dass der Körper von Angst befreit wird und Ruhe und Zufriedenheit kehren zurück. Allerdings konnten Forscher beobachten, wie die Testtiere in Laboren nach der Einnahme verstärkt sexual aktiv waren. So wurde anschließend immer mehr in diese Richtung geforscht.

Viagra für Frauen rezeptfreiAnschließend gab es drei klinische Studien, welche die Wirkung von Frauenviagra nachweisen sollten. Alle teilnehmenden Frauen hatten die Menopause noch nicht erreicht und waren in einer monogamen Partnerschaft seit mehr als einem Jahr. Letztendlich konnte man die Wirkung nachweisen, da die Frauen, die das Medikament bekamen in ihrem digitalen Tagebuch über verstärkten Drang zum Sex berichtet haben. Im Vergleich dazu berichtet Frauen, die heimlich ein Placebo-Medikament bekamen, dass ihr Sexleben nahezu unverändert blieb.

Die Hauptaufgabe von Frauenviagra ist das Lösen der psychischen Alltagsprobleme, welche die Frauen sehr belasten und daher vom Sex ablenken können. Außerdem wird die Durchblutung des weiblichen Genitalbereichs angeregt und das verändert positiv das Berührungsempfinden. Die Studien endeten für alle Beteiligten erfolgreich. Im Wissenschaftjargon bezeichnet man sowas als – „das Sexualleben nahm zu“.

Wirkt des Frauen Potenzmittel auch bei Krankheiten?

Das weibliche Potenzmittel hilft auch bei Krankheiten. Die Hauptaufgabe des Potenzmittels ist das Ausgleichen des Hormonhaushalts im Körper. Nur wenn die Frau bereits ein anderes Medikament einnimmt, welches für den Ausgleich des Hormonhaushalts verantwortlich ist, sollte sie sich von einem Arzt beraten lassen, ob er erstens Sinn macht die Pille für Frau zu nehmen und ob die Einnahme nicht gefährlich ist.

Außerdem sollten Frauen, die einen hohen Blutdruck haben, lieber auf das Medikament verzichten. Schließlich wird die Durchblutung des Genitalbereichs angeregt und das kann unweigerlich dazu führen, dass der Blutdruck insgesamt ansteigt. Bei Frauen, die bereits über einen hohen Blutdruck klagen ist die Einnahme nicht empfehlenswert und die Frau sollte mit dem behandelnden Arzt, die Einnahme abklären.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass Viagra für die Frau nicht in Verbindung mit Alkohol eingenommen wird. Alkohol lässt den Blutdruck ansteigen, was Viagra ebenfalls tut. Als Folge kann es zu Blutdruckabfällen führen, wenn Alkohol gleichzeitig auf die Wirkstoffe der Viagra trifft. Daher ist es immer sehr wichtig zu beachten, ob man vor der Einnahme bereits Alkohol konsumiert hat. Sollte das der Fall sein, ist es empfehlenswert vorerst auf die Einnahme zu verzichten. Dabei spielt auch die konsumierte Alkoholmenge keine Rolle, denn selbst die geringsten Mengen, die man kaum spürt, können zu Blutdruckproblemen führen. Sollte die Frau irgendwelche Magenprobleme haben, wird von der Viagra für die Frau als Potenzmittel ebenfalls abgeraten. In solchen Fällen ist es ebenfalls wichtig, sich von einem Arzt beraten zu lassen. Niemand kann eine Ferndiagnose machen und richtig sagen, ob in solchen Fällen eine Einnahme zulässig oder unzulässig ist.

Sex mit Viagra für Frauen

Brauchen Frauen solche Potenzmittel überhaupt?

