Warum Männer mit Erektionsstörungen nicht reden

Warum Männer oft über Impotenz schweigen

Zusammenfassung: Erektionsstörungen sind trotz ihrer Häufigkeit ein absolutes Tabuthema. Viele Männer machen das Problem lieber mit sich aus. Dabei sind die sogenannten Männerkrankheiten nichts, wofür man sich schämen muss.

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Ein Problem namens Kopf

Wie ein Besessener klickt Robert* sich durchs Internet. Sein Suchbegriff: Impotenz. Er überfliegt die ersten Treffer der Suchmaschine: Macht Kaffee impotent? Macht zu viel Pornokonsum impotent? Oder zu viel Selbstbefriedigung? Vielleicht hat ja auch das Shampoo, das ihm sein Friseur gegen seine beginnenden Geheimratsecken empfohlen hat, etwas damit zu tun, dass Robert seit nunmehr einem halben Jahr ständig Potenzprobleme hat.

Kleine Schweißperlen glitzern auf seiner Stirn, irgendwo hat er gelesen, Männer, die ohne Vater aufgewachsen sind, seien besonders gefährdet, impotent zu werden. Und dann liest er sogar von "erschreckenden neuen Erkenntnissen" (…) "das Coronavirus könne die Fruchtbarkeit einschränken". Laut einer Studie zwischen dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der US-Universität Cornell sollen "die Hoden einen Hotspot für eine Coronaviren-Infektion darstellen".

Hektisch wandert der Blick des jungen Mannes zu seiner Maske, die auf dem Regal in der Diele liegt. Bloß nicht mehr ohne vor die Tür, denkt er besorgt. Robert ist Anfang 30 und versteht die Welt nicht mehr. Er hatte immer gedacht, Impotenz sei in seinem Alter noch kein Thema. Aber dass er die letzten Male immer öfter Probleme mit seiner Erektion hatte und seine Ex-Freundin Tanja ihm erst sagte, das könne doch mal vorkommen, ihm dann aber grinsend Viagra empfahl, bereitet ihm mehr Stress als sein Job, bei dem er eine Überstunde nach der anderen schiebt.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erfahren Sie, wie Partner mit Erektionsproblemen umgehen sollten.

Probleme beim Sex

Klappt es heute mal wieder im Bett?

Und wie es oft der Fall ist, betreibt man, statt zum Arzt zu gehen, lieber erst einmal Feld- und Ursachenforschung an sich selbst. Robert trinkt wenig Alkohol, treibt regelmäßig Sport, ist Nichtraucher und ernährt sich die meiste Zeit sehr gesund. Seit er jedoch zum Abteilungsleiter befördert wurde, stieg auch der Druck, abzuliefern, im Job wie im Privaten. Zuletzt gab es immer öfter Probleme in der Beziehung mit Tanja, die ständig fragte: "Ob es heute mal wieder im Bett klappt, was meinst du?"

Statt mit einem Freund oder noch besser einem Arzt über seine Sorgen zu sprechen, schweigt Robert. Und damit steht er nicht alleine da, denn noch immer werden gesundheitliche Probleme rund um das beste Stück des Mannes in unserer Gesellschaft vollends tabuisiert. Der Mann – der ewige Stenz – muss immer können. Ein Mann ohne Manneskraft ist kein richtiger Mann. Etwa 40 Prozent der Männer in Deutschland leiden an leichten bis schweren Potenzstörungen. Die meisten sind älter als 60 Jahre. Doch es gibt eben auch Männer wie Robert, die in der Blüte ihres Lebens stehen und nicht vor Testosteron strotzen.

Der Begriff Impotenz ist ausschließlich negativ konnotiert. Deswegen ist die Dunkelziffer all jener, die unter Potenzproblemen leiden, höchstwahrscheinlich deutlich höher. Das große Schweigen um ein schambesetztes Thema: Viele Männer bleiben damit allein. Und weil sie sich nicht untersuchen lassen, bleiben sie auch darüber in Unkenntnis, was genau die Ursache für ihr Problem ist.

So oft kommen Erektionsprobleme vor

Erektionsprobleme sind die häufigste sexuelle Störung

Denn der Begriff "Impotenz" (Unvermögen) ist lediglich ein Oberbegriff und bedeutet nicht zwangsläufig, dass man zeugungsunfähig ist. Wer steril ist, kann zwar keine Nachkommen zeugen, aber durchaus fähig sein, ganz normal Sex zu haben. Robert stolpert neben dem Begriff Impotenz, der wegen seiner negativen Konnotation übrigens kaum noch von Ärzten verwendet wird, über den der erektilen Dysfunktion.

Online findet er sogar eine Selbsthilfegruppe und liest in Foren anonyme Schilderungen von Männern, die wie er Probleme haben, die Erektion aufrechtzuerhalten. Robert weiß weder ein noch aus. Manchmal ist er sexuell unheimlich erregt. Trotzdem herrscht untenrum tote Hose. Zum Training geht er schon eine ganze Weile nicht mehr, weil er keine Lust hat, sich in der Umkleidekabine die Sex-Schwärmereien seiner Freunde anzuhören.

Robert fühlt sich wie in einen Strudel gerissen, aus dem er allein nicht mehr herauszukommen glaubt. Ständig kreisen seine Gedanken um dieses eine Thema. Inzwischen hat er sogar Angst, seine Potenzprobleme könnten chronisch sein. Erektionsprobleme sind die häufigste sexuelle Störung. Laut einer Studie sollen von 10.000 Männern unter 40 Jahren etwa 5 bis 10 Prozent an Impotenz leiden.

Nicht das Ende von gutem Sex

Robert ist also als Anfangdreißiger kein Einzelfall. Der Sexualforscher und Psychotherapeut Volker van den Boom sagt, tatsächlich kämen sogar "vermehrt Männer Anfang 20" in seine Beratung. Allein in Deutschland sind etwa sechs Millionen von der "Männerkrankheit" betroffen. Urologen sagen, die Dunkelziffer liege wahrscheinlich deutlich höher, weil viele den Gang zum Arzt meiden oder glauben, nur der Griff zur blauen Pille könne ihnen jetzt noch helfen. Dabei sind die unterschiedlichen sexuellen Störungen meist gut therapierbar. Hilfreich kann auch eine Paartherapie sein, denn eine geschwächte Potenz bedeutet nicht das Ende von gutem Sex. Erektionsprobleme sind nichts, wofür man(n) sich schämen muss.

 

* fiktiver Name

Hilfe bei Erektionsstörungen: Die Penismassage

Penismassage – Vorbereitung, Anleitung & Tricks

Zusammenfassung: Bei der Penismassage geht es darum, den männlichen Partner langsam und genussvoll zum Höhepunkt zu bringen. Die Penismassage gehört zu den erotischen Massagetechniken, die man auf viele verschiedenen Weisen ausführen kann. Sie eignet sich als köstliches Vorspiel ebenso wie als leidenschaftlicher Schlusspunkt einer langen Nacht.

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Diese erotische Massage eignet sich bestens, um beiden daran Beteiligten Freude zu bereiten. Es muss nicht immer der Donnerstags-Quickie mit der Zigarette danach sein. Es muss auch nicht immer die Manneskraft mit eindrucksvollen Stellungen und harten Stößen in die Vagina unter Beweis gestellt werden. Je mehr Fantasie und gegenseitige liebevolle Zuwendung eine Beziehung beleben, desto besser wird sie. Die Penismassage in allen Varianten ist eine angenehme Art, seine Zuwendung zu zeigen.

Etwas Vorbereitung ist wichtig

Zuerst ist es wichtig, dass der massierende Partner eine bequeme Position einnimmt, in der er länger sitzen kann. Weder sollten die Füße einschlafen noch sollten Verspannungen die Folge sein. Sämtlicher Handschmuck, der Ihren Partner stören oder verletzen könnte, sollte zuvor abgelegt werden. Lange Nägel könnten ebenfalls störend werden, wenn die Massage etwas wilder ausfallen soll. Es ist aber auch möglich, die Penismassage im Liegen auszuführen.

Häufiger Augenkontakt ist wichtig, um Intimität zu erzeugen und auf Signale reagieren zu können. Sich gegenseitig zu beobachten, kann ein anregender Teil der Massage sein. Außerdem sollten Sie ein hautverträgliches Massageöl (bei Amazon zum besten Preis) oder Gleitgel (bei Amazon bestellen für 11.99 €) zur Hand haben. Mithilfe dieses Öls oder eines befeuchtenden Gels geht die Penismassage leichter von der Hand. Außerdem ist es für beschnittene Männer weniger unangenehm, wenn der Penis vor der Massage leicht eingeölt wird. Falls Sie gerade kein Gleitgel oder Öl zur Hand haben, tut es zur Not auch etwas Speichel. Auch mit Schlagsahne können Sie interessante Effekte erzielen.

Handjob: So geht´s

Die einfache Penismassage

Mit langsamen und festen Massage-Bewegungen bewegt der massierende Partner die Hände am Penis entlang. Die Bewegung beginnt am Penis-Schaft und gleitet bis zur Penisspitze. Verschiedene Griffe machen die Sache noch spannender. Zum Beispiel kann man mit einer Hand eine sanfte Hodenmassage vornehmen, während die andere den Penis massiert. Dazu kann auch der Handballen eingesetzt werden. Dabei sollte man nach Möglichkeit einen gleichbleibenden Rhythmus etablieren. Er sollte nicht allzu schnell zur Ejakulation führen. Ein möglicher Nebeneffekt einer gekonnten Penismassage ist es nämlich, dass der männliche Partner lernt, seinen Orgasmus länger zurückzuhalten.

Eine weitere Möglichkeit der Penismassage ist es, die Finger einer Hand ringförmig um den Penis zu legen und mit leichtem Druck von oben nach unten wandern zu lassen. Dann wechselt der massierende Partner die Hand.

Je nachdem, wie schnell man seinen männlichen Partner zum Höhepunkt bringen möchte, beginnt man sehr langsam und steigert seine Bewegungen dann zum Crescendo. Um den sexuellen Höhepunkt hinauszuzögern, können Sie sanfte Bewegungen mit leidenschaftlichen Liebkosungen abwechseln lassen. Außerdem können Sie mit dem kleinen Finger die Hoden berühren. Besonders hierbei sind lange Fingernägel kontraproduktiv. Der Augenkontakt sagt Ihnen, wann Sie zur sanften Bewegung zurückkehren müssen. Es gibt auch andere Signale, die Sie bei wiederholter Penismassage beachten lernen. Sobald Sie bemerken, dass Ihr Partner kurz vor der Ejakulation steht, reduzieren Sie den Druck Ihrer Hände. Sie können auch das Tempo der Bewegung abmildern. Anschließend intensivieren Sie die Penismassage wieder. Irgendwann wird Ihr Partner wahrscheinlich erlöst werden wollen. Sie haben es buchstäblich in der Hand, ob Sie nun weitermachen, oder aber selbst zu Ihrem Recht kommen möchten. Ihr Partner ist eindeutig bereit für ein Liebesspiel.

