Serie – Beckenbodentraining 1

Serie – Beckenbodentraining 1

Der Vorgang der Erektion ist wesentlich komplexer als nur das "steif" werden. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig – und damit auch die Anfälligkeit für Störungen. Neben seelischen Ursachen, More »

Impotenz bei jungen Männern

Impotenz bei jungen Männern

Impotenz, fachmedizinisch erektile Dysfunktion, bezeichnet eine länger andauernde sexuelle Störung, bei der ein Mann über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommt. Erektionsstörungen können Männer jeden Alters betreffen und bei älteren wie jungen More »

Generika vs. Originale Potenzmittel

Generika vs. Originale Potenzmittel

Generika sind bioäquivalente Versionen von Original Medikamenten, nachdem deren Patentschutz ausgelaufen ist. Da der aktive Wirkstoff der gleiche ist, wirken Generika und Original Medikamente gleicht. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Hilfsstoffen. More »

Erektionsprobleme: Was kann helfen?

Erektionsprobleme: Was kann helfen?

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte – auch beim Thema Erektionsprobleme. Wir haben für Sie einen kleinen Trailer online gestellt, in dem es um das Thema erektile Dysfunktion geht. Wie More »

Potenzmittel Testpackungen

Potenzmittel Testpackungen

Obwohl sich die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf. Mit einer More »

 

Serie – Beckenbodentraining 2

Das ein effektives Beckenbodentraining sich positiv auf das Sexleben auswirkt ist schon länger bekannt, vor allem unter Frauen. Männer allerdings lassen ein gezieltes Training meist außen vor. Es ist jedoch Tatsache, dass ein gezieltes Training der männlichen Beckenbodenmuskulatur dabei hilft, Potenzprobleme zu vergeringern oder sogar ganz vorzubeugen. Ärzte raten aufgrund der hohen Effektivität der Beckenbodenübungen die Muskelübungen als ersten Schritt um Erektionsstörungen erfolgreich zu beheben. Im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden wie Potenzmittel oder Penis-Injektionen, ist das Beckenbodentraining jederzeit und kostenlos zu absolvieren – besitzt keine Nebenwirkungen und hilft langfrsitig.

Die Wirkung von Beckenbodentraining gegen Erektionsstörungen

Die Beckenbodenmuskulatur ist Hauptverantwortlich für die Kontrolle über die Blase. Eine Stärkung der Muskulatur hilft in erster Linie gegen Inkontinenz, da u.a. der Schließmuskel der Harnröhre trainiert wird. Dieser Muskel kann aber auch eingesetzt werden, um durch wiederholtes An- und Entspannen Druck im Penis aufzubauen. Je besser die Beckenbodenmuskulatur ausgeprägt ist, desto leichter kann dieser Druck kontrolliert werden. Ist die Beckenbodenmuskulatur gut trainiert, kann der Mann während des Sex auch den Druck im Penis kontrollieren und  erhöhen, um eine Erektion zu erlangen oder diese länger aufrechtzuerhalten.

Die Beckenbodenmuskeln finden

Die Beckenbodenmuskulatur befindet sich im Unterleib. Sie wird vor allem dann aktiviert, wenn man versucht, einen starken Harndrang zu halten. Als Mann muss man sich vorstellen, dass man  das Urinieren beenden will. Dort, wo die Anspannung beginnt, befindet sich die Muskulatur.

Welche Übungen gibt es um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken?

Es gibt viele Übungen, die die männliche Beckenbodenmuskulatur stärken – Übungen im Stehen, im Sitzen, im Liegen, beim Laufen, nach dem Urinieren und des Sex haben sich als besonders effektiv erwiesen. Um Erektionsstörungen erfolgreich vorzubeugen bzw. diese zu vermindern, sollten mindestens drei verschiedene Übungen absolviert werden. Wiederholen Sie diese Übungen jeden Tag morgens, mittags und abends. Nach etwa 2-3 Monaten sollten sich erste Verbesserungen bemerkbar machen.

 

Im 3.Teil unserer Serie erfahren Sie welche Übungen Ihnen helfen..


Serie – Beckenbodentraining 1

Der Vorgang der Erektion ist wesentlich komplexer als nur das "steif" werden. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig – und damit auch die Anfälligkeit für Störungen. Neben seelischen Ursachen, wie z.B. Stress oder Überlastung, sind auch organische Gründe für Erektionsprobleme verantwortlich. Übergewicht oder mangelnde sportliche Aktivität sind da zu nennen. Schon eine einzige Ursache kann den Ablauf der Erektion stören und somit verhindern. Hat man(n) jedoch eine gut trainiert Beckenbodenmuskulatur steht einer kraftvollen Erektion meist nichts im Wege.

Bei Erschlaffung des Beckenbodens kann es nicht zu einer dauerhaften, ausreichenden Anschwellung des Gliedes kommen. Die Venen, aus denen das Blut aus den Schwellkörpern abfließt, werden normalerweise durch die Muskulatur des Beckenbodens abgepresst. Geschieht dies nicht mehr ausreichend, kann das in die Schwellkörper einströmende Blut keine befriedigende Erektion auslösen. Egal wie erregt Sie sein mögen, das Blut fließt ungehindert aus den Schwellkörpern heraus und die Erektion ist nicht ausreichend um Sex zu haben.

Auch Potenzmittel wie Cialis, Viagra oder Levitra sind dann nur bedingt eine Hilfe, können aber erfolgreich sein.

Was ist der Beckenboden?

Als Beckenboden bezeichnet man das untere Bindegewebe, das die Organe der Beckenhöhle zum After hin abgrenzt. Dabei werden drei Teile unterschieden.