Kein OrgasmusDarauf gibt es nur eine Antwort – Ja! Natürlich kommt es immer darauf an, wie es mit den gesundheitlichen Aspekten und dem körperlichen Wohlbefinden aussieht. Allerdings wird Viagra für die Frau als Potenzmittel in den meisten Fällen helfen und das ist sogar bewiesen. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Pille für die Frau um einen „Lustmacher“, der in erster Linie für einen perfekten Hormonhaushalt sorgt. In den meisten Fällen tritt die Unlust bei den Frauen wegen der psychischen Belastungen auf. Die „Nebenwirkung“ ist die starke Durchblutung des weiblichen Genitalbereichs und das kommt beim Sex zusätzlich zugute. Nachdem sich die Frau sich mit dem behandelnden Arzt beraten hat, kann die Einnahme erfolgen. Sollten die Probleme nicht die oben genannten Ursachen haben, ist es möglich, Viagra für die Frau als Potenzmittel jederzeit abzusetzen. Somit kommen wir zu dem beantworten der eigentlichen Frage, nach dem Nutzen des Mittels und seiner Brauchbarkeit. Jede Frau, die unter einer Unlust leidet, sollte Frauenviagra ausprobieren. Viel verkehrt kann man nicht machen und sollte das Medikament nicht helfen, empfehlen wir nach anderen Ursachen zu suchen.

Darf man Viagra für Frauen oft einnehmen?

Die modernen Medikamente rufen keine Gewöhnung hervor. Allerdings empfehlen die Ärzte eine maximale Einnahme von einer Pille am Tag. Sollte die Einnahme regelmäßig stattfinden, lassen sich sehr gute Ergebnisse in Anbetracht des Sexlebens erzielen. Eine sehr gute Tatsache ist, dass wenn das Medikament abgesetzt wird, es zu keinen Nachteilen kommt, sprich der Geschlechtsverkehr wird sich nicht verschlechtern, als vor der eigentlichen Einnahme. Wozu überhaupt zögern, wenn man guten Sex haben kann? Unser Shop bietet die qualitativ hochwertigsten Potenzmittel für Frauen an. Außerdem genießen unsere Kunden einen sehr guten Support und wir sehen liebend gerne bei Fragen zur Verfügung!

Die 7 größten Potenzkiller

Zusammenfassung: Erektionsstörungen sind ein Tabuthema, doch sie sind weit verbreitet, denn jeder siebte Mann soll damit zu kämpfen haben. Die Ursachen sind sehr vielfältig, doch im Allgemeinen gibt es einige Potenzkiller, die dieses Problem begünstigen. Hier erfährst du, welche es sind und wie du sie beheben kannst.

Inhaltsverzeichnis

Erektionsstörungen durch Potenzkiller

Potenzprobleme sind für die meisten betroffenen Männer ein absolutes Tabuthema. Doch, wenn es hin und wieder im Bett nicht klappt, ist dies kein Grund zur Panik. Es gibt verschiedene Tipps, um die Potenz zu steigern. Bestehen die Erektionsstörungen über einen längeren Zeitraum, sollte allerdings nach den Ursachen geforscht werden:

Potenzkiller Nummer 1: Alkohol

Laut vieler Studien soll mit jedem Glas Alkohol auch das Stehvermögen beeinträchtigt werden. Bereits bei 0,4 bis 0,5 Promille leidet die Potenz und es kann zu Erektionsstörungen kommen. Wenn dieser Pegel weiter ansteigt, herrscht meist komplette Flaute im Bett. Das haben vielleicht schon viele Männer selber erlebt, dass einfach nichts mehr ging, wenn zu viel Alkohol konsumiert wurde. Der Grund ist, dass Alkohol die Blutgefäße erweitert und das Blut im Penis sich somit nicht halten kann. Ein einmaliger Alkohol-Rausch führt nicht auf Dauer zur Schlappe im Bett. Doch wer es regelmäßig übertreibt, muss leider langfristige Erektionsstörungen befürchten. Männer sollten maximal 20 Gramm Alkohol am Tag zu sich nehmen. Dies entspricht etwa einem halben Liter Bier. Wer seine Potenz erhalten möchte, sollte also auf seinen Alkoholkonsum achten.