Eine Penismassage verlangt beiden Partnern einiges ab. Sie will geübt werden. Was auf den ersten Blick ziemlich einfach zu sein scheint, ist es in Wahrheit nicht. Es ist ein erotisches Spiel, das beide beherrschen lernen müssen. Die Penismassage ist viel mehr als ein simpler “Handjob”, der schnell zum Ziel führen soll. Sie müssen als massierender Partner genau darauf achten, ob Sie zu fest, zu sanft, zu langsam oder zu schnell massieren.

Tipps zur Penismassage

Um die Penismassage jedes Mal zu variieren, können Sie verschiedene Techniken anwenden. Beim zweiten Mal können Sie den Penis Ihres Partners beispielsweise zwischen beide Handflächen legen und sanft rollende, seitliche Bewegungen machen. Es soll so aussehen, als wollten Sie mit einem Stück Holz durch seitliche Rollbewegungen Feuer machen. Auch hier ist es aber wichtig, die Bewegung nicht zu stark nach der Seite hin ausfallen zu lassen, sondern sanft zu bleiben.

Bilden Sie nun mit Ihren Fingern einen manuellen Penisring, indem Sie den Penis an der Peniswurzel sanft zusammendrücken. Die andere Hand ist frei und kann den Penis im gleichbleibenden Rhythmus massieren. Der Druck sollte weder zu fest noch zu lange anhaltend getätigt werden. Achten Sie bei allem, was Sie während der Penismassage tun, darauf, wie es beim Partner ankommt. Ihr Partner signalisiert Ihnen schon, ob er etwas besonders mag oder den Druck an der Peniswurzel als unangenehm empfindet.

Wenn es um Berührungen der Eichel geht, ist besondere Vorsicht angesagt. Bei einer Penismassage dieser Art müssen die Hände gut eingeölt sein. Richten Sie den Penis während der Penismassage so auf, dass er mit der Eichel nach oben zeigt. Sanfte und rhythmische Kreisbewegungen auf der Eichel können sehr erregend sein. Sie können aber auch unangenehm werden, wenn sie zu lange auf einer Stelle geschehen. Variieren Sie sowohl die Intensität als auch die Massage-Richtung oder den Druck.

Auch die Hodenmassage sollte ein fester Bestandteil einer guten Penismassage sein. Legen Sie die Hoden sanft in Ihre Hand, während Sie mit der anderen Hand den auf dem Bauch liegenden Penis massieren. Gleiten Sie sanft von der Eichel bis zu den Hoden hinunter. Die Hände liegen dieses Mal nicht ringförmig um den Penis herum, sondern streichen parallel zum Penis an ihm entlang. Dadurch berühren zuerst die Handflächen und dann die Finger den Penis. Variieren Sie die Art, wie Ihre Finger den Penis berühren.

Gegenseitiges Feedback ist auch bei der Penismassage wichtig. Wir stellen weiter unten noch weitere Arten der Penismassage vor. Aber einiges ist bei allen Formen der Penismassage gleichermaßen wichtig: Beide Partner sollen die Penismassage genießen können und vollkommen ohne Druck oder Planziel daran gehen, das Liebesspiel zu beleben. Dank gegenseitigem Feedback können Sie gezielter vorgehen oder den Orgasmus bewusst wieder und wieder hinauszögern. Das sollte aber nicht soweit gehen, dass es zur Tortur für den Mann wird. Alles geschieht im gegenseitigen Einvernehmen und zur gegenseitigen Luststeigerung.

Besondere Formen der Penismassage

Sie können die Penismassage nicht nur mit Fingern und Händen vornehmen, sondern auch andere Körperteile einsetzen, um Ihrem Partner erregende Massagen zu verpassen. Die Stimulation des männlichen Penis kann beispielsweise auch mit den Brüsten vorgenommen werden. Viele Männer lieben es, wenn sie bei einer Frau mit genügend großen Brüsten ihren Penis zwischen die Brüste legen können. Sie können damit beginnen, den Penis Ihres Partners mit den Brustwarzen zu kosen. Auch hier sollten Sie darauf achten, dass genug Gleitgel oder Öl im Spiel ist. Wechseln Sie bei jeder Penismassage die Position: Mal sind Sie oben, mal er. In manchen Positionen können Sie vielleicht zusätzlich die Zunge einsetzen, um die Eichel zu stimulieren.

Eine erotische Stimulation des männlichen Penis kann auch mit den Pobacken sehr erregend sein. Pobacken und große Brüste haben eine ähnliche Form. Der Mann spürt auch hier beiderseitige Reibung und kann das Gefühl genießen, umhüllt zu werden. Pressen Sie die Pobacken zusammen, um den Massage-Effekt zu erhöhen, während Ihr Partner zwischen den eingeölten Pobacken auf und ab gleitet, ohne in Sie einzudringen. Um den Spaßfaktor zu erhöhen, können Sie sowohl bei der Brustmassage als auch bei der Pobacken-Massage Schlagsahne oder Schoko-Soße als Gleitmittel einsetzen. Bei diesen beiden Massagetechniken bleiben Ihre Hände frei.

Um wieder einmal die Hände für eine Penismassage einzusetzen, können Sie mit beiden Händen eine enge Vagina formen. Streifen Sie die Hand-Vagina über den Penis und fordern Sie den Mann auf, langsame Stoßbewegungen zu machen. Ihre Handhaltung sollte muschelartig sein, so als wollten Sie Wasser schöpfen. So haben Sie nämlich die Möglichkeit, Ihre Daumen einzusetzen, um die Eichel zu stimulieren. Hier erledigt der männliche Partner die Arbeit. Er definiert auch das Tempo der Stoßbewegungen. Sie passen nur auf, dass alles gut gleitet und Sie den Druck so anpassen, dass Ihr Partner sich nicht verletzen kann. Beim Liebesspiel muss es nicht immer zur Penetration der Vagina kommen. Zum Orgasmus des Mannes aber wohl.

Eine andere Variante des Liebesspiels ohne zwingende Penetration ist die Stimulation des Penis mit den Schenkeln. Diese Art der Penismassage ähnelt im Prinzip der Brust- oder Pobacken-Variation. Der Mann darf den Penis zwischen Ihren eingeölten Oberschenkeln hin und her bewegen. Diese Variante der Penismassage erlaubt verschiedene Stellungen. Möglich ist eine Massage von hinten, von vorne, von oben oder unten. Wenn Sie auf dem Bauch zu liegen kommen, können sogar die Schenkelmassage und die Pobacken-Massage miteinander kombiniert werden. Ob und wann die Penismassage in einen Geschlechtsakt übergeht, entscheiden Sie gemeinsam aus der Situation heraus. Sex hat so viele Spielarten, dass auch bei langer Beziehungsdauer keine Langeweile aufkommen muss.

Besonders sexy ist eine Penismassage, die mithilfe der Achseln durchgeführt wird. Während des Liebesspiels ist nichts verboten, wenn es von beider Partnern als natürlich empfunden wird. Unter den Achseln bildet der Schweiß häufig genügend Feuchtigkeit, um ein gutes Gleiten zu ermöglichen. Erziehen Sie Ihren Partner dazu, fantasievoll auf verschiedene Situationen einzugehen. Er kann beispielsweise damit beginnen, Ihre Achselränder mit der Zunge zu liebkosen. Später kann er seine Eichel in Ihrer feuchten Achselhöhle bergen und sanfte Stoßbewegungen vollführen. Sie bestimmen den Druck, er bestimmt die Bewegungsfrequenz. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die eher knochig gebaut sind, ist diese Bewegung möglicherweise für den Mann weniger angenehm, als wenn Sie unter den Achseln weich gepolstert sind.

Beeinflusst regelmäßige Penismassage die Penislänge?

Das ist eine interessante Frage. Vorsichtig geantwortet, kann es durchaus sein – aber nur auf lange Sicht. Im Übrigen ist nicht die Penisgröße oder -länge entscheidend für den beiderseitigen Genuss, sondern die Fantasie, mit der Sie den Penis beim Liebesspiel einsetzen. Wenn Sie aber im Auge haben, den Penis über eine regelmäßige Penismassage zu mehr Länge oder Umfang zu bewegen, dann müssen Sie mehrfach in der Woche eine fünfzehn- bis zwanzigminütige Penismassage vornehmen lassen. Möglicherweise haben Sie dann nach einigen Monaten einige Zentimeter mehr zu bieten. Ein Versprechen stellt das aber nicht dar. Und überhaupt sollte das Bemühen hei einer Penismassage nicht darin liegen, einen größeren Penis zu bekommen. Betrachten Sie dieses Ergebnis lieber als möglichen Nebeneffekt und konzentrieren Sie sich darauf, den wesentlichen Dingen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Mehr als 20 Minuten sollte keine Penismassage dauern. Sollte Ihr Partner während dieser Zeit Schmerzen äußern oder Sie bemerken eine ungewöhnliche Rötung am Penis, sollte die Massage unterbrochen werden. Möglicherweise wurde zu wenig Gleitgel eingesetzt oder die Stöße waren zu heftig. Die Penismassage sollte in einem ruhigen Raum zu sanfter Musik vorgenommen werden. Deren Rhythmus kann man gut aufnehmen. Es sollte sichergestellt sein, dass weder Kinder noch Hunde an der Schlafzimmertüre kratzen, um Sie zu stören.

Wie genau Sie die Penismassage vornehmen, liegt ganz allein in Ihrer Hand. Ebenso entscheiden Sie beide, wann eine Ejakulation erfolgen soll und wann nicht. Lassen Sie sich etwas einfallen. Benutzen Sie Ihren Atem, Ihren Mund und Ihre Hände und erfinden Sie spontane Varianten dessen, was wir oben beschrieben haben. Mit regelmäßigen Penismassagen kommt keineswegs nur der Mann zu seinem Recht. Die Frau profitiert schon bald von längerer Ausdauer Ihres Partners, weil dieser gelernt hat, seinen Orgasmus nicht nur mit Nullachtfünfzehn-Sex zu erreichen. Die Penismassage kann sich sogar als natürliches Potenzmittel erweisen, weil sie die Durchblutung der männlichen Sexualorgane verbessert. Außerdem stellt sie den Mann nicht unter Beweiszwang, sondern sorgt für Entspannung auf beiden Seiten. Das Liebesspiel wird um viele Varianten bereichert. Letzten Endes ist nichts tödlicher für eine Liebesbeziehung als Langeweile im Bett oder das Gefühl, es müsse immer sofort zur Penetration kommen. In den letzten Monaten einer Schwangerschaft kann eine Penismassage eine wunderbare Entlastung für die Frau darstellen.