  1. »Diaphragma Pelvis«. Dies ist der hintere Beckenbodenteil, der vom Mastdarm durchbrochen wird.
  2. »Diaphragma urogenitale«, das ist der vordere Beckenbodenteil.
  3. Schwellkörper- und Schließmuskelschicht. Diese Schicht besteht aus drei Muskeln mit den Bezeichnungen »Musculus ischiocavernosus«, »Musculus bulbospongiosus« und »Musculus sphincter ani externus«. Von diesen Muskeln sind die beiden Erstgenannten die für die Erektion und dem Geschlechtsverkehr bedeutsamen. Der letzte Muskel ist, man ahnt es schon, der Schließmuskel des Mastdarmes.

Der »Musculus ischiocavernosus«

Der Name dieses Muskelns bezeichnet die Lage, in der er am Beckenboden verläuft und könnte frei übersetzt mit »Muskel, der vom Gesäß zu Schwellkörper verläuft« umbeschrieben werden. Der Muskel befindet sich parallel zu den inneren Schwellkörpern des Penisschaftes und ist wichtig für die Drosselung des zurücklaufenden Blutes. Fehlt dem Muskel die Spannkraft, kann keine Erektion aufgebaut werden. Doch um das Positive zu nennen: Der Muskel kann sowohl reflektorisch als auch willkürlich angespannt werden – und damit trainiert werden.

Der »Musculus bulbospongiosus«

Als Unterstützung zum »Musculus ischiocavernosus« umschließt dieser Muskel den Schaft des Penis. Er hilft bei der völligen Entleeren der Harnröhre und zur Unterstützung der Ejakulation. Weiterhin begünstigt er den Blutfluss in die Penisschwellkörper (corpus cavernosum). 

 

Im 2.Teil unserer Serie erfahren Sie wie Sie gezielt mit Beckenbodentraining die Erektion fördern können.


Impotenz bei jungen Männern

Impotenz, fachmedizinisch erektile Dysfunktion, bezeichnet eine länger andauernde sexuelle Störung, bei der ein Mann über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommt. Erektionsstörungen können Männer jeden Alters betreffen und bei älteren wie jungen Männern verschiedene Ursachen haben. Je nach Ursache bieten sich unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten an.

Häufigkeit

Die Wahrscheinlichkeit einer erektilen Dysfunktion steigt mit zunehmendem Alter. Dennoch ist in den letzten Jahren zu beobachten, dass immer mehr junge Männer unter Impotenz leiden. Studien zeigen, dass etwa ein Viertel der Patienten, die wegen erektiler Dysfunktion ärztliche Hilfe aufsuchen, jünger als 40 Jahre ist. Von diesen jungen Patienten leidet fast die Hälfte an schwerwiegenden Potenzproblemen. Andere Untersuchungen legen nahe, dass heute etwa 10 bis 30 Prozent aller jungen Männer an erektiler Dysfunktion leiden.

Ursachen von Impotenz bei jungen Männern

Ursachen für Impotenz bei jungen Männern

Körperliche Ursachen von Erektionsstörungen sind bei jungen Männern seltener, doch sie können ebenso wie psychische Ursachen eine erektile Dysfunktion hervorrufen. Zu den typischen körperlichen Ursachen gehören:

  • Durchblutungsstörungen
  • Schädigung des Schwellkörpers
  • hormonelle Störungen
  • Schädigungen am Nervensystem

Studien haben ergeben, das noch vor 30 Jahren junge Männer zwischen 20-40 Jahren etwa 70 Prozent mehr Sex hatten. Vor allem die steigenden beruflichen Anforderungen an junge Leute und der damit zusammenhängende Stress können zu Impotenz führen.

Dieser Zusammenhang hat biologische Ursachen: In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Kortisol aus, welches sich ab einer bestimmten Blutspiegelkonzentration erheblich auf das Lustgefühl auswirken kann. Vor allem chronische Überlastung hat einen negativen Einfluss auf den gesamten Körper und kann so die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dies gilt für beruflichen wie privaten Stress, der in Form von Beziehungsproblemen, Ängsten, negativen sexuellen Erfahrungen oder Ähnlichem auftreten kann.

Weitere Faktoren die Impotenz/erektile Dysfunktion fördern sind:

  • Übergewicht und Adipositas
  • Rauchen
  • ungesunde, zu fetthaltige Ernährung
  • häufiger Alkoholkonsum
  • ständige Übermüdung
  • Depressionen

Hinzu kommt, dass Impotenz, selbst wenn sie eine physische Ursache hat, schnell zum Kopfproblem wird, das Selbstvertrauen zerstört und Versagensangst hervorrufen kann, welche die Erektionssötrungen noch verstärken.

Es gibt jedoch noch eine weitere Ursache für Impotenz bei jungen Männern. Der übermäßige Konsum von Pornos, der durch das Internet sehr schnell und einfach möglich ist. Pornos können sich auf die Erwartungen an die eigene Sexualität auswirken und einen hohen Erfolgsdruck aufbauen, den man(n) letzten Endes nicht stand hält.