Potenzkiller Nummer 2: Rauchen

Nicht nur ein zu hoher Alkoholkonsum, sondern auch das Rauchen gilt als wichtiger Risikofaktor, der eine verminderte Potenz fördert. Dies liegt daran, dass das Rauchen dafür sorgt, dass sich in den Blutgefäßen Ablagerungen bilden. Diese wiederum verengen sich und es fließt durch die Adern weniger Blut. Ebenso im Penis kann nicht mehr ausreichend Blut strömen, was die Erektion erschwert. Männer bekommen dadurch schwieriger eine Erektion und können sie zudem schlechter aufrechterhalten. Raucher leiden viel häufiger an Erektionsstörungen. Mit jeder Zigarette steigt das Risiko von Potenzstörungen. Andersherum sinkt es auch mit jeder Zigarette. Laut Medizinern soll sich das Rauchen zudem auf die Spermienqualität auswirken. Im Zigarettenqualm sind immerhin viele giftige Stoffe enthalten.

Potenzkiller Nummer 3: Schlafmangel

Vor allem Männer, die beruflich häufig unter Stress stehen, leiden häufig unter Schlafmangel. Wer einen 10-Stunden-Tag hat und sich im Gegenzug nicht ausreichend entspannt, wälzt sich nachts oft schlaflos herum. Doch auch private Probleme begünstigen Schlafstörungen. Aber egal, was die Ursache ist, sie sind ungesund und fordern verschiedene Beschwerden und Erkrankungen, beispielsweise Übergewicht bis hin zu Herzkrankheiten. Doch auch Erektionsstörungen können die Folge sein. Männer, die erholt und ausgeruht sind, können ihre Potenz erhalten. Schlaf sollte, genau wie gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, weit oben auf der Prioritätenliste stehen.

Potenzkiller Nummer 4: Übergewicht

Auch Übergewicht fördert Erektionsstörungen. Der Grund dafür ist, dass das Fettgewebe hoch aktiv ist. Dieses sorgt dafür, dass das Testosteron in das weibliche Östrogen umgewandelt wird. Übergewichtige Männer haben also meist einen niedrigeren Testosteronspiegel als dünne Männer. Ein niedriger Testosteronspiegel reduziert die Libido. Übergewicht kann somit ein absoluter Liebestöter sein. Bei fettleibigen Männern ist das Risiko, eine Potenzstörung zu entwickeln, verglichen mit Normalgewichtigen, um bis zu 90 Prozent höher. Entscheidend ist dabei der Bauchumfang. Mit jedem schwindenden Kilogramm wiederum steigt der Testosteronspiegel an. Fettiges Essen ist außerdem schlecht für die Durchblutung, also auch für die Potenz. Bei übergewichtigen Männern soll sich außerdem die Spermienanzahl im Ejakulat verringern.

Potenzkiller Nummer 5: Intensiver oder zu wenig Sport

Sport ist gesund, keine Frage. Doch Leistungssport oder ein zu intensives Training kann die Potenz negativ beeinträchtigen. Wenn du deinen Körper übermäßig strapazierst, kann dein Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten, da dein Körper eine Menge Nährstoffe benötigt und die Hormonproduktion sinkt. Er stellt dann geringere Mengen Spermien her und auch die Potenz kann dadurch beeinträchtigt sein. Beachte jedoch, dass umgekehrt auch ein Bewegungsmangel Erektionsstörungen fördert. Der Körper wird nicht genügend durchblutet und bildet somit geringere Mengen an Testosteron. Achte daher für eine optimale Potenz auf ein gutes Mittelmaß, also moderaten Sport. Wer sich körperlich regelmäßig auf Trab hält, kann seine Standhaftigkeit zurückzuerobern.