Viagra als helfendes Potenzmittel gegen Erektionsstörungen

Zusammenfassung: Erektionsprobleme bei Männern sind nach wie vor ein Tabu-Thema. Umso überraschender ist, dass mindestens die Hälfte aller Männer schon Erfahrungen mit Potenzmitteln gemacht haben. Der Umgang mit Viagra und Co. ist selbstverständlicher als gedacht. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Potenzmittel weiter verbreitet als gedacht

Laut aktuellen Statistiken haben zumindest die Hälfte aller Männer bereits Erfahrungen mit Potenzmitteln gemacht. Selbst Männer, die bislang noch nicht unter Erektionsstörungen gelitten haben, haben oftmals einen kleinen Helfer hinzugezogen. Wer über die Einnahme von Viagra nachdenkt, sollte allerdings wirklich über eine Erektionsstörung verfügen, da dieses Mittel speziell auf diese gesundheitlichen Probleme ausgelegt worden ist.

Erektionsstörungen sind häufig ein Grund, der eine Beziehung oder eine Ehe nachhaltig belasten kann. Dies kann sogar soweit führen, dass die betroffene Person unter starken psychischen Problemen leidet. Potenzmittel wie Viagra versprechen, für schnelle Hilfe zu sorgen und dem Betroffenen wirklich die gewünschte Erlösung zu bieten. Ob dies allerdings wirklich der Fall ist, gilt es in der Praxis genau zu betrachten und zu untersuchen.

Mit dauerhaften Potenz Beschwerden haben besonders Männer im höheren Alter zu kämpfen. Dies wird sich besonders belastend aus, wenn eine jüngere Partnerin vorhanden ist und die sexuelle Funktion nicht mehr gegeben ist. Bevor allerdings zu einem Potenzmittel gegriffen wird, sollte zuvor eine örtliche Beratung durch einen fachkundigen Arzt erfolgen. Neben der bekannten und ursprünglichen Tablettenform gibt es allerdings viele weitere Möglichkeiten, um Potenzmittel zu verwenden. Eine spezielle Potenzmittel Creme gehört hierbei zu den häufigsten Varianten.

Neben der fachärztlichen Verschreibung von Viagra gibt es allerdings auch die Möglichkeit, Viagra im internet ohne ein Rezept zu bestellen. Hierbei gibt es unterschiedliche Quellen, welche eine Bestellung für die Betroffenen anbieten. Wenn Sie sich für die rezeptfrei Bestellung von Viagra interessieren, sollten Sie einen Blick auf https://ed-doktor.de/ werfen. Dort gibt es viele wichtige Informationen rund um diese Thematik. Lesen Sie sich auf jeden Fall zuvor in dieses Thema ein, bevor Sie Ihren letztendlichen Entschluss fassen.

Viele verschiedene Potenzmitteln für Männer und Frauen

Erektionsstörungen gehören auch in der heutigen modernen Zeit nach wie vor in vielen Haushalten und Gesellschaftsschichten zu den Tabu Themen. Obwohl sich gerade hinsichtlich der Sexualität und den damit verbundenen Problemen bereits in den 1960er Jahren eine Trendwende entwickelt hat, gehören Potenzprobleme nach wie vor zu den unangenehmen Themen, die oftmals nicht offen angesprochen werden. Aus diesem Grund wissen auch viele Menschen nur relativ wenig über die persönlichen Ursachen der eigenen Potenzstörung.

Noch weniger wissen die meisten Personen allerdings über die Wirksamkeit der einzelnen Medikamente. Auch hinsichtlich der möglichen Ist eine vorherige Aufklärung besonders wichtig. Hierbei besteht definitiv großer Nachholbedarf. Neben Viagra gibt es nämlich noch viele weitere Wirkstoffe, welche nachhaltig gegen Erektionsstörungen eingesetzt werden. Hierzu gehören beispielsweise Cialis, Levitra oder Kamagra.

Besonders in den vergangenen Jahren konnte der Trend erkannt werden, dass Leute, die unter der erektilen Dysfunktion leiden, sich häufig keinerlei Gedanken über diese Inhaltsstoffe und deren Wirksamkeit machen.

Entgegen dem allgemeinen Tenor konnte außerdem erkannt werden, dass nicht nur ausschließlich ältere Herren von Erektionsstörungen betroffen sind. Potenzprobleme können durchaus auch bei Personen mit Anfang Zwanzig auftreten und dies sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Aus diesem Grund hat der Markt sogar spezielle Medikament hervorgebracht, welche für Frauen geeignet sind. Hierbei soll vor allem die Muskelentspannung gefördert werden, um die Erektionsstörungen nachhaltig zu beseitigen.

Ist ein Arztbesuch bei erektilen Beschwerden notwendig?

Leider trauen sich auch in der heutigen Zeit viele Betroffene nicht, den Gang zum Arzt zu wagen. Zu groß ist bei vielen die Scham, auch mit einem ausgebildeten Fachmediziner über die erektile Dysfunktion zu sprechen. Laut aktueller Studien offenbart sich nur ein Zehntel aller Betroffenen einen Mediziner. Daher wird oftmals nach Medikamenten geschaut, welche auch ohne ein Rezept erworben werden können.

Wer allerdings das entsprechende Medikament im Internet bestellen möchte, sollte in jedem Fall überprüfen, ob es sich auch um ein zugelassenes Produkt handelt. Da die Potenzstörung allerdings ein sehr weit gefasst es Gebiet ist, ist eine fachärztliche Beratung und Untersuchung unbedingt zu empfehlen. Neben der Einnahme von Medikamenten gibt es nämlich viele weitere Therapieformen, welche durchaus zum Erfolg führen können.

Bei vielen Patienten sind psychische Ursachen sowie privater und beruflicher Stress der Grund für anhaltende Erektionsstörungen. Wiederum andere Betroffene benötigen beispielsweise Muskel Massagen, damit die erektile Dysfunktion nachhaltig bekämpft werden kann. Welche Behandlungsform letztendlich die richtige ist, kann allerdings nur durch eine gründliche Untersuchung und viele Gespräche herausgefunden werden.

Levitra Schmelztabletten

Was ist eine Levitra Schmelztablette?

Zusammenfassung: Die Schmelztabletten von Levitra sind ein relativ neues Potenzmittel in Form von Streifen. Diese werden auf die Zunge gelegt und lösen sich auf. Der Wirkstoff Vardenafil gelant schnell ins Blut und wirkt zuverlässig bei erektiler Dysfunktion.

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Was ist eine Levitra Schmelztablette?

Levitra Orodispersible (Levitra Schmelztablette) ist ein Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen, auch erektile Dysfunktion oder Impotenz genannt. Der aktive Wirkstoff in Levitra Orodispersible ist Vardenafil, eine Substanz aus der Reihe der PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Vardenafil ist ein gefäßerweiternder und durchblutungsfördernder Stoff, der Männer dabei unterstützt eine ausreichend harte und lang anhaltende Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr aufzubauen. Levitra ist kein lustförderndes Medikament, sondern wirkt nur sofern der Mann bereits sexuell Stimuliert ist.

Levitra Orodispersible ist eine Schmelztablette, die auf der Zunge schmilzt, und erleichtert dadurch eine diskrete Einnahme. Zusätzlich hinterlässt die Tablette dank zugefügtem Pfefferminzaroma einen angenehmen Geschmack. Die Schmelztablette enthält 10mg des aktiven Wirkstoffs. Levitra ist ebenfalls als reguläre Filmtablette in den Dosierungseinheiten von 5mg, 10mg oder 20mg verfügbar.

Eine Schmelztablette enthält neben dem Wirkstoff Vardenafil folgende Inhaltsstoffe:

  • Magnesiumstearat
  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Crospovidon
  • Mannitol
  • Pfefferminz Aroma
  • Silicium dioxid 1-Wasser
  • Sorbitol

Diese Inhaltsstoffe besitzen keine potenzsteigernde Wirkung, sondern dienen als Bindemittel und fördern die Freisetzung von Varendafil im Körper.

Levitra gegen erektile Dysfunktion

Wie wirkt die Levitra Schmelztablette?

Der in der Levitra Schmelztablette enthaltene Wirkstoff Vardenafil zählt zu den PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). PDE-5 ist ein Enzym, das für den Abbau einer Erektion verantwortlich ist. Leidet ein Mann unter Impotenz, wird PDE-5 zu früh ausgeschüttet. Vardenafil hemmt dieses und ermöglicht eine länger andauernde Gliedversteifung.

Damit eine Erektion erreicht werden kann, muss ein sexueller Reiz vorliegen. Dieser löst einen komplexen biochemischen Mechanismus aus. Die Reize werden über das Rückenmark zum Penis weitergeleitet. Stickstoff wird ausgeschüttet, der wiederum das Enzym Zyklase aktiviert. Zyklase wandelt die GTP, eine chemische Verbindung, in den Stoff cGMP um. cGMP wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördern.

Die Substanz entspannt die glatte Muskulatur in den Penisschwellkörper, wodurch mehr Blut in den Penis einfließen kann. Zusätzlich werden die Venen, über die das Blut zurückfließt, abgedrückt, sodass das Blut im Penis bleibt und die Erektion aufrecht erhalten werden kann. Nach der Ejakulation wird PDE-5 ausgeschüttet, welches das Glied zum erschlaffen bringt.

Vardenafil verhindert die vorzeitige Ausschüttung von PDE-5, sodass cGMP länger bestehen kann. Dadurch wird die Härte und Dauer der Gliedversteifung verbessert bzw. verlängert.

Wann tritt die Wirkung von Levitra Orodispersible ein?

Die Levitra Schmelztablette wird ca. eine halbe Stunde vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen. Wurde vor der Einnahme fettreiche Nahrung gegessen, kann es zu einem verzögerten Wirkungseintritt kommen.

Wie lange wirkt Levitra Orodispersible?