Untersuchungen zufolge gibt es darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen anhaltenden Erektionsstörungen und häufig wechselnden Sexualpartnern. Schließlich kann Impotenz als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten auftreten. Einen negativen Einfluss auf die Potenz können beispielsweise folgende Arzneimittel haben:

  • Antidepressiva
  • Anti-Epileptika
  • Beruhigungs- und Schlafmittel
  • Betablocker
  • Diuretika (harntreibende Arzneimittel)
  • Hormone (zum Beispiel zur Behandlung von Akne, Haarausfall oder Prostatakrebs)
  • Neuroleptika (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Ritalin (Arzneimittel zur Behandlung von ADHS und Narkolepsie)
  • Schmerz- und Rheumamittel

Impotenz als Warnung verstehen

Erektile Dysfunktionen können das Symptom einer anderen Erkrankung sein. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, die Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall stehen häufig in Zusammenhang mit Impotenz. Diese kann demnach ein wichtiges Warnsignal sein, das dazu führen kann, bestimmte zugrunde liegende Erkrankungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Oft ist Impotenz eine Folge beziehungsweise ein Anzeichen für Diabetes mellitus oder einen niedrigen Testosteronspiegel. Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson können ebenfalls mit einer erektilen Dysfunktion einhergehen. Weitere Erkrankungen, auf die eine Impotenz hindeuten könnte, sind Schädigungen des Rückenmarks (wie bei der Querschnittslähmung oder einem Bandscheibenvorfall) und Verletzungen des Schwellkörpers.

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt diverse Möglichkeiten, Erektionsstörungen bei jungen Männern erfolgreich zu behandeln. Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist die Behandlung durch sogenannte Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra. Diese Medikamente enthalten einen Wirkstoff, der das Enzym PDE-5 in den Schwellkörpern des Penis unterdrückt und somit eine Erektion ermöglicht.

Viagra als Hilfe bei Impotenz

Das Enzym verhindert, dass sich der Mann entspannen kann, sodass Blut in den Penis fließen und eine Erektion die Folge ist. Diese Behandlungsmethode verspricht ein schnelles Erfolgserlebnis, das den Betroffenen die Versagensangst nimmt und psychische Blockaden lösen kann. Potenzmittel schaffen somit häufig eine Grundlage für eine mögliche weiterführende Behandlung um die eigentlichen Ursachen der Erektionsstörungen zu bekämpfen.

Die weiterführende Behandlung macht dann Sinn, wenn die Erektionsstörungen bei jungen Männern auf einen überhöhten Pornokonsum zurückzuführen ist. Potenzmittel wie Cialis oder Viagra wirken zwar in diesem Fall, doch sie lösen nicht das eigentliche Problem. Um unrealistische Vorstellungen und Erwartungen, die häufig durch Pornokonsum entsehen, abzubauen, bedarf es einer umfassenden Sexualtherapie mit einem entsprechend ausgebildeten Therapeuten.

Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten ist ebenso erforderlich, um Impotenz zu mindern. Hierzu gehören:

  • konsequente Ruhephasen
  • regelmäßiger Sport
  • Entspannungsprogramme (wie Autogenes Training)
  • gesunde, ausgewogene und cholesterinarme Ernährung
  • Verzicht auf Rauchen
  • Verringerung des Alkoholkonsums

Darüber hinaus kann ein spezielles Beckenbodentraining und regelmäßige sexuelle Aktivität die Penisdurchblutung und den Testosteronspiegel erhöhen. Dies wirkt sich einerseits positiv auf das subjektive Wohlbefinden und andererseits auf die Standfestigkeit und das Durchhaltevermögen des Penis aus. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT)
  • Mediated Urethral System (MUSE)
  • Vakuum-Erektionshilfen ("Penis-Pumpe")
  • operative Einpflanzung eines Schwellkörpers

Welche Behandlungsmethode in Ihrem Fall die beste ist, hängt von vielen Faktoren ab und kann letztendlich nur durch den Facharzt abgeschätzt werden.


Generika vs. Originale Potenzmittel

Generika sind bioäquivalente Versionen von Original Medikamenten, nachdem deren Patentschutz ausgelaufen ist. Da der aktive Wirkstoff der gleiche ist, wirken Generika und Original Medikamente gleicht. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Hilfsstoffen. Generika werden häufig unter dem internationalen Freinamen des Wirkstoffs mit dem Zusatz des Herstellernamens angeboten. Häufig sind generische Potenzmittel billiger, da die Forschungskosten für den Wirkstoff entfallen.

Welcher Zusammenhang existiert zwischen Patentschutz und Generika?

Die Entwicklung eines innovativen Arzneimittels mit neuen Wirkstoffen dauert sehr lang. Zudem ist sie mit hohen Kosten verbunden. Damit Pharmaunternehmen diesen Ressourceneinsatz durch den nachfolgenden Verkauf ausgleichen können, gewährleistet der Gesetzgeber im Rahmen der Patentierung vom neuen Wirkstoff eine sogenannte Mark- und Datenexklusivität.

Laut Arzneimittelgesetz gilt dieser Patentschutz für einen Zeitraum von zehn Jahren ab dem ersten Tag der Patentzulassung. Sobald diese Frist abgelaufen ist, dürfen Generika dieselben Anwendungsgebiete angeboten werden. Das einzige Potenzmittel, dessen Patent bereits abgelaufen ist und somit legale Generika verfügbar sind, ist Viagra von Pfizer. Seit dem Auslauf des Patentschutzes 2013 dürfen nun auch andere Firmen Präparate zur Behandlung von erektiler Dysfunktion mit dem aktiven Wirkstoff Sildenafil vermarkten und verkaufen.

Unterschiede zwischen Generika und Originalmedikamenten

Vereinzelt kommt bei Potenzmittel Generika eine vorteilhaftere Variante des gleichen Wirkstoffes zum Einsatz. Beispielsweise wird ein Viagra Generika mit Hydrochloridsalz angereichert und steht als Schmelztablette zur Verfügung. Patienten profitieren hier nicht nur von der zuverlässigen Wirkungsweise des Wirkstoffes Sildenafil, sondern vielmehr von einer vereinfachten Anwendung.