Potenzkiller Nummer 6: Psychische Ursachen oder Stress

Psychischer Stress begünstigt ebenfalls Erektionsprobleme, da Sex im Kopf beginnt. Sie können vielfältiger Natur sein, beispielsweise hoher Leistungs- oder Termindruck, Versagensängste, Mobbing oder private Sorgen. Das Gehirn sendet dann Botenstoffe aus, die die Erektion abschwächen oder gänzlich verhindern. Hinzu kommt meist die Angst, beim nächsten Mal wieder zu versagen. Dadurch setzen sich betroffene Männer häufig zusätzlich unter Druck. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen, der durchbrochen werden muss. Sonst kann irgendwann gar nichts mehr im Bett gehen. Entspannungsmethoden oder angenehme Hobbys können hilfreich sein, den Stress zu beseitigen.

Potenzkiller Nummer 7: Bestimmte Medikamente und Erkrankungen

Mögliche Nebenwirkungen von gewissen Medikamenten kommen ebenso als Ursache für Erektionsstörungen in Frage. Dazu gehören zum Beispiel Antidepressiva, Antiepileptika, Blutdrucksenker, entwässernde Medikamente, Magen-Darm-Medikamente und Arzneimittel, die den Hormonhaushalt des Mannes negativ beeinflussen, zum Beispiel Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid. Sie kommen bei der Behandlung einer vergrößerten Vorsteherdrüse oder einer vorzeitigen Glatzenbildung zum Einsatz. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss und diese mit Erektionsstörungen einhergehen, sollte seinen Arzt nach alternativem Präparaten fragen. Organische Ursachen für Potenzprobleme können folgende Krankheiten sein: Diabetes, Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer oder Epilepsie und hormonelle Störungen.

Fazit

Um die eigene Manneskraft in Schuss zu halten, können Männer selber einiges tun. Dazu gehören in erster Linie ein gesunder Lebensstil, ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Übergewicht, genügend Bewegung und ausreichend Schlaf. Im Allgemeinen geht es darum, die genannten Potenzkiller zu vermeiden.

Zusammenhang von Impotenz und Sterilität

Zusammenfassung: Beim Thema Sexualstörungen gibt es eine Menge Halbwissen und Mythen. Wann ist man impotent? Wann zeugungsunfähig? Wann spricht man von Impotenz/Erektionsproblemen? Im folgenden Artikel  erklären wie Ihnen wie Impotenz und Sterilität zusammenhängen.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Sterilität?

Sterilität (impotentia generandi) ist die Unfähigkeit ein Kind zu zeugen (beim Mann) oder zu empfangen (bei der Frau). Tritt nach einem Jahr regelmäßigen und ungeschützten Geschlechtsverkehres keine Schwangerschaft ein, so spricht man von Sterilität, der ungewollten Kinderlosigkeit. Die Gründe dafür können beim Mann oder der Frau zu finden sein, manchmal auch bei beiden Partnern. Von primärer Sterilität wird bei Frauen oder Männern gesprochen, die noch keine Kinder gezeugt oder empfangen haben. Die sekundäre Sterilität beschreibt hingegen den Zustand, wenn bereits eine erfolgreiche Zeugung oder Empfängnis stattgefunden hat, jedoch nach einem Jahr regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehres keine erneute Schwangerschaft eingetreten ist.

Unfruchtbarkeit beim Mann

Zeugungsunfähigkeit der Frau

Die Empfängnisunfähigkeit der Frau kann aufgrund einer Ovulations- oder Follikelreifungsstörung oder einer hormonellen Störung bestehen. Aber auch eine Vielzahl anderer Gründe, wie genetische Defekte, sexuell übertragbare Infektionen, Stress, Übergewicht, Alkohol oder Nikotin, können eine Empfängnis verhindern. Auch das Alter spielt für die Empfängnis eine wichtige Rolle, da die Fruchtbarkeit der Frau ab dem 35. Lebensjahr signifikant abnimmt. Zusätzlich können Behandlungen schwerer Erkrankungen wie Krebs mit Chemo- und Strahlentherapie zur Schädigung der Eizellen führen und das Eintreten einer Schwangerschaft erschweren oder unmöglich machen.