Die Wirkungsdauer von Levitra beläuft sich auf etwa 5 Stunden. Während dieser Zeit können mehrere Erektionen auf- und abgebaut werden. Eine 5 Stunden andauernde Erektion wird durch die Einnahme von Levitra Orodispersible im Normalfall nicht hervorgerufen. Sollte dennoch eine Dauererektion auftreten, konsultieren Sie umgehend einen Arzt, da es sich hierbei um einen medizinischen Notfall handelt.

Wie wird die Levitra Schmelztablette eingenommen?

Die Levitra Schmelztablette (Levitra Orodispersible) ist speziell für eine vereinfachte Einnahme entwickelt worden. Sie ist in einer Dosierung mit 10 mg Vardenafil erhältlich. In dieser Dosierung hält die Wirkung rund fünf Stunden an und setzt frühestens 20 Minuten nach der Einnahme ein.

Empfehlenswert ist, die Levitra Schmelztablette (Levitra Orodispersible) rund eine Stunde vor dem zu erwartenden Geschlechtsverkehr einzunehmen. Nicht ratsam ist es, zwei Levitra Schmelztabletten auf einmal einzunehmen, da dies die Möglichkeit von Nebenwirkungen sowie deren Intensität erhöht.

Zu beachten ist, dass der Verzehr von fettigen Speisen die Wirkung von Levitra verringert. Dies kann so weit gehen, dass die Wirkung gar nicht oder nicht ausreichend eintritt. Es ist für die Betroffenen empfehlenswert, mindestens zwei Stunden vor der Einnahme deshalb auf Essen zu verzichten.

Darüber hinaus erzielt der Wirkstoff in manchen Fällen nicht bereits bei der ersten Einnahme seine volle Wirkung. Erst wenn Levitra auch nach sechs Versuchen keine befriedigende Wirkung erzielt, ist in diesem Fall davon auszugehen, dass das Medikament bei dem betroffenen Mann nicht wirkt.

Schmelztabletten auf die Zunge legen

Welche Nebenwirkungen hat Levitra Orodispersible?

Die Levitra Schmelztablette gilt allgemein als gut verträgliches Medikament, dennoch kann es unter Umständen zu Nebenwirkungen kommen. Diese sind in den meisten Fällen von leichter Ausprägung und verschwinden schnell wieder. Sollten schwere Begleiterscheinungen auftreten, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

Sehr häufig kommt es zu Kopfschmerzen und Flush (Hitzegefühl des Oberkörpers). Häufig treten Schwindel, leichter Durchfall, Übelkeit sowie eine verstopfte Nase auf. Gelegentlich berichten Patienten von einer gesteigerten Tränenbildung, beschleunigtem Herzschlag, Blutdruckabfall oder -anstieg und gesteigerte Lichtempfindlichkeit. Außerdem sind Schläfrigkeit, Muskelschmerzen und Wassereinlagerungen im Gesichtsbereich möglich. Nur selten treten Nebenwirkungen wie Überempfindlichkeit, Ohrensausen, Muskelsteifigkeit und Priapismus auf.

Klinische Studien haben gezeigt, dass unter der Einnahme von Vardenafil weniger häufig Sehstörungen auftreten als bei Sildenafil (Viagra). Außerdem treten Rückenschmerzen als Begleiterscheinung von Levitra deutlich seltener aus als bei Tadalafil (Cialis).

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Bevor Levitra Orodispersible eingenommen wird, muss der Arzt über alle anderen Medikamente, die derzeit eingenommen werden oder vor kurzem angewandt wurden, da es unter Umständen zu einer Wirkungsbeeinflussung sowie gefährlichen Nebenwirkungen kommen kann.

Keinesfalls kombiniert werden, darf Vardenafil mit folgenden Arzneimitteln:

  • Antiarrhythmika der Klasse I wie Chinidin oder Procainamid
  • Antiarrhythmika der Klasse II wie Amiodaron oder Sotalol
  • HIV-1-Proteasehemmer wie Ritonavir und Indinavir

Manche Arzneimittel verstärken die Wirkung von Vardenafil. Auch wenn eine verstärket Wirkung als erstrebenswert erscheint, sollten diese Medikamente keinesfalls kombiniert werden, da dadurch die Nebenwirkungen verstärkt werden können oder gar zu einem gefährlich starken Blutdruckabfall und Erhöhung der Herzfrequenz führen, die einen medizinischen Notfall auslösen können. Zu diesem Medikamenten zählen:

  • Mittel gegen Pilzerkrankungen (Itraconazol, Erythromycin)
  • Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion (Cimetidin)
  • Gefäßerweiternde Mittel auf Nitro-Basis
  • Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten

Wird Levitra Schmelztablette gemeinsam mit Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamezepin eingenommen, kann es zu einer Wirkungsabschwächung von Vardenafil kommen.

Wann darf Levitra Orodispersible nicht eingenommen werden?

Levitra Schmelztabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Vardenafil oder einen anderen Inhaltsstoff vorliegen. Des weiteren darf das Potenzmittel nicht von Patienten mit folgenden Erkrankungen angewandt werden:

  • schweren Herz-Kreislauferkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Schwerer Herzinsuffizienz
  • Schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
  • Niedrigem Blutdruck

Patienten, die in den letzten 6 Monaten einen Schlaganfall erlitten haben sowie Patienten die in den letzten 3 Monaten einen Herzinfarkt hatten, dürfen Vardenafil ebenfalls nicht einnehmen.

Nur nach Rücksprache mit dem Arzt und einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Analyse dürfen Männer mit folgenden Beschwerden Vardenafil-hältige Arzneimittel einnehmen:

  • schweren arteriellen Durchblutungsstörungen
  • Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm
  • Störungen der Blutgerinnung
  • Sichelzellenanämie
  • Störung der Blutdruckkontrolle
  • Anatomischen Missbildungen des Penis
Rauchen als Ursache von Impotenz

Rauchen und Impotenz

Zusammenfassung: Das Rauchen viele schädliche Auswirkungen hat wird jeder Raucher wissen. Das aber auch Erektionsstörungen dazu gehören, wissen die wenigsten Männer. Wie es dazu kommt und welche Auswirkungen ein Raucherstopp hat, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Rauchen vs. Impotenz

Rauchen fördert die Entstehung von Erektionsstörungen. Wer mit dem Rauchen aufhört, hat jedoch gute Chancen, dass sich die Störungen wieder bessern. Die erektile Dysfunktion (ED, Erektionsstörungen) zählt nach wie vor zu den am stärksten tabuisierten Erkrankungen und wird häufig ausschließlich mit dem Alter in Zusammenhang gebracht. Faktum ist aber, dass bereits etwa ein Drittel aller Männer unter 50 Jahren in unterschiedlichem Ausmaß die Erfahrung einer ED macht. Neben dem Alter gibt es zahlreiche weitere Risikofaktoren, die Erektionsstörungen begünstigen. Insbesondere besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen ED und Erkrankungen, die das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Auch die Bedeutung des Rauchens für die Entstehung einer ED ist anhand epidemiologischer Daten offensichtlich: 56 % der starken Raucher sind von Erektionsstörungen betroffen.

Folgen von Rauchen auf die Potenz

Spitze des Eisbergs

Die Entstehung einer ED ist vergesellschaftet mit einer endothelialen Dysfunktion. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine ED als erstes Warnzeichen für eine generalisierte Gefäßerkrankung zu werten ist. So haben z. B. Männer mit ED im Vergleich zu Männern mit normaler erektiler Funktion ein um 65 % erhöhtes Risiko für die Ausbildung einer KHK und ein um 43 % höheres Insultrisiko. Darüber hinaus ist auch in der Praxis häufig zu beobachten, dass eine ED als frühzeitiger Hinweis auf bis dahin unerkannten Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Störungen des Lipidstoffwechsels auftritt.

Rauchen wirkt zweifach schädlich

Tabakrauchen ist als Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Krankheiten gut bekannt. Dies gilt – u. a. aufgrund der Vergesellschaftung von Endothelfunktion und erektiler Funktion – auch für die ED.

Tatsächlich fördert das Rauchen die Entstehung von Erektionsproblemen auf zweifache Weise.

  • Einerseits wird die Versorgung des Penis über die Arterien analog zur KHK aufgrund der atherosklerotischen Wirkung (Ablagerungen in den Blutgefäßen) zahlreicher Rauchinhaltsstoffe beeinträchtigt.
  • Zusätzlich wird die Funktion der Schwellkörper beeinträchtigt, indem die Schwellkörper-Muskeln (vergleichbar mit den Muskeln der Arterienwand) an Elastizität verlieren. Somit wird die vollständige Erschlaffung der Schwellkörper erschwert, diese ist jedoch wiederum die Voraussetzung für einen ausreichenden Bluteinstrom in die Schwellkörper und in der Folge für die Erektion. Ein negativer Kreislauf entsteht zusätzlich, wenn längere Zeit keine Erektion stattgefunden hat: Durch die mangelhafte Versorgung mit Sauerstoff kommt es zur Bildung elastischer Fasern in der Schwellkörper-Muskulatur, wodurch ebenfalls die Fähigkeit zur Entspannung herabgesetzt wird.

Eine Studie konnte einen klaren Zusammenhang zwischen der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und der Ausprägung der ED belegen. Der Anteil der Männer mit einem täglichen Konsum von mehr als 20 Zigaretten und ED war deutlich höher als bei Rauchern mit einem Konsum von weniger als 20 Zigaretten täglich.

Impotenz durch Rauchen

Rauchstopp verbessert die erektile Funktion

Aufgrund der zahlreichen nikotinassoziierten Erkrankungen spielt die Rauchertherapie eine zentrale Rolle als Basistherapie in unterschiedlichen Indikationen. Patienten mit ED sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass die negativen Folgen des Rauchens durch Nikotinkarenz teilweise reversibel sind.

Untersuchungen konnten belegen, dass bei ehemaligen Rauchern durch die Tabakabstinenz eine Verbesserung der erektilen Funktion erzielt werden konnte: Bei 25 % der ehemaligen Raucher verbesserte sich die Erektionsfähigkeit innerhalb eines Jahres nach dem Rauchstopp. Zusätzlich war nach dem Verzicht auf das Rauchen eine verbesserte Strömungsmechanik des Blutes im Penis (penile Hämodynamik) festzustellen.

Arztgespräch

Da der Gesundheitsbegriff nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen beinhaltet, ist ein erfülltes Sexualleben als Komponente der Gesundheit anzusehen. Allerdings ist dabei zu betonen, dass die Bedeutung der Sexualität individuell sehr unterschiedlich ist. Die Einschätzung des Sexuallebens sollte frei von Leistungsgedanken und ausschließlich anhand der eigenen Vorstellungen erfolgen.