In diesem Zusammenhang unterscheidet sich das Herstellungsverfahren zwischen Generikum und Original-Potenzmittel deutlich. Dies gilt unter anderem auch für jene Inhaltsstoffe, welche der Konservierung dienen. Generikafirmen nutzen oftmals andere Farb- und Hilfsstoffe zur Herstellung ihrer Präparate.

Im Gegensatz dazu dürfen sich Generika von Original-Präparaten jedoch bezüglich der Darreicherungsform unterscheiden. Handelt es sich beim Original-Potenzmittel, wie z.B. Viagra von Pfizer, um ein orales Arzneimittel, muss auch das Generikum als Kapsel einzunehmen sein. Alternativ kann der Generikahersteller hier jedoch beispielsweise Tabletten produzieren.

Darüber hinaus erlaubt das Arzneimittelgesetz, dass Generika eines Referenzarzneimittels bereits nach Ende des Exklusivitätszeitraums für nicht geschützte Indikationen verordnet werden können. Dies ist dann der Fall, wenn es sich um eine Steigerung des gesundheitlichen Wohles handelt.

Zudem haben Generikafirmen die Möglichkeit, mithilfe von existierenden Referenzdaten aus Forschungsprojekten weitere, bis dato noch nicht aufgenommene Indikationen zu konzipieren. Hierbei dürfen andere Dosen des Wirkstoffes eingesetzt werden. Dank dieser hybriden Generika verbessern sich die Heilungschancen als auch das Behandlungsspektrum von Krankheiten.

Cialis Generika

Krankenkassen profitieren vom Einsatz von Generika

Aktuell werden in Deutschland rund 76 Prozent aller Erkrankungen mit Generika behandelt. Die jeweiligen Kostenträger wie Patienten oder auch Krankenkassen profitieren hierbei maßgeblich von den finanziellen Einsparungen von mehr als 50 Prozent.

Letzteres kommt dadurch zustande, dass nach Ablauf eine Patentschutzes sämtliche Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit dem jeweiligen Medikament veröffentlicht werden müssen. Auf Grundlage dieser werden Generika mit bedeutend geringeren finanziellen Ressourcen hergestellt. Aus diesem Grund existiert Europaweit mindestens ein Generikum für jedes zugelassene Arzneimittel.

Experten betonen zudem, dass Generika eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Arzneimittelversorgung mit kostenintensiven Spezialmedikamenten spielen werden. Diese kommen vor allem zur Behandlung seltener Krankheiten, aber auch zur innovativen Krebstherapie zum Einsatz.

Sind Generika verschreibungspflichtig?

Verschreibungspflichtige Original-Potenzmittel sind auch nach Ablauf des Patentschutzes nur auf Rezept in Apotheken erhältlich. Dies gilt auch für Generika desselben beziehungsweise anderer Hersteller. Da es sich hier um Medikamente handelt, die Nebenwirkungen verursachen können, muss ein Arzt im Vorfeld der Einnahme potenzielle Risikofaktoren ausschließen. Nur dann ist eine Verordnung von Potenzmittel Generika möglich.

Bekannte Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) gelten beispielsweise als Kontraindikation. Hinzu kommt, dass seitens des Arztes die individuelle Dosierung des Potenzmittels ermittelt werden muss. Diese ist abhängig vom Alter als auch vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.


Erektionsprobleme: Was kann helfen?

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte – auch beim Thema Erektionsprobleme. Wir haben für Sie einen kleinen Trailer online gestellt, in dem es um das Thema erektile Dysfunktion geht. Wie viele Männer sind davon betroffen? Wie entstehen Potenzstörungen? Und was kann man(n) dagegen tun?

Das Video wird Ihnen helfen, ein paar wichtige Antworten zu erhalten, eine erste Orientierung. Das Thema Potenzmittel kaufen wird kurz angeschnitten. Muss es auch, denn für viele betroffene Männer ist dies eine der wichtigsten Fragen.


Potenzmittel Testpackungen

Obwohl sich die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf.

Mit einer Potenzmittel-Testpackung können Sie am besten herausfinden, um ermessen zu können, welches Potenzmittel sich im individuellen Fall als das wirkungsvollste und verträglichste herausstellt.

Viagra kaufen

Viagra, Cialis und Levitra bzw. die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, gelten als die weltweit am häufigsten verwendeten Mittel zur wirkungsvollen Behandlung erektiler Dysfunktionen mit Medikamenten.

Um die Potenzmittel bezüglich ihrer persönlichen Wirkung aussagekräftig miteinander vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die jeweils einander entsprechenden Dosierungsgrade zu wählen.

Das Wochenend-Potenzmittel Cialis wird in zwei, Viagra und Levitra in jeweils drei Dosierungsformen dargeboten. Wenn zum Beispiel beim erfolgreichsten Potenzmittel Viagra eine mittlere Dosierungsstufe von 50mg gewählt wird, können analog dazu die 10 mg-Dosierung von Levitra und die 10 – oder 20mg-Version von Cialis einen aufschlussreichen Testvergleich ermöglichen.

Die Gemeinsamkeit der Hauptwirkstoffe in den drei Potenzmittel besteht darin, dass sie als sogenannte "PDE-5-Hemmer" direkten Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen, welchen den Blutzufluss in den Penis regeln.

Unterschiede in der Wirkung

Die Unterschiede zwischen den drei Präparaten werden am deutlichsten durch ihre jeweiligen therapeutischen Versprechen bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungszeit, innerhalb der sich bei sexueller Stimulation eine Erektion ergeben kann.

Empfundene Unterschiede in der Anwendung können sich individuell auch bezüglich der Wirkungsintensität und der Verträglichkeit gegenüber den Wirk- und Inhaltsstoffkombinationen der drei potenzsteigernden Mittel ergeben.