Zeugungsunfähigkeit des Mannes

Die Zeugungsunfähigkeit des Mannes beruht neben einer fehlerhaften Ejakulation im Wesentlichen auf der Qualität des Spermas. Dabei ist die Anzahl und die Beweglichkeit sowie das Aussehen der einzelnen Spermien wichtig. Die Spermienqualität wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Dazu zählen Drogen wie Alkohol und Nikotin, sowie Umweltschadstoffe und Ernährungsgewohnheiten. Auch unterschiedliche Erkrankungen und Infektionen wie Mumps können eine Zeugung erschweren. Spermien können ebenfalls durch die Behandlung mit Chemo- oder Strahlentherapie sowie durch zu hohe Temperaturen geschädigt werden. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass Sauna- und Whirlpoolbesuche die Spermienqualität negativ beeinflussen.

Behandlung von Sterilität

Sterilität kann in vielen Fällen behandelt werden. Dabei können Operationen anatomische Besonderheiten beseitigen und so eine Befruchtung der Eizellen auf natürlichem Wege ermöglichen. Außerdem sind sogenannte „assistierte Reproduktionen“ möglich, bei denen eine Befruchtung der Eizellen innerhalb oder außerhalb des Körpers durch technische und biologische Hilfsmittel vollzogen wird. Als bekannteste Beispiele sind die In-vitro-Fertilisation und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zu nennen, die eine Schwangerschaft ermöglichen können, wenn diese auf natürlichem Weg nicht erreicht wurde.

Viagra Alternativen

Zusammenfassung: Viagra ist für viele Männer mit Erektionsstörungen der erste Gedanke wenn es um das Thema Behandlung geht. Doch wie sehen eigentlich die Alternativen zu Viagra aus, welche anderen Potenzmittel gibt es und welche anderen Behandlungsmethoden bieten sich an? Mehr dazu im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Alternativen zu Viagra

Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern das Risiko einer Erektionsstörung. Eine solche liegt dann vor, wenn der Penis in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht hart genug wird oder bleibt, um aktiv Geschlechtsverkehr ausüben zu können. Bestehen diese Probleme über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger, sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion (Impotenz, Potenzstörung).

Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion können körperlicher und/oder psychischer Natur sein. In den meisten Fällen lässt sich die Potenzstörung auf verschiedenen Wegen therapieren. Vor allem die medikamentöse Behandlung hat sich für viele Betroffene als effektive Behandlungsmethode erwiesen. Am berühmtesten dabei ist zweifelsohne das Potenzmittel Viagra rezeptfrei. Jedoch konnten sich auch andere Mittel bewähren. Wir haben eine Übersicht über die besten Alternativen zu Viagra zusammengestellt.

Sex mit Viagra

Weitere PDE-5-Hemmer

Die folgenden Medikamente können einer körperlich bedingten Impotenz entgegenwirken und so eine Alternative zum populären Potenzmittel Viagra (Wirkstoff: Sildenafil) darstellen:

Cialis – Die Wirkung des aktiven Wirkstoffs Tadalafil hält mit bis zu 36 Stunden sehr lange an. Cialis ist auch zur täglichen Einnahme erhältlich.

Tadalafil-Generika – Seit Patentverlust des Cialis-Herstellers Lilly sind Cialis-Generika anderer Hersteller erhältlich, die den gleichen aktiven Wirkstoff enthalten und somit in ihrer Wirkung identisch sind.

Levitra – Levitra enthält den PDE-5-Hemmer Vardenafil, der auch in geringerer Dosierung eine dem Präparat Viagra ähnliche Wirkung erzielt.

Sildenafil-Generika – Auch Sildenafil, auf dessen Wirkung Viagra basiert, ist nicht mehr patentgeschützt, sodass verschiedene Generika von mehreren Herstellern erhältlich sind (einschließlich des Viagra-Herstellers Pfizer).

SKAT – Die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT) wird lokal angewendet, indem der Wirkstoff Alprostadil direkt in den Schwellkörper injiziert wird.

MUSE – Ebenfalls zur lokalen Anwendung wird das Medicated Urethral System for Erection (MUSE) in Form einer kleinen Tablette, die in die Harnröhre eingeführt wird, verabreicht.