Berücksichtigt man zudem das Potenzial für die Entstehung von Erkrankungen, die sich im Frühstadium in Form einer ED zeigen können, sollte die Frage nach der Sexualität und eventuellen Erektionsstörungen bei Männern zur ärztlichen Standardanamnese zählen. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Diabetes, Hypertonie, Atherosklerose, KHK, Hormonstörungen, Tabak- und Alkoholabusus sowie für Patienten, die Medikamente einnehmen, zu deren Nebenwirkungen das Begünstigen einer ED zählt.

Trotzdem wird das Thema ED in der hausärztlichen Praxis eher zurückhaltend angesprochen. Eine Umfrage unter AllgemeinmedizinerInnen ergab, dass immerhin 64 % aller Patienten mit Erektionsstörungen ihr Problem selbst ansprechen, aber nur 13 % der befragten ÄrztInnen gehen auf das Thema ED im Rahmen der Standardanamnese ein.

Thema Rauchen ansprechen

Aufgrund der zahlreichen Gesundheitsrisiken, die vom Rauchen ausgehen, sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, das Rauchverhalten und die damit assoziierten Erkrankungen und Schädigungen anzusprechen.

Rauchen begünstigt auch Blasenkarzinome

Neben der ED begünstigt Rauchen mit dem Blasenkarzinom eine weitere urologische Erkrankung. Auffallend ist dabei, dass sich die Inzidenz des Blasenkarzinoms bei Frauen in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, hingegen hat sich jene des Zervixkarzinoms im selben Zeitraum halbiert. Die Ursache für die zunehmende Häufigkeit des Blasenkarzinoms bei Frauen wird in erster Linie deren verändertem Rauchverhalten und der Zunahme an Raucherinnen zugeschrieben.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Impotenz

Die richtige Ernährung gegen Impotenz

Zusammenfassung: Sex ist gut für den Körper – gleichzeitig ist ein gesunder Körper aber Voraussetzung für guten Sex. Es gibt einige Punkte, die Mann tun kann, um einen fitten Körper und mehr Standhaftigkeit im Bett zu bekommen. Bei Übergewicht und ungesundem Lebensstil kann es nämlich schnell zu Erektionsstörungen kommen.

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Erektionsstörung und Lifestyle auf einen Blick

  • Übergewicht verstopft langfristig die Blutgefäße. Das verhindert das Eintreten von Blut in die Schwellkörper des Penis und damit eine Erektion.
  • Gesunde und potenzsteigernde Lebensmittel sind zum Glück oft die gleichen: Gemüse und Sex statt Fast Food und Erektionsstörung.
  • Das männliche Becken steuert die Sexualfähigkeit des Mannes. Training der Muskulatur und Gesundheit sind hier echte Hilfen.Impotenz vorbeugen

Die richtige Ernährung gegen Erektionsstörungen

Wie fit wir uns fühlen, wird letztlich von Geist und Körper bestimmt. Spielt der Körper aber nicht mit, wird das den Geist mit beeinträchtigen. Die richtige Ernährung, genauso wie die richtige Bewegung, ist deshalb Voraussetzung für einen gesunden Geist und ein erfülltes Sexleben. Worauf bei der Ernährung zu achten ist und was gegen Erektionsstörungen helfen kann, ist vielseitig.

Die besten Ernährungstipps

Wer die Leistungsfähigkeit seines Körpers steigern möchte, sollte auf Weißbrot, Fast Food und Süßkram verzichten – soweit nicht überraschend. Während uns im Alltag nicht genau definierte Ziele wie “Mehr körperliche Fitness”, “Weniger Gewicht” oder “Mehr Ausdauer” aber oft nicht motivieren, ist das mit unserem Sexualleben vielleicht anders. Wenn Du Dir bewusst machst, dass die falsche Ernährung zu ausbleibenden Erektionen führt, ist das unter Umständen ein guter Antrieb – gerade, wenn Du schon mal erlebt hast, was es heißt, unter einer Erektionsstörung zu leiden.

Vollkornbrot, Vollkornreis, Vollkornnudeln. Gerste, Roggen, Dinkel. Dazu viel Wasser, Tee und Kaffee ohne Zucker, Nüsse, Pute, Fisch und Eier. Das sind die Lebensmittel, die stattdessen auf die Einkaufsliste sollten. Damit die Motivation hoch bleibt und es keinen Rückfall gibt, ist es immer ratsam, schrittweise die Ernährung umzustellen und nicht direkt den vollen Umstieg zu wagen. Kleine Änderungen bewirken schon mal erste Fortschritte, die wiederum zum Weitermachen motivieren und so werden die erste Schritte hin zu einem gesunden Lebensstil und mehr sexuelle Leistungsfähigkeit getan.

Potenzsteigernde Lebensmittel

Neben einer für die körperliche Fitness relevanten Ernährungsweise gibt es bestimmte Lebensmittel, die insbesondere potenzsteigernd wirken und das Testosteron des Mannes erhöhen und damit die Standhaftigkeit seines Penis. Glücklicherweise finden sich die meisten Produkte mit dieser Wirkung ebenso in der Liste der gesunden Lebensmittel für die körperliche Fitness wieder.

In Sachen Gemüse wird vor allem Brokkoli, Blumenkohl und Spinat eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Durch ihre wertvollen Fettsäuren sind ebenso Nüsse wie ungesalzene Mandeln oder Haselnüsse Glücksbringer in Sexfragen – und in der Sommerzeit sind es Frischmacher wie Wassermelonen, Gurken oder Sonnenblumenkerne, die gute Laune und Erektionen möglich machen. ‍

Testosteron ist das bedeutendste Sexualhormon des Mannes. Es ist hauptverantwortlich für seine Lust. Sinkt der Testosteronspiegel, wird es im Bett schnell ruhig. Müdigkeit und Leistungsabfall sind weitere Folgen.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel geht es um die größten Lustkiller im Bett.

Sport gegen Impotenz

Mit Bewegung Erektionsstörungen vorbeugen

Bewegung schafft sexuelle Potenz. Wer körperlich aktiv ist, leistet beim Sex mehr – und hat öfter das Verlangen danach. Gerade körperliche Aktivität in der Beckengegend ist dafür relevant. Wer regelmäßig seine Oberschenkel und seine Beckenbodenmuskulatur trainiert, optimiert die Qualität seiner Erektionen. Ähnlich positiv wirkt sich das Joggen auf die Standhaftigkeit aus.

Eine tägliche Fitness-Session von 30 Minuten, sei es nun Muskeltraining oder eben Joggen, kann schon dazu führen, die Wahrscheinlichkeit einer Erektionsstörung drastisch zu reduzieren. Danach läuft es nicht nur im Bett runder, sondern die Lebensqualität allgemein steigt ebenso mit. Körperliche Fitness sorgt für eine optimierte Durchblutung – auch im Schwellkörper des männlichen Gliedes – und damit für mehr und länger anhaltende Erektionen.

Stärke Deine Potenzmuskulatur

Zusätzlich zur Stärkung Deines Herz-Kreislaufsystems, können auch Beckenübungen gegen Erektionsprobleme helfen. Diese gezielten Übungen stärken die Muskulatur in Becken, wo sich auch die Potenzmuskulatur befindet, welche für die Stärke Deiner Erektion mitverantwortlich ist. Und Studien haben bewiesen, dass ein regelmäßiges Training dieser Region die Stärke und Dauer Deiner Erektion verbessern kann.

Impotent durch zu viele Pornos

Impotent durch Pornos

Zusammenfassung: Übermässiger Pornokonsum führt vor allem bei jungen Männern immer öfter zu Erektionsproblemen. Doch warum kommt es dazu und welche Behandlungsmethoden gibt es? Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr zu Pornos und Impotenz.

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Kommt es durch Pornos zu Impotenz?

Bereits vor einigen Jahren begann die Diskussion darüber, ob der Konsum von Pornographie denn nun schädlich sei und unerwünschte Folgen nach sich ziehen könnte. Zwar ist die Historie der Sexfilme nur wenig kürzer, als die Geschichte des Films an sich, doch das Internet hat nun einen ganz entscheidenden Teil zur Intensivierung des Problems beigetragen. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass Pornographie seither für jeden die ganze Zeit über zugänglich ist, weshalb sich alle Menschen mit einem Internetanschluss damit konfrontiert sehen. Gerade die aktuellen Zahlen stimmen viele sorgenvoll, denn fast zehn Prozent aller Internetzugriffe in Deutschland haben das Ziel, eine Seite mit pornographischen Inhalten aufzurufen. Doch kann dieser Konsum auch zu Impotenz führen?

Darum machen Pornos impotent

Sorgt Pornographie wirklich für Impotenz?

Um diese Frage beantworten zu können, muss etwas genauer auf die verschiedenen Eigenschaften der Filme geschaut werden. Die weiblichen Darsteller werden darin oft erniedrigt, was gerade bei Heranwachsenden ein falsches Bild der Sexualität fördert, in dem die Frau mehr und mehr zum Objekt degradiert wird. Diese Objektbezogenheit ist gleichzeitig einer der Gründe, weshalb Experten hier von einer verarmten Form der Sexualität sprechen. Wer nun dazu übergeht, mehrmals pro Woche diese Filme zu konsumieren, oder wessen Hemmschwelle gegenüber brutalen und gewalttätigen Szenen sinkt, der sollte sich definitiv Gedanken machen. Dies kann bis hin zu einer körperlichen Abhängigkeit von Pornographie führen, die bereits seit einigen Jahren als offizielle Suchtkrankheit anerkannt wurde.

Wie beeinflusst Pornographie die Sexualität?

Wer insgesamt einen hohen Konsum von Pornos vorzuweisen hat, der neigt unterbewusst dazu,bestimmte Dinge auch auf den realen Geschlechtsverkehr zu übertragen. Wer beide Seiten kennt, der ist sich auch darüber im Klaren, dass sie in der Wirklichkeit recht wenig miteinander zu tun haben. Doch nun ist ein stetig höheres Maß an Erregung notwendig, um das gleiche körperliche Verlangen aufzubauen, wie zuvor. In einer Partnerschaft bedeutet dies leider oft, dass das Interesse am eigenen Partner sinkt, da dieser nicht die optischen Ansprüche erfüllt, die in der Pornographie suggeriert werden. Gleichzeitig scheint vom eigenen Sexualleben kein so großer Reiz mehr auszugehen, da jede Interaktion automatisch mit den digitalen Inhalten aus dem Internet verglichen wird. Der Abhängige will nun in erster Linie die eigenen Wünsche erfüllt haben und ist vor diesem Hintergrund bereit, zunehmend selbstsüchtig zu werden. In jeder Beziehung stellt dies natürlich eine große Gefahr und Belastung dar, die es besser zu vermeiden gilt.