Sollte man die drei Medikamente charakterisieren, so würde sich für Viagra die "spontane", für Levitra die "tagesaktuell geplante" und für Cialis die "möglicherweise absehbare" Anwendungssituation ergeben. Nicht umsonst wird Viagra für spontanen Sex bevorzugt, Cialis als Wochenend-Potenzmittel bezeichnet.

Unterschiedliche Anwendungssituationen

Am deutlichsten werden die Unterschiede im direkten Vergleich der beiden marktführenden Präparate Viagra und Cialis: Die Wirkung von Viagra setzt schon nach ca. 30 Minuten ein. Nach circa 4 Stunden setzt die sogenannte Halbwertszeit der Wirkung ein und der Wirkstoffspiegel lässt nach.

Cialis benötigt ab dem Zeitpunkt der Einnahme ca. 1 bis 2 Stunden, um seine Wirkung aufzubauen und hält sie dann im günstigsten Falle bis zu 36 Stunden vor. Das "deutsche" Potenzmittel Levitra bildet einen Kompromiss zwischen Viagra und Cialis: Es baut seine Wirkung etwas langsamer als Viagra auf, wirkt dann allerdings auch bis zu 2 Stunden länger.

Einfluss der Dosierung auf die Wirkung

Die Dosierung hat weder Einfluss auf die Wirkgeschwindigkeit noch auf die Wirkdauer. Wirkstoffe treten grundsätzlich immer in Konkurrenz zu bereits bestehenden, eben auch unerwünschten biochemischen Vorgängen im Körper.

Die Dosierung eines Medikaments spielt insofern eine Rolle, als dass manchmal ein größeres Quantum an Wirkstoffen notwendig ist, um den "Umkehrpunkt" zu erreichen, ab dem die körpereigenen unerwünschten Prozesse in einen Heilungsprozess übergehen.

Wer bereits bei niedriger Dosierung das Therapieziel, also im Falle der Anwendung von Potenzmitteln, eine zufriedenstellend ausgeprägte Erektion erreicht, sollte sich dann auch zukünftig an der niedrigeren Dosierung orientieren, um dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen zu mindern.

Umgekehrt könnten Patienten, die zum Beispiel durch Diabetes oder andere, mit Durchblutungsstörungen einhergehenden Krankheitsbildern belastet sind, möglicherweise erst mit der hoch dosierten Darreichungsform von einem Potenzmittel profitieren.

Auch Männer mit allgemein gutem Gesundheitszustand können die Erfahrung machen, dass sie ggf. eine stärkere Dosierungsform von Viagra, Cialis oder Levitra benötigen, um günstigen Einfluss auf ihre Potenz zu nehmen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Wie bei fast allen Medikamenten, ergibt sich auch bei Potenzmitteln eine Wirkungsbeeinträchtigung durch den zusätzlichen Einfluss von Alkohol. Ein Glas Wein gehört sehr oft zum stimmungsvollen Anfang eines romantischen Abends.

Es ist grundsätzlich nicht bedenklich, wenn während des Wirkungszeitraums Alkohol in Maßen genossen wird. Es ist dann jedoch eine verzögerte Wirkung zusätzlich in die Anwendung einzukalkulieren.

Generell können die Wirkstoffe in Viagra, Cialis und Levitra zu Begleiterscheinungen wie Kopf- und Magenschmerzen, schnupfender oder verstopfter Nase oder zu Hautrötungen führen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen, zu denen auch Sodbrennen und Sehstörungen zählen, sind in den Packungsbeilagen ebenso detailliert aufgeführt wie Hinweise zu Gegenanzeigen und Wechselwirkungen bei Einnahme anderer Medikamente.

Naturgemäß besteht bei Potenzmitteln der Reflex, bei nicht erhoffter Wirkung eine Zusatzdosierung vorzunehmen, die dann zu einer Überdosierung führen kann. In solchen Fällen ist damit zu rechnen, dass unerwünschte Nebenwirkungen sich deutlich verstärken können bzw. überhaupt erst eintreten.

Kontraindikationen

Zu den bekannten Gegenanzeigen der rezeptpflichtigen Potenzmittel gehören Herzinsuffizienz, aktuelle Diagnosen kürzlich zurückliegender Herzinfarkte oder Schlaganfälle und Befunde wie Angina Pectoris, Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck).

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Viagra, Cialis und Levitra nicht einnehmen.

Auch, wenn Frauen für die Einnahme von Viagra, Cialis und Levitra vorgesehen sind, muss für Schwangere und stillende Mütter betont werden, dass die Einnahme dieser Potenzmittel streng verboten ist.

Besondere Vorsicht bei der Verwendung der drei Potenzmittel ist geboten, wenn einem Patienten die generelle ärztliche Empfehlung vorliegt, von sexueller Aktivität möglichst Abstand zu nehmen, da diese eine physische Belastung darstellt.

Gerade bei Patienten mit diagnostizierten Herz- und Kreislaufkrankheiten kann sowohl der Wirkmechanismus selbst (Durchblutungsförderung) als auch die dadurch ermöglichte sexuelle Aktivität gefährliche gesundheitliche Risiken bergen. Im Zweifelsfall ist eine gesonderte Rücksprache mit einem behandelnden Arzt zu treffen.

Bei keinem der drei Medikamente ist zu befürchten, dass sich ungewünschte Erektionen einstellen. Denn ohne entsprechende sexuelle Erregung wird sich auch keine ungewollte bzw. situativ "unpassende" Wirkung entfalten.


Warum ich Viagra kaufe

Martin H. (45) aus Berlin *Name geändert

Hallo Martin, seid wann hast du mit Erektionsproblemen zu kämpfen?