Hormontherapie – Wird die erektile Dysfunktion durch einen Hormonmangel verursacht, kann eine Testosterontherapie die Beschwerden lindern.

Homöopathische Therapie – Verschiedene natürliche oder pflanzliche Potenzmittel (z.B. Ginseng, Gingko, Maca) sollen eine potenzfördernde Wirkung haben. Dies ist jedoch selten wissenschaftlich bestätigt und kann die Effektivität eines PDE-5-Hemmers nicht erreichen.

Welches Potenzmittel ist am besten?

Geht es darum, die Potenz zu steigern, denken die meisten Betroffenen meist zuerst an die berühmte blaue Pille. Diese ist jedoch nicht für jeden Patienten die beste Option, da Viagra Nebenwirkungen auslösen kann, die eventuell bei einem anderen Wirkstoff ausbleiben oder schwächer ausfallen.

Unter einer Reihe von Alternativmedikamenten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion gibt es Medikamente mit unterschiedlicher Wirkungsdauer & Anwendung, die es dem Patienten ermöglich die gewählte Therapie genau auf die privaten Bedürfnisse anzupassen.

Insbesondere die PDE-5-Hemmer spielen als gefäßerweiternde Substanzen eine große Rolle bei der Behandlung erektiler Dysfunktionen. Sie verbessern die Stärke und die Dauer einer Erektion, rufen sie jedoch nicht selbst hervor. Damit die Medikamente wirken, bedarf es einer sexuellen Stimulation.

Welche Art von Medikament jedoch am besten für die persönlichen Bedürfnisse des Patienten geeignet ist, sollte dieser mit seinem behandelnden Arzt besprechen. Liegt eine körperliche Ursache den Potenzstörungen zu Grunde, wird wahrscheinlich die PDE-5-Hemmer Therapie empfohlen. Dabei gilt es für den Patienten selbst zu bestimmen, welches Medikament am verträglichsten bzw. am besten geeignet ist. Dies ist beispielsweise über eine Potenzmittel-Testpackung möglich.

Cialis kaufen

Cialis

Vier Jahre nach der Markteinführung von Viagra brachte der Pharmakonzern Lilly das Medikament Cialis auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Tadalafil, der ebenfalls zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehört. Bis sich die volle Wirkung von Cialis entfaltet, dauert es etwa 2 Stunden.

Das ist etwas länger als bei Viagra (etwa 1 Stunde), dafür hält die Wirkung von Cialis länger an. Hier ist von einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden die Rede (zum Vergleich: 4 bis 6 Stunden bei Viagra). Im Volksmund gilt Cialis rezeptfrei deshalb als "Wochenendpille" und gehört neben Viagra zu den beliebtesten Potenzmitteln. Cialis ist in 5 mg, 10 mg und 20 mg Dosen erhältlich.

Levitra kaufen

Levitra

2003 kam Levitra von Bayer und GlaxoSmithKline auf den Markt. Die Wirkung des Potenzmittels basiert auf dem PDE-5-Hemmer Vardenafil, der als aktiver Wirkstoff agiert. Vardenafil wirkt bereits nach 40 Minuten und ist damit deutlich schneller wirksam als Viagra.

Die maximale Wirkkraft wird nach etwa 1 Stunde erreicht und hält mit einer Dauer von 5 bis 12 Stunden lange an. Levitra rezeptfrei gibt es in der Dosierung von 5 mg, 10 mg und 20 mg. Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Wirkung nach einer sehr fetthaltigen Mahlzeit vermindert ist.

Alternative Behandlungsmethoden

Neben der gängigen Behandlung mit PDE-5-Hemmern ist es außerdem möglich, eine erektile Dysfunktion mit Medikamenten zu behandeln, die lokal angewendet werden. Dadurch kann meist ein besonders schneller Wirkungseintritt erreicht werden. Allerdings sind derartige Behandlungen auch mit Risiken verbunden.