Können zu viele Pornos impotent machen?

Die Sucht in der Partnerschaft

Diese mangelnde und weiter nachlassende sexuelle Anziehung ist es auch, die dann bis hin zur Impotenz führen kann. Unter den psychischen Ursachen hat auch die Pornographie ihren festen Platz, da es sich um eine klare emotionale Blockade handelt, die einen Einfluss auf das Sexualleben nimmt. Ein Mann ist nun oft nicht mehr dazu in der Lage, eine Erektion zu bekommen und zu halten, da die sexuelle Anziehung der eigenen Partnerin zu schwinden scheint. Diese bezieht dies ungeachtet der Pornographie auf sich, was zu weiteren schweren Schäden in der Beziehung führen kann.

Lesetipp: In diesem lesenswerten Artikel erfahren Sie mehr zum Umgang von Impotenz in der Partnerschaft.

Bei alleinstehenden jungen Männern kann es ebenfalls zu gewissen Schwierigkeiten kommen. Hier wird der Konsum von Pornographie häufig durch sexuellen Frust befeuert. Gleichzeitig kann es auch auf Unerfahrenheit und Angst vor dem sexuellen Verkehr mit einer Frau zurückzuführen sein, dass immer wieder auf Inhalte im Internet zurückgegriffen wird, um ein Gefühl der Unterlegenheit in ein Gefühl der Lust zu verwandeln. Um diesem Teufelskreis überhaupt entfliehen zu können, ist es notwendig, sich die eigenen Grenzen vor Augen zu führen. Ansonsten besteht gerade in diesem Fall die große Gefahr, an Impotenz zu erkranken.

Was kann ich tun?

In diesem Fall gibt es verschiedene Wege, um aus der Entwicklung ausbrechen zu können, wodurch sich neue Möglichkeiten eröffnen. Zum einen kann die Therapie bei einem Psycho- oder Sexualtherapeuten in Betracht gezogen werden, mit der es möglich ist, entsprechende Fortschritte zu machen.

Da der Gang zu einem Experten allerdings ein sehr hohes Maß an Überwindung erfordert, kann es einfacher sein, die Sachlage zuerst mit der Partnerin zu besprechen. So ist es möglich, dies auf einer sachlichen Ebene aus der Welt zu schaffen, bevor es gar zu einem Bruch in der Beziehung kommt. Manche Männer gestehen sich den Zusammenhang von Pornographie und Impotenz nicht ein und greifen demnach zu Medikamenten, um die erektile Dysfunktion zu überwinden. Da dadurch aber die Gesundheit zusätzlich belastet wird und es am eigentlichen Empfinden nichts ändert, sollten Potenzmittel nicht als eine Alternative zu einer Behandlung der wahren Ursache gesehen werden.

Erektile Dysfunktion bei Diabetes

Erektionsstörungen bei Diabetes

Zusammenfassung: Viele Diabetes-Patienten kennen das Leid: Die Erkrankung nimmt vielen die Freude und sogar die Möglichkeit, sich sexuell ausleben zu können. Wie sich Erektionsstörungen auswirken, was dagegen getan werden kann und warum wir kein Tabu mehr daraus machen sollten.

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Diabetes vs. Erektionsstörungen

Bei Diabetes tritt erektile Dysfunktion nicht selten auf. Sowohl Männer als auch Frauen sind von diesem Thema betroffen. Das liegt unter anderem daran, dass Nerven durch die Zuckerkrankheit geschädigt werden. Je länger ein Diabetes besteht, desto größer können auch die Auswirkungen auf die sexuelle Erregbarkeit sein. Etwa bei der Hälfte aller Männer mit Diabetes kommt es zu Erektionsstörungen – ein Tabuthema, das also viele betrifft.

Erektionsstörungen bei Diabetes: Schuld sind Schäden an Nerven und Blutgefäßen

Ist der Blutzuckerwert dauerhaft zu hoch, wird der Zucker im Blut nicht mehr vollständig abgebaut. Dies führt zu Ablagerungen und Schäden an den Gefäßwänden. Zugleich wird der Stoffwechsel der Nervenzellen gestört. Beides kann Auswirkungen auf die sexuelle Erregbarkeit haben: Sind die Blutgefäße beschädigt, verschlechtert das wiederum die Blutzirkulation und somit auch die Durchblutung im Penis, was sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirkt. Nervenschäden können die Potenz zusätzlich einschränken.

Erektile Dysfunktion: Mit Scham behaftet, aber oft erstes Anzeichen

Rund die Hälfte aller männlichen Diabetes-Patienten leidet unter erektiler Dysfunktion – im Schnitt. Jedoch gibt es neuere Studien, laut deren Ergebnissen die Häufigkeit sogar bei 90 Prozent liegt. Dass die Zahlen so weit auseinander liegen, liegt auch daran, dass Erektionsprobleme noch immer ein Tabuthema sind: Der Verlust der Potenz ist für viele mit so viel Scham behaftet, dass sie es nicht wagen, darüber zu sprechen. Das Resultat ist eine relativ hohe Dunkelziffer, die es schwierig macht, die tatsächliche Zahl von Betroffenen zu ermitteln.

Außerdem komme es darauf an, um welche Personengruppe es sich handelt. Es zeige sich, dass Männer mit Typ-2-Diabetes wesentlich häufiger betroffen sind als diejenigen mit Typ-1-Diabetes. So kommen aktuelle Studien (Faselis et al. 2019) bei Typ-2-Diabetikern auf Werte bis 90 Prozent.

Tatsächlich gehört Diabetes nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für erektile Dysfunktion: Rund die Hälfte aller Diabetiker leidet innerhalb von zehn Jahren nach ihrer Diabetesdiagnose auch unter Erektionsstörungen. Insbesondere bei Männern unter 45 kann eine erektile Dysfunktion sogar das erste Symptom für Diabetes sein.

Typ-2-Diabetiker sind häufiger betroffen

"Menschen mit Typ-2-Diabetes haben häufiger Begleit- oder Folgeerkrankungen, die einen zusätzlichen Risikofaktor darstellen", erklärt Prof. Heß. Zudem sei ein ungesunder Lebensstil oft Ursache für die Diabetes-Erkrankung. Und der wiederum könne sich ebenfalls negativ auf die Potenz auswirken.

Außerdem, so der Mediziner, habe sich die Therapie des Typ-1-Diabetes aufgrund neuer Insuline und Techniken, wie den Insulinpumpen, in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Damit ist eine bessere Blutzuckerkontrolle möglich.

Ein gesunder Lebensstil kann vorbeugen

Wie erwähnt, ist ein zu hoher Blutzucker nur eine der Gefahren für Erektionsstörungen, nicht nur bei Diabetes-Patienten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit oder Bluthochdruck sind die Hauptrisikofaktoren, vor Diabetes. Und: In zehn bis 15 Prozent der Fälle tritt die erektile Dysfunktion als Nebenwirkung einer Medikamenteneinnahme auf.

Was daneben zu tun ist? Auch ein gesunder Lebensstil ist wichtig: So können sich mangelnde Bewegung, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen negativ auf die Potenz auswirken. Mit einer Änderung des Lebensstils, einer gesünderen Ernährung sowie etwas Sport lässt sich aber dagegen angehen: Eine Studie (J. Khoo et al., 2010) zeigt, dass eine Gewichtsabnahme bereits nach acht Wochen positive Effekte auf die sexuelle Leistungsfähigkeit von Männern hat.

Tabu-Thema umgehen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt – und dem Partner

Obwohl die Diagnose Impotenz so häufig ist, ist sie immer noch ein Tabu-Thema. Deshalb geht man von einer noch viel höheren Dunkelziffer aus. Wir raten Patienten, offen darüber zu sprechen: Um eine Diagnose und eine passende Therapie zu bekommen, müssen Betroffene erst einmal einen Arzt aufsuchen und mit ihm sprechen. Dann kann nämlich eine wirksame Behandlung erfolgen: So wissen auch nur die wenigsten, dass in 90 Prozent der Fälle eine körperliche Ursache für die Erektionsstörung vorliegt, die sich gut behandeln lässt.

Eine erste Anlaufstelle für Patienten können etwa der Urologe, aber auch der Allgemeinmediziner sein. Auch der Diabetologe ist für Diabetiker natürlich ein wichtiger Ansprechpartner. Laut einer Umfrage am Universitätsklinikum Essen würden dort angesiedelte Patienten am ehesten einen Urologen aufsuchen.

Doch nicht nur Mediziner können unterstützen: Es ist sehr wichtig, dass Betroffene offen und vertrauensvoll mit der Partnerin oder dem Partner über das Problem sprechen können. Denn auch wenn in den wenigsten Fällen eine rein seelische Ursache für die erektile Dysfunktion vorliegt, entwickeln viele Betroffene im Laufe der Zeit einen zusätzlichen psychischen Leidensdruck oder gar eine Depression. Sie entwickeln Versagensängste, die hemmend wirken und die Erektionsstörungen so verstärken. So entsteht ein Teufelskreis. Das Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin kann da häufig schon der erste Schritt raus aus diesem Teufelskreis sein.

Therapieoptionen: Individuell mit den behandelnden Ärzten absprechen

Wer betroffen ist und mit seinen behandelnden Ärzten spricht, kann die individuell am besten geeignete Therapie finden. Die Optionen sind da heute vielfältig, von medikamentöser Behandlung über Injektionen bis zu Vakuumpumpen und Implantaten.

Ist ein Hormonmangel nachgewiesen, kann die Gabe von Sexualhormonen sinnvoll sein. Sehr weit verbreitet ist außerdem die medikamentöse Therapie mit PDE5-Hemmern (https://www.ed-doktor.de/viagra-original-online-kaufen oder https://www.ed-doktor.de/cialis-generika-kaufen), die sich durch eine gute Verträglichkeit auszeichnet. Ganz unproblematisch ist das aber nicht, darauf sollten sich Patienten einstellen: Trotzdem kann es auch hier in Einzelfällen zu Nebenwirkungen, wie verstärktes Naselaufen, Ohrensausen und Kopfschmerzen kommen. Die Ursache hierfür ist die Stimulation der Durchblutung. Patienten, die Nitrat-basierte Blutdrucksenker einnehmen, ist  daher von der medikamentösen Therapie abzuraten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT), bei der sich Betroffene zur Auslösung einer Erektion eine Injektionslösung direkt in den Penis spritzen: Der Arzt ermittelt gemeinsam mit dem Patienten die richtige Dosis und gibt eine Anleitung für die Injektion. Der Wirkstoff, der hierbei verwendet wird, führt zu einer Gefäßerweiterung und damit zu einer verbesserten Durchblutung. Doch auch hier müssen Patienten, die blutdrucksenkende Mittel und Blutgerinnungshemmer einnehmen, aufpassen, denn die Injektionen können deren Wirkung verstärken.