Die ersten Anzeichen kamen so vor 5 Jahren, erst ab und zu, später waren sie dann nicht mehr zu überspielen. War natürlich ein Schock für mich.

Wie gings dann weiter?

Ich war sehr verunsichert, konnte auhc nicht mit meiner Frau drüber sprechen. Sie hats natürlich mitgekriegt und vieles blieb unausgesprochen. Im Rückblick war das die schlimmste Zeit. Irgendwann hat meine Frau dann das Thema doch angesprochen und nach etwas zögern bin ich damit rausgerückt. Es war auf eine Art befreiend, nicht mehr allein damit sein zu müssen. Meine Frau hat sehr gut reagiert, ohne Vorwürfe oder blöde Bemerkungen.

Hast du dir Hilfe geholt?

Nach 2-3 Gesprächen war klar, das wir diesen Zustand nicht beibehalten wollten. Ich musste zu einem Arzt, auch wenn der Gedanke alles andere als toll war. Ein Termin war schnell ausgemacht und dann musste ich hin.

Wie war es dann beim Arzt?

Nicht so schlimm wie ich dachte. Sicher, angenehm war es nicht, aber die Normalität des Gesprächs war dann doch sehr beruhigend und sachlich. Hatte schon sehr bald ein gutes Gespräch und er hat viele Fragen gestellt, sich ein paar Notizen gemacht. Es folgten dann Blutuntersuchungen und einige Tests. 2 Wochen später war ich dann wieder da und er schloß andere Erkrankungen aus, was auf eine Weise schon beruhigend war. Wegen der Erektionsstörungen hat er mir Potenzmittel empfohlen und meinte, sie würden wohl die beste Chance darstellen sie wieder in den Griff zu bekommen. Er könne es zwar nicht garantieren, aber bei meinem Krankheitsbild stehen die Chancen gut wieder ein normales Sexleben haben zu können.

Welches Potenzmittel hast du gewählt?

Ehrlich gesagt kannte ich nur Viagra. Erst durch den Arzt habe ich erfahren, dass es noch andere PDE-5-Hemmer gäbe. Aber irgendwo hatte sich Viagra im Kopf festgesetzt. Der Arzt hat es mir dann auch verschrieben. Ich habe im Internet geschaut wie teuer es sei und war überrascht, das man es auch online kaufen kann. Ich war davon ausgegangen, das man es nur in einer normalen Apotheke kaufen kann. Hab dann beim Arzt angerufen und er sagte mir, dass es die Möglichkeit gäbe online zu bestellenb, es aber nicht ganz legal sei, auch mit Risiko verbunden sei, aber auch Vorteile böte.

Wie hast du dich entschieden?

Ich bin ehrlich, der Preis hat dann für die Online Apotheke den Ausschlag gegeben. Ich muss aufs Geld achten und was ich so gesehen habe sind die Preise in eine rnormalen Apotheke extrem teurer.

Wie hast du "deine" Online Apotheke gefunden?

Im Internet habe ich ein bisschen rumgeschaut, viele Erfahrungsberichte gelesen und bin dann letztlich hier gelandet http://www.potenzmittel-apo.net. Keine Ahnung, hatte da einfach ein gutes Gefühl, sah seriös aus, die Bewertungen waren gut und ich bekam all das was ich wollte.

Hat dann alles geklappt?

Die Bestellung selbst war einfach, viel einfacher als ich geblaubt habe. Mein Arzt hatte mit zu Viagra 25mg geraten, das habe ich dann auch bestellt. Hat dann so 7-8 Tage gedauert, dann war das Päckchen da…und ich wa rnatürlich riesig gespannt. Tja, am gleichen Abend haben wir es dann ausprobiert. Das Ergebnis war einfach…wow! Die Erektion war da, so wie ich es nur von früher kannte. Ich war natürlich auch noch unsicher und so richtig rund lief es noch nicht, aber viel besser als vorher.

Und danach?

Die nächsten Tage haben wir dann wieder "genutzt". Es wurde von Mal zu Mal besser und jedes Mal hatte ich weniger negative Gedanken, fasste mehr Vertrauen und konnte den Sex geniessen. nach einiger Zeit war es normal geworden Viagra vorher zu nehmen. Beim Sex selbst dachte ich gar nicht mehr dran und konnte mich einfach fallen lassen.

Wie hat deine Frau reagiert?

Meine Frau hat mich da von Anfang an unterstützt und war mein Rückhalt. Das es dann im Bett so gut geklappt hat, kam ihr natürlich auch zu Gute. Wir hatten endlich wieder guten Sex und im Nachhinein hat das unsere Beziehung noch mal gestärkt. Wie gesagt, Viagra zu nehmen ist inzwischen normal geworden und hat seinen Schrecken verloren.

Würdest du anderen Männern was raten?

Ja. Traut euch! Ist alles nicht so schlimm wie man es sich vorher im Kopf ausmalt.


Penisvergrößerung

Neben Fragen zu Erektionsproblemen und Impotenz, erhalten wir auch viele Zuschriften zum Thema Penisvergrößerung. Ein zu kleiner Penis gehört zu den größten Sexualproblemen und stellt für viele Männer eine große psychische Belastung dar. Deshalb wollen wir uns diesem Thema widmen und Ihnen nähere Informationen zur Penisvergrößerung an die Hand geben. Im Gegensatz zur erektilen Dysfunktion, sind Potenzmittel wie Viagra oder Cialis keine Lösung und scheiden daher als rettende Hilfe aus.