SKAT zur lokalen Anwendung

Alternativ besteht die Möglichkeit, entsprechende Wirkstoffe lokal zu applizieren. Bei der SKAT-Methode ("Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie"), die seit den 1980er Jahren zur Anwendung kommt, wird meist Alprostadil als Wirkstoff mit einer sehr dünnen Nadel in die Schwellkörper gespritzt.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Wirkung unabhängig davon ist, ob die für eine Erektion zuständigen Nervenbahnen intakt oder, beispielsweise durch eine Operation, beschädigt sind. Bis zum Eintritt der Wirkung vergehen bei richtiger Dosierung nur 10 Minuten. Die Wirkdauer beträgt maximal 2 Stunden.

SKAT Behandlung bei Impotenz

SKAT ist auf dem Markt zum Beispiel unter den Handelsnamen Caverject (Pharmacia GmbH) und Viridal (UCB Pharma GmbH) in verschiedenen Dosierungen von 10 bis 40 µg erhältlich. Die Höhe der Dosierung sollte ein Facharzt für jeden Einzelfall individuell bestimmen. Zwischen zwei Anwendungen solle ein Zeitraum von mindestens 24 Stunden liegen. Experten empfehlen, SKAT nicht mehr als 3 Mal in einer Woche anzuwenden. (mehr Informationen zu SKAT)

Von einer Anwendung ist grundsätzlich abzusehen, wenn der Betroffene:

  • ein Penisimplantat besitzt
  • an einer Penisverkrümmung leidet
  • an einer Erkrankung leidet, die anhaltende Erektionen begünstigt wie zum Beispiel Leukämie oder Sichelzellenanämie
  • innerhalb des letzten Jahres einen Herzinfarkt hatte

MUSE für einen schnellen Wirkungseintritt

Einen sehr schnellen Wirkungseintritt hat das Medicated Urethral System for Erection (MUSE) von der MEDA Pharma GmbH & Co. KG. Hierbei handelt es sich um eine winzige Tablette mit dem Wirkstoff Alprostadil, der ebenfalls lokal angewendet wird. Anders als bei SKAT gibt es hier keine Spritzen, stattdessen wird der Wirkstoff mithilfe eines Applikators direkt in die Harnröhre eingeführt.

Schon nach 5 bis 10 Minuten tritt die Wirkung ein, wobei die Erfolgsaussichten hierbei insgesamt niedriger sind als bei SKAT. Andererseits zeigte eine Studie, dass 58 % der Männer, deren erektile Dysfunktion durch SKAT nicht verbessert wurde, einen Erfolg mit MUSE verbuchen konnten. Die erzielte Erektion hält in der Regel für 30 bis 60 Minuten an.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erfahren Sie mehr zu MUSE.

Hormontherapie

Ist die erektile Dysfunktion auf einen Testosteronmangel zurückzuführen, kann eine Hormontherapie eventuell Abhilfe schaffen. Hierbei wird dem Körper zusätzliches Testosteron zugeführt. Das Hormon kann über eine Tabletteneinnahme, eine Spritze, ein Pflaster oder Gel in den Körper gelangen.

Homöopathische Behandlung der Impotenz

In Einzelfällen finden pflanzliche Wirkstoffe Anwendung bei erektiler Dysfunktion. Ein Beispiel hierfür ist der – heutzutage allerdings nur noch selten eingesetzte – Wirkstoff Yohimbin. Der aus den Blättern und der Rinde des Yohimbe-Baums (Westafrika) gewonnene Wirkstoff fördert die Durchblutung und hat so einen positiven Effekt auf die Erektionsstörung.