Alternativ kann das Medikament auch in Form eines Miniatur-Stäbchens mithilfe eines Applikators in die Harnröhre gebracht (Medikamentöses Urethrales System zur Erektion, MUSE) oder als Gel auf die Eichel aufgetragen werden. Allerdings ist der Effekt hierbei weniger gut steuerbar und es sind wesentlich höhere Dosierungen erforderlich, da die Substanz zunächst durch das Gewebe in den Schwellkörper gelangen muss, um dort ihre Wirkung zu entfalten.

Wenige Nebenwirkungen haben dagegen Implantate und Vakuumpumpen. Eine Vakuumpumpe erzeugt einen Unterdruck, durch den sich der Penis mit Blut füllt und eine Erektion erzeugt.

Wenn andere nicht-operative Verfahren keinen Erfolg gebracht haben, gibt es auch noch die Option Implantate, bei der künstliche Schwellkörper operativ in den Penis eingesetzt werden. In einer Umfrage bewerteten Männern mit Implantat ihre sexuelle Zufriedenheit, Funktion und Aktivität besser als Männer mit PDE-5-Hemmer- oder SKAT-Therapie.

Glück für Patienten: Die Kosten für eine Vakuumpumpe, die Testosteron-Ersatz-Therapie und für operative Eingriffe werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Neuer Therapieansatz: Stoßwellentherapie

Eine recht neue Therapieform ist die sogenannte Stoßwellentherapie, bei der niedrig dosierte Stoßwellen eingesetzt werden, um die Bildung neuer Blutgefäße im Penis anzuregen. Das soll die Durchblutung und damit die Erektionsfähigkeit verbessern. Studien haben gezeigt, dass diese Therapie generell sehr wirksam und auch sehr gut verträglich ist.

In sechs Sitzungen á acht Minuten wird die Therapie ausgeführt, kann aber bei Bedarf wiederholt werden. Denn eine aktuelle Studie zeigt, dass die Wirkung dieser Therapieform bei Männern mit schwerer Erektionsstörung innerhalb von zwei Jahren verloren gehen kann. Dennoch zeigt sich eine sehr gute allgemeine Erfolgsprognose.

Bei lang anhaltender Erektionsstörung: Reden Sie mit Ihren Ärzten!

Wird eine erektile Dysfunktion nicht behandelt, kann sich durchaus ein dauerhafter Verlust der Erektionsfähigkeit entwickeln, gerade bei Diabetes-Patienten. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen einen Arzt aufsuchen und gemeinsam mit ihm eine geeignete Therapie für sich finden. Spätestens wenn es kontinuierlich über einen Zeitraum von sechs Monaten gar nicht erst oder nur für sehr kurze Zeit zu einer Erektion kommt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wer den Mut aufbringt, offen mit seinem Arzt über die Erektionsprobleme zu sprechen, dem kann schnell und zuverlässig geholfen werden.

Nicht nur wer von einer Diabetes-Erkrankung weiß, kann der Erektionsstörung aber vorbeugen. Es ist immer ratsam, den Faktoren, die eine erektile Dysfunktion zusätzlich begünstigen, entgegenzuwirken. Das heißt: Nicht rauchen, nicht übermäßig viel Alkohol konsumieren, sich regelmäßig bewegen und Übergewicht vermeiden. Auch der Blutdruck und die Blutfettwerte sollten im Auge behalten werden.

Priligy gegen vorzeitige Ejakulation

Priligy gegen vorzeitigen Samenerguss

Zusammenfassung: Vorzeitiger Samenerguss gehört bei Männern zu den häufigsten sexuellen Problemen. Priligy, mit dem Wirkstoff Dapoxetin, ist das wirksamste Medikament gegen vorzeitige Ejakulation. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über Wirkung und Nebenwirkungen von Priligy.

Inhaltsverzeichnis

Dapoxetin gegen vorzeitigen Samenerguss

Der Wirkstoff Dapoxetin gehört zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, abgekürzt SSRI) und verhindert einen frühzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox). Dapoxetin fällt in den Bereich Potenzmittel, auch wenn es im eigentlichen Sinne kein Potenzmittel ist. Denn es wirkt nicht bei einer erektilen Dysfunktion, sondern ausschließlich bei frühzeitiger Ejakulation. Das bekannteste Medikament mit dem Wirkstoff Dapoxetin bei vorzeitiger Ejakulation ist Priligy.

Überblick

Dapoxetin wurde zunächst als Mittel gegen Depressionen und Angstzuständen in den 1990er Jahren erforscht. Die Ursachen dieser Erkrankungen liegen häufig in einem zu niedrigen Serotoninspiegel, wie es ebenso bei einer vorzeitigen Ejakulation der Fall ist. Für die Weitererforschung des Wirkstoffs gegen Depressionen war jedoch seine kurze Wirkdauer hinderlich.

Als Begleiterscheinung wurde verzeichnet, dass Dapoxetin die Ejakulation hinauszögern kann und damit Einfluss auf einen vorzeitigen Samenerguss nimmt. Die kurze Wirkdauer von maximal drei Stunden stellt dafür kein Hindernis dar.

Deshalb wurde der Wirkstoff zur Behandlung der männlichen Blutgefäße weiter erforscht. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurde Dapoxetin im April 2009 in Deutschland zugelassen.

Wirkung von Dapoxetin

Für die Spannung in den Blutgefäßen ist der Botenstoff (Neurotransmitter) Serotonin zuständig, der Signale zwischen Zellen überträgt. Der häufig auch als Glückshormon bezeichnete Stoff wird bei Erregung vom Gehirn in den Körperkreislauf freigesetzt.

Wird das Serotonin jedoch zu schnell weitergeleitet, kommt es zu einem frühzeitigen Samenerguss, der das Sexualleben der betroffenen Männer sehr beeinträchtigt.

Genau hier setzt der Wirkstoff Dapoxetin an. Er blockiert den Weitertransport von Serotonin, sodass eine höhere Menge des Stoffes zirkulieren kann. Er verzögert somit den Nervenimpuls, der zum Samenerguss führt.

Damit kann der Erregungszustand beim Geschlechtsverkehr länger aufrechterhalten bleiben und der Orgasmus des Mannes wird aufgrund des radikal ansteigenden Pegels an Serotonin im Nervenwasser hinausgezögert. Somit trägt der Wirkstoff Dapoxetin zu einem erfüllten Sex bei.

Der Vorteil des Wirkstoffs Dapoxetin ist, dass er eine deutlich kürzere Wirkungsdauer als andere SSRI besitzt und dadurch nicht länger als er gebraucht wird im Körper verbleibt. Damit wird das Risiko möglicher Nebenwirkungen gesenkt.

Die Wirkung tritt ca. ein bis drei Stunden nach Einnahme ein und klingt nach maximal einem Tag wieder ab. Aufgrund der schnellen Resorption und der ebenso schnellen Eliminierung ist Dapoxetin ideal als Bedarfsmedikation bei vorzeitigem Samenerguss einzusetzen.

Nebenwirkungen von Dapoxetin

Auch wenn die Wirkung von Dapoxetin medizinisch bestätigt ist und Männer häufig eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Sexleben aufgrund der Behandlung mit dem Wirkstoff verspüren, so kann er dennoch Nebenwirkungen hervorrufen.

Da Menschen aber sehr verschieden sind und unterschiedlich auf Medikamente ansprechen, müssen die Nebenwirkungen nicht bei jedem Patienten auftreten, der ein Medikament mit Dapoxetin einnimmt.

Sehr häufig wurde von Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Übelkeit berichtet. Nach Einnahme der Substanz kommt es häufig zu Verstopfung, Müdigkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Reizbarkeit oder erektiler Dysfunktion.

Gelegentlich treten Herzrhythmusstörungen, Juckreiz und Sehrstörungen auf. Selten kommt es zu Schwindel bei Anstrengung sowie Stuhldrang.

Wechselwirkungen

Bei der Einnahme von Medikamenten mit Dapoxetin in Kombination mit anderen Medikamenten kann es zu gravierenden Wechselwirkungen kommen. Deshalb ist es generell ratsam, vor der Behandlung mit einem Präparat, das Dapoxetin enthält, Rücksprache mit einem Arzt zu halten, um mögliche Wechselwirkungen abzuklären.

Dapoxetin darf nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen werden, die auch auf den Serotoninspiegel wirken, wie zum Beispiel MAO-Hemmer zur Behandlung von Depressionen oder anderen stimmungsaufhellenden Substanzen. Hierzu gehören unter anderem auch:

  • Johanniskraut
  • Tramadol
  • L-tryptophan
  • Lithium
  • Linezolid
  • Triptane

Die Einnahme von Medikamenten mit diesen Stoffen muss mit erheblichem zeitlichen Abstand zur Einnahme des Präparates mit Dapoxetin erfolgen. Denn eine Kombination kann Synkopen und Schwindelanfälle verstärken und zu einem Serotonin-Syndrom führen.

Ebenso werden die Nebenwirkungen bei Kombination von Dapoxetin mit Alkohol verstärkt.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Der Wirkstoff Dapoxetin ist nur für gesunde Männer geeignet. Bei Herz- und Kreislauferkrankungen, schweren Nierenfunktionsstörungen, Depressionen, Leberkrankungen, Neigung zu plötzlichem Blutdruckabfall, Galaktoseintoleranz, Glucose-Galaktose-Malabsorption, Laktasemangel, Reizdarm sowie bekannten Allergien gegen den Wirkstoff wird von einer Einnahme abgeraten.

Auch wenn keine der aufgeführten Erkrankungen bekannt ist, ist es ratsam, mittels einer Untersuchung beim Arzt eine uneingeschränkte Gesundheit abklären zu lassen. Denn Dapoxetin hilft nur bei frühzeitigem Samenerguss, der psychosomatischer oder psychischer Natur ist.