Penisvergrößerung bezeichnet unterschiedliche Methoden, deren Ziel die Vergrößerung des menschlichen Penis ist. Die dabei eingesetzten Techniken reichen von manuellen Übungen und Anwendungen diverser Geräte bis hin zu plastisch-chirurgischen Eingriffen. Abgesehen von solchen chirurgischen Eingriffen ist die Wirksamkeit nicht belegt. Spezielle chirurgische Verfahren (Phalloplastie) werden in einigen Fällen zur Behandlung eines echten Mikropenis angewandt.

Von Methoden, die den Penis dauerhaft, also auch im schlaffen Zustand, vergrößern, sind solche zu unterscheiden, die eine besonders feste oder eine besonders lange Erektion herbeiführen sollen. In Letzterem Fall werden ähnliche oder gleiche Methoden eingesetzt wie jene, die medizinisch zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) eingesetzt werden.

Operativer Eingriff

Der Wunsch, eine Penisvergrößerung vorzunehmen, entspringt oft aus einer Dysmorphophobie (Angst vor oder große Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper) des Betroffenen. Allerdings kann ein erfolgreicher Eingriff bei sorgfältig ausgewählten Patienten zu einem erhöhten Wohlbefinden führen. Umgekehrt waren viele Patienten nach der Operation trotz objektiv messbarem Erfolg mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Auch wurden in der genannten Studie Fälle ermittelt, bei denen sogar eine Verkleinerung festgestellt wurde. Dazu kommt das generelle Risiko einer Operation.

Ein operativer Eingriff zur Vergrößerung des Penis sollte kritisch hinterfragt werden. Es wird daher geraten, sich intensiv mit einem Arzt bzw. einer psychologischen Beratung auseinander zu setzen.

Penisaugmentation

Die operative Penisvergrößerung, fachlich korrekt Penisaugmentation genannt, wird seit etwa 50 Jahren durchgeführt.

Moderne Verfahren zur Penisaugmentation ändern die bisherige Technik hin zu mikrochirurgischen, ambulant durchführbaren Eingriffen. Ähnlich vieler chirurgischer Eingriffe ist die Penisaugmentation mittlerweile auch unter örtlicher Betäubung durchführbar. Zur Verlängerung des Penis wird dessen vorderes Halteband (Ligamentum suspensorium penis) durchgetrennt und – unter Verwendung von körpereigenem Material – eine neue Befestigung geschaffen. Ein sogenannter „Schwenklappen“ entsteht. Die Peniswurzel mit ihren Nerven- und Gefäßeintritten bleibt vollständig unberührt. Im Grunde nutzt man einen geometrischen Trick aus, indem man den vorderen inneren Verlauf des Penis begradigt und somit einen Anteil des innen liegenden Teils „herausschiebt“. Eine Folge ist eine leichte Abflachung des Erektionswinkels um etwa 15 Grad.

Die Verdickung erfolgt heute in den allermeisten Fällen durch eine autologe Fettgewebstransplantation, also eine Verpflanzung von Fettgewebe, das zuvor am Oberschenkel mit einer dünnen Kanüle entnommen wurde. Bei der Verdickung ist zu beachten, dass es dabei mehrere technische Ansätze zur Durchführung einer Verdickung mit Fett gab. Letztlich bewährt hat sich nur die Methode, bei der das Fett filtriert wird. Hatte man am Anfang noch Bedenken, dass dies die sensiblen Fettzellen zerstören würde, weiß man heute, dass dem nicht so ist und im Gegenteil die Filterung die Voraussetzung für ein dauerhaftes Vorgehen ist. Bei der Filterung werden nämlich die Fragmente anderer Zellen entfernt, die mit ihren Oberflächenantigenen den Körper aufforderten, sie schnell abzubauen (wobei auch das Fettgewebe verloren ging). Im Anschluss an die Operation muss ein im Druck abgestufter Druckverband für eine Woche getragen werden. Dieser ist für das Gelingen ebenso erforderlich wie die korrekte Durchführung.

Alternativ kann zur Verdickung der Einbau einer Biopolymermatrix (Scaffold) erfolgen. Dieses Verfahren ist relativ neu, von daher ist eine Bewertung noch nicht möglich. Körperfremde Materialien wie zum Beispiel Silikon oder Paraffin kamen, außer zu Beginn in Russland, nie für die Penisaugmentation zum Einsatz. Sie haben sich nicht bewährt. Die Verwendung körpereigenen Gewebes erbringt deutlich bessere Ergebnisse.

Die Penisaugmentation wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Allgemein kann gesagt werden, dass die Ergebnisse der operativen Penisaugmentation durch die mikrochirurgischen Verfahren in den letzten 15 Jahren deutlich besser geworden sind. Generell bewirkt die Operation eine stärkere Vergrößerung im schlaffen Zustand (prozentual), je nach anatomischen Verhältnissen bis hin zur Verdoppelung der Länge. Der Zuwachs im erigierten Zustand liegt je nach Ausgangslage zwischen zwei und vier Zentimetern.

Wie bei fast jeder Schönheitsoperation muss auch hier der Patient die Kosten der Operation selbst tragen, er wird nur in Ausnahmefällen von den privaten oder den gesetzlichen Krankenkassen eine Zusage für eine Kostenübernahme erhalten.

Mechanische Hilfsmittel

Mechanische Hilfsmittel sind Penisstrecker, die zu einer dauerhaften Verlängerung des Penis führen sollen, und Vakuum-Penispumpen, die neben der Erektionsförderung durch eine Gewebedehnung auch zu einer dauerhaften Vergrößerung führen sollen. Daneben werden manuelle Methoden (Stretching, um das Glied zu verlängern, bzw. Jelq-Massage, um das Glied zu verdicken) empfohlen. Die Anwendung der mechanischen Methoden ist risikobehaftet. Zuverlässige Belege für die Erzielung der erwünschten Wirkungen liegen nicht vor. Solchen Angeboten sollte man(n) daher immer misstrauisch begegnen.