Anders als bei PDE-5-Hemmern sollte die Einnahme von Yohimbin regelmäßig erfolgen. Darüber hinaus findet sich auf dem Markt eine nahezu unüberschaubare Vielzahl an weiteren pflanzlichen Mitteln, die sich – laut Hersteller – zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eignen. Zu den bekanntesten "natürlichen" Mitteln, die teilweise schon seit Jahrhunderten als Arzneimittel eingesetzt werden, gehören:

  • Bischofsmütze (auch Elfenblume genannt)
  • Ginseng
  • Ginkgo
  • Biloba
  • Maca-Pflanze
  • Damiana Sägepalme
  • Erd-Burzeldorn
  • Ptychopetalum olacoides

Pflanzliche Therapien sind zwar meist sehr nebenwirkungsarm, versprechen aber in der Regel nicht die gleichen Erfolgsergebnisse einer medikamentösen Therapie. Ausgeschlossen sind psychisch bedingte Erektionsstörungen, da die Pflanzenpräparate hier eine Placebo-Wirkung erzielen können. Grundsätzlich gilt, dass jeder Mann selbst das richtige Mittel für sich finden muss, um einer Impotenz anhaltend vorzubeugen.

Testosterontherapie bei Impotenz

Zusammenfassung: Fehlt es an der "Lust" (Libido), so ist die Ursache in der Regel ein Nachlassen der Testosteron-Produktion – dem allerdings abgeholfen werden kann. Gleichzeitig kann Testosteron bei Erektionsstörungen eingesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

Anzeichen für Testosteron-Mangel

Es gibt verschiedene Anzeichen für Testosteron-Mangel. Allgemein fühlen sich Männer mit einem zu niedrigen Testosteron-Pegel oft müde und abgeschlagen, haben keine Lust auf Sex und Erektionsprobleme. Oftmals können Sie sich nicht mehr zu Sport und Freizeitaktivitäten aufraffen und fühlen sich körperlich kraftlos.

Wirkungen der Testosteron-Therapie

Wenn ein Testosteronmangel festgestellt wurde, können Sie Ihren Testosteron-Spiegel auf natürliche Weise steigern.

Zudem kann auch eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein, sofern ein gravierender Mangel vorliegt. Voraussetzung für eine Ersatztherapie ist ein deutlich verminderter Testosteron-Blutspiegel. Dies trifft bei etwa jedem fünften bis zwanzigsten Mann mit Erektionsstörungen zu. Darüber hinaus müssen durch den Testosteronmangel bereits entsprechende gewebliche Veränderungen im Penis aufgetreten sein.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, das Testosteron im Rahmen einer Ersatztherapie zu verabreichen. Einen Überblick über die gängigen Verfahren finden Sie hier.

Viele Patienten stellen häufig sehr positive Wirkungen aufgrund der Therapie fest. Ist ein Testosteronmangel die Ursache für Erektionsprobleme, dann lassen sich diese durch die Therapie sehr gut behandeln. Gleichzeitig führt eine Erhöhung des Testosterons zu einem verbesserten Muskelaufbau und in vielen Fällen zur Gewichtsabnahme. Mehr zu den Wirkungen der Testosteronersatztherapie. Natürlich sind bei dieser Therapie auch mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu beachten.

Testosteron und Sex

Gesamt-Testosteron vs. biologisch aktiver Testosteron

Sollte der Gesamt-Testosteronwert im Normbereich liegen, muss auch der freie und biologisch aktive Testosteronanteil bestimmt werden. Es könnte sein, dass der Gesamt-Testosteronwert im Normbereich liegt, diese Testosteronmoleküle aber an Eiweiße, wie beispielsweise an SHBG (Sexual Hormon Binding Globin), und Albumin gebunden sind und damit nicht ihre Wirkung entfalten können. Wenn der Facharzt das feststellt, können entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, damit es dem Mann wieder besser geht und er wieder gute Erektionen bekommt.

Sex und Wettkampf – Der natürliche Testosteron-Kick

Interessanterweise verfügen älter werdende Männer, die mehr als einmal pro Woche Geschlechtsverkehr haben, in der Regel über höhere Testosteronspiegel als Männer mit geringerer sexueller Aktivität. Eine ähnliche Wirkung zeigen erfolgreiche Wettkämpfe: Der Sieger nach einem Tennismatch hat zum Beispiel etwa doppelt so hohe Testosteronwerte wie der Verlierer.