Weitere Gegenanzeigen sind die Einnahme von starken Hemmern des Enzyms Cyp3A4 (körpereigenes Enzym zur Biotransformation von Arzneimitteln) wie beispielsweise Ketoconazol, Telithromycin oder Itraconazol. Die CYP3A4-Hemmer Clarithromycin, Verapamil und Erythromycin müssen unbedingt auf 30 mg reduziert werden, damit sie mit Dapoxetin kombiniert werden dürfen.

Präparate mit Dapoxetin dürfen nicht mit Medikamenten gegen Migräne eingenommen werden. Große Vorsicht ist geboten bei Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, da die Kombination dieser Arzneimittel mit Dapoxetin noch nicht ausreichend erforscht wurde.

Von einer Kombination mit PDE-5-Hemmern wie zum Beispiel Viagra, Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten wie Tamsulosin sowie mit anderen Arzneimitteln, die eine blutgefäßerweiternde Wirkung besitzen, wird dringend abgeraten.

Männer über 64 und unter 18 Jahren sollten keine Medikamente mit Dapoxetin einnehmen.

Was für Ejakulationsstörungen gibt es?

Zusammenfassung: Rund 25 Prozent aller Männer haben im Laufe ihres Lebens Ejakulationsstörungen. Die Wahrnehmung einer sexuellen Funktionsstörung und der damit verbundene Leidensdruck sind allerdings im Vergleich zu einer erektilen Dysfunktion weitaus geringer. Nur ein Teil der Betroffenen empfindet diese Störungen als Problem. Im Folgenden erhalten Sie mehr Informationen zu den Arten der Ejakulationsstörungen.

Inhaltsverzeichnis

Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)

Ein Mann ejakuliert, bevor er oder sein Partner/seine Partnerin dies wünschen. Die Ejakulation kann schon bei der ersten sexuellen Aktivität erfolgen (lebenslanger vorzeitiger Samenerguss), aber auch nach einer normalen sexuellen Funktion zu einem späteren Zeitpunkt (sekundärer vorzeitiger Samenerguss). Man vermutet, dass in den Industrie-Nationen etwa ein Drittel der Männer irgendwann im Laufe ihres Lebens mit den Symptomen des vorzeitigen Samenergusses konfrontiert werden. Die wenigsten von ihnen nehmen jedoch medizinische Hilfe in Anspruch.

Verzögerter Samenerguss (Ejaculatio Retarda)

Bei der verzögerten Ejakulation dauert die Ejakulation länger als der Mann dieses wünscht – auch wenn er eine volle Erektion hat und eine sehr gute Stimulation erfährt. Hier unterscheidet man zwischen primärer (lebenslanger) und sekundärer Ejakulation, bei der ursprünglich mal eine normale Ejakulation vorhanden war. Aufgrund wissenschaftlicher epidemiologischer Studien weiß man heute, dass ca. 1 bis 4 Prozent aller Männer in den Industrie-Nationen unter einer verzögerten Ejakulation leiden. In einigen Fällen sind Männer mit einem verzögerten Samenerguss nicht in der Lage, während des Geschlechtsverkehrs zu ejakulieren, wohl aber durch Masturbation.

Ausbleibende Ejakulation (Anejakulation und retrograde Ejakulation)

Männer mit einer Anejakulation können nicht ejakulieren. Wenn das permanent der Fall ist, spricht man von einer totalen Anejakulation. Bei einer situativen Anejakulation dagegen kann der Mann nur unter bestimmten Umständen ejakulieren.

Schmerzhafte Ejakulation

Hiervon sind etwa 1 bis 4 Prozent aller Männer betroffen. Sie berichten über Schmerzen während des Samenergusses bzw. des Orgasmusses, die ungefähr 5 Minuten andauern. Mögliche Ursachen: Die Symptome können von der Prostata oder von Infektionen im Penis ausgehen. Teilweise sind auch Medikamente, die im Rahmen einer Antidepressiven Therapie verordnet werden, verantwortlich.

Ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie)

In der Regel sind Frauen wesentlich öfter hiervon betroffen als Männer. Mit zunehmendem Alter tritt die Anorgasmie beim Mann häufiger auf: Frauen hingegen leiden häufig auch in jüngeren Jahren an diesem Symptom. Eine von vielen Ursachen: sexuelle Frustration.

Im Rahmen der Diagnose muss eine sorgfältige Anamnese durchgeführt werden, um mögliche Ursachen zu erfassen. Hierbei ist es auch wichtig, dass der untersuchende Arzt entsprechende Medikationen erfragt. Außerdem sollte die penile Sensitivität gemessen werden. Und schließlich ist es wichtig, entsprechende Hormone zu evaluieren und die psychologische Situation zu untersuchen.

Retrogerade Ejakulation

Bei einer retrogeraden Ejakulation gelangt das Ejakulat nicht vorn aus dem Penis, sondern in die Blase. Das Ejakulat verlässt dann den Körper des Mannes, wenn er uriniert. Die retrogerade Ejakulation ist in der Regel nicht ungesund, aber für Paare, die einen Kinderwunsch haben, natürlich sehr störend.

Häufig tritt eine retrograde Ejakulation bei Männern auf, die eine operative Therapie ihrer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) hatten. Eine retrograde Ejakulation kann nur festgestellt werden, indem man neben einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch eine Urinuntersuchung nach einem Orgasmus durchführt. Bei der Urinuntersuchung stellt sich heraus, ob der Mann einen sogenannten trockenen Orgasmus hatte.

Es gibt unterschiedliche Ursachen für die retrograde Ejakulation: einerseits operative Eingriffe, etwa an der Blase oder am unteren Teil der Wirbelsäule, andererseits Medikamente bzw. deren Nebenwirkungen. Kritisch sind teilweise Medikamente, die in der Psychiatrie verwendet werden, oder Medikamente, die zur Therapie des erhöhten Blutdruckes oder bei einer vergrößerten Prostata zum Einsatz kommen. Nervenschädigungen, wie sie teilweise bei der Multiplen Sklerose oder beim Diabetes vorkommen, können entsprechende nervale Veränderungen hervorrufen, die wiederum mitunter eine retrograde Ejakulation zur Folge haben. Grundsätzlich ist eine retrograde Ejakulation nicht schädlich für den Körper und es kommt auch zu keinerlei „Verletzungen“ der Blase.

Trockener Orgasmus

Männer, die eine retrograde Ejakulation haben, haben einen sogenannten „trockenen Orgasmus“. Interessanterweise haben viele betroffene Männer weiter ein positives Orgasmus-Gefühl, auch wenn dieses mitunter nicht so intensiv ist. Der trockene Orgasmus kann viele Ursachen haben. Manchmal haben Männer in einem kurzen Zeitraum sehr viele Orgasmen hintereinander. Es kann also sein, dass kein Ejakulatvolumen mehr vorhanden ist und der Mann daher einen trockenen Orgasmus hat. In der Regel ist aber innerhalb eines halben oder eines Tages dann wieder ausreichend Samenflüssigkeit da. Gut zu wissen: Jüngere Männer haben eine vergleichsweise kurze Refraktärzeit: Sie benötigen nach dem Orgasmus relativ wenig Zeit, um eine erneute Erektion zu bekommen und den Geschlechtsverkehr wieder aufzunehmen.

Ein trockener Orgasmus kann nach einer radikalen Protatektomie, bei der die Prostatadrüse mit ihren Anhängen entfernt wurde, nach Blasenoperationen oder operativen Eingriffen der gutartigen Prostatavergrößerung auftreten. Andere Ursachen können sein: Radiotherapie (lokale Bestrahlung des Beckens), nervale Störungen, Medikationen oder Verletzungen des Rückenmarks. Beidseits blockierte Ejakulationsausgänge, aber auch ein sogenannter Hypogonadismus (niedrige Testosteronwerte mit entsprechenden Symptomen) können manchmal zum trockenen Orgasmus führen.

Reduktion der Sperma-Menge/Ejakulatsvolumen

Betroffene Männer stellen fest, dass die Menge des Ejakulats im Vergleich zu früher abnimmt bzw. abgenommen hat. Auch hier gibt es verschiedene Ursachen. Auf der einen Seite spielen Hormone eine wichtige Rolle. Andererseits können lokale Veränderungen dazu führen, dass nicht das gesamte Ejakulationsvolumen den Körper verlässt. Eine „erschlaffte“ Potenz-und Beckenbodenmuskulatur, aber auch eine vergrößerte Prostata sind hierfür teilweise ursächlich. Wenn die Beckenbodenmuskulatur nicht mehr in der Lage ist, genügend Druck aufzubauen, können gezielte Übungen für Abhilfe sorgen.

Verlust von Ejakulationsdruck

Es erfolgt eine Ejakulation mit weniger Druck, als der Mann es gewohnt ist. Auch hier gibt es verschiedene Ursachen, etwa Kraft-Verlust der lokalen Potenz- beziehungsweise Beckenbodenmuskulatur. In diesem Fall lässt sich der Ejakulationsdruck durch spezielle und gezielte Übungen wieder aufbauen.

POIS (Post-Orgasmic-Illness-Syndrome)

Dies ist streng genommen keine Ejakulationsstörung, sondern eine sehr seltene Erkrankung, die bei Männern nach der Ejakulation auftritt.

Regelmäßiges Ejakulieren wirkt präventiv

Viele Männer, insbesondere wenn sie über 40 Jahre alt sind, haben Sorge, ein Prostatakarzinom zu entwickeln. Diese Sorge ist größtenteils unbegründet. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass häufiges Ejakulieren (4 bis 5 Mal pro Woche) einen präventiven Einfluss hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ejakulieren bei sexueller Aktivität, infolge der Masturbation oder der sogenannten Pollution erfolgt (Pollution = Samenerguss während des Schlafens). In einer groß angelegten Studie, in der mehrere 10.000 Männer 20 Jahre lang gesundheitlich untersucht wurden, stellte man fest, dass jüngere Männer, die fast täglich ejakulierten, weniger häufig einen Prostatatumor entwickelten als diejenigen, die sich mit dem Ejakulieren zurückhielten. Dabei hat das regelmäßige Ejakulieren nicht nur in jüngeren Jahren (um das 20. Lebensjahr herum), sondern auch im fortgeschrittenen Alter einen grundsätzlich positiven gesundheitlichen Effekt.

Denn das Ejakulieren trägt auch zur Vermeidung von Infektionen in der Prostata bei. Der Grund: Bakterien, Viren oder sonstige schädliche Stoffe werden „herausgespült“ und wirken daher weniger toxisch (giftig) auf das Prostatagewebe. Dementsprechend bekommen regelmäßig ejakulierende Männer seltener einen Prostatatumor.