Eine weitere Methode besteht in der Anhängung von Gewichten an den nicht erigierten Penis. Ein Erfolg dieser Methode ist völkerkundlich nachgewiesen.

Auf die Wirkung von Gewichten (Zug) auf Körperteile gehen sogenannte Penis-Streckapparate zurück. Sie wurden ursprünglich zur Korrektur der Narbenkontraktion nach Penisvergrößerungsoperationen entwickelt und finden hierbei weltweit Einsatz. Narbengewebe ist ein einfach strukturiertes Reparaturgewebe, welches offenbar sehr gut auf permanente Krafteinwirkung reagiert. Seit einigen Jahren werden solche Streckgeräte zur Penisvergrößerung ohne Operation angeboten.


Viagra vs Kamagra

Männer jeglichen Alters haben oft mit einem Problem zu kämpfen – erektile Dysfunktion. Es gibt verschiedene Arten der Behandlung der erektilen Dysfunktion, einschließlich der Verwendung von Medikamenten, allgemein auch als Potenzmittel bezeichnet. Seit 1998 Viagra auf den Markt kam, gibt es eine wirksame Hilfe gegen Erektionsstörungen. Seitdem sind nicht nur ein paar gute Alternativen zur blauen Wunderpille dazu gekommen, sondern auch generische Varianten – z.B. Kamagra.

Dank der Potenzmittel kann man Erektionsprobleme relativ gut in den Griff bekommen. Es gibt heutzutage eine große Auswahl von Potenzmitteln. Viele Männer stellen sich die Frage welches Potenzmittel ist das richtige für mich? Worauf soll man bei der Auswahl beachten? Häufig werden dabei Viagra und Kamagra genannt.

Beraten Sie sich zunächst mit Ihrem Arzt vebor Sie Potenzmittel kaufen. Er kann evtl Risiken oder Kontraindikationen bei der Einnahme anderer Medikamenmte berücksichtigen.

Hilfe gegen Impotenz

Viagra oder Kamagra

Sie können verschiedene Potenzmittel testen, um festzusetzen, welches davon Ihnen am besten zusagt. Aber es gibt einige Faktoren, die Ihre Wahl beeinflussen können. Zum Beispiel möchten Sie eine Erektion relativ kurz nach der Einnahme des Medikaments bekommen. In diesem Fall wäre die Einnahme von Kamagra eine optimalere Lösung, da das Potenzmittel nach etwa 25 – 30 Minuten zu wirken beginnt, während Viagra etwa 45 Minuten vor dem Sex eingenommen werden sollten. Obwohl die Wirkung der beiden Potenzmittel sich nicht stark unterscheidet, hat doch Kamagra hier einen kleinen Vorteil.

Die Wirkung von Viagra Original dauert etwa 4-6 Stunden, so wie auch von Kamagra. Im Vergleich zu Viagra können Sie beim Kauf von Kamagra Geld sparen, da es wesentlich preiswerter als Viagra ist. Der niedrige Preis von Kamagra ist damit verbunden, dass es ein Generikum ist. Männer, die bereits Viagra und Kamagra getestet haben, argumentieren, dass die Nebenwirkungen von Viagra viel stärker und öfter vorkommen, als bei der Einnahme von Kamagra.

Kamagra und Viagra enthalten den gleichen Wirkstoff Sildenafil Citrate. Demzufolge ist Kamagra ein Viagra Generikum. Die Zusammensetzung ist nahezu identisch, der einzige Unterschied besteht im günstigeren Preis der Generika. Die Qualität der Originalmedikamente und Generika ist gleich hoch.

Also, Viagra oder Kamagra? Es ist quasi eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Vorlieben. Obwohl es keinen Unterschied gibt, verwenden manche Männer nur die Originalmedikamente weil sie an Generika zweifeln. Viele Männer nutzen Viagra, weil es das beliebteste Potenzmittel weltweit ist. Trotzdem sollten Sie vor dem Kauf immer einen Arzt zu Rate ziehen.


Was passiert bei einer Erektion?

Der Penis ist ein komplexes System des männlichen Körpers: Der nicht errigierte Penis wird als Latenzphase bezeichnet. Das Gied hängt und ist gering durchblutet. Dieser Zustand endet beim Anblick oder der Vorstellung eines sexuell reizenden Objektes. Das Sexualzentrum erhält wichtige Impulse und alle wichtigen Befehle zur Aktivierung der Befehle werden ausgesandt. Die beiden Schwellkörper des Penis bilden eine Art Schwamm, der voller Muskelzellen ist. Bei der Erektion erschlaffen diese Muskelzellen, durch Ausschüttung des Aktivierungsstoffes zyklisches Guanosinmonophosphat (GMP). Mehr Blut kann in die zentrale Arterie und so in winzige Hohlräume fließen.

Ablauf einer Erektion

Die blutabführenden Venen werden dabei gestaut. Bei Männern mit Erektionsstörungen weitet sich der Schwellkörper in Folge eines GMP-Mangels nicht so weit dass dadurch die Venen zusammengedrückt werden. Dadurch kann das Blut schnell wieder abfliessen.

Potenzmittel wie Viagra setzen genau an dieser Stelle an. Die PDE-5-Hemmer blockieren den Abbau von GMP, so dass wieder mehr Blut in den Penis einströmen kann und eine Erektion möglich ist. Je höher der Spiegel an cGMP desto länger und stärker ist die Erektion. Der molekulare Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Die Phosphodiesterase-5 spaltet das cGMP zu GMP. Die Verringerung der cGMP Konzentration führt dann wieder zu einer Erschlaffung des Penis.