Erektionsstörungen durch eine Vasektomie?

Erektionsprobleme durch eine Sterilisation

Zusammenfassung: Zu verhüten ist nicht immer eine Sache der Frauen. Die Vasektomie, also die Sterilisation des Mannes, ist insbesondere nach abgeschlossener Familienplanung eine sehr sichere Verhütungsmethode. Trotzdem schrecken viele Männer davor zurück, denn die Vorstellung einer Operation am "besten Stück" schreckt viele Männer ab.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Vasektomie?

Weltweit haben sich bereits um die 40-60 Mio. Männer einer Vasektomie unterzogen. Die Vasektomie beschreibt die Sterilisation des Mannes. Dabei werden die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt bzw. abgeklemmt und die losen Enden verschlossen. Es werden weiterhin Spermien produziert, diese gelangen jedoch nicht in die Samenflüssigkeit.

Ergo: Beim Geschlechtsverkehr kommt es trotz Ejakulation nicht zur Schwangerschaft. Damit bietet die Sterilisation eine effektive Alternative zu Kondom, Pille, Spirale und Co.

Was ist eine Vasektomie?

Weltweit haben sich bereits um die 40-60 Mio. Männer einer Vasektomie unterzogen. Die Vasektomie beschreibt die Sterilisation des Mannes. Dabei werden die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt bzw. abgeklemmt und die losen Enden verschlossen. Es werden weiterhin Spermien produziert, diese gelangen jedoch nicht in die Samenflüssigkeit.

Ergo: Beim Geschlechtsverkehr kommt es trotz Ejakulation nicht zur Schwangerschaft. Damit bietet die Sterilisation eine effektive Alternative zu Kondom, Pille, Spirale und Co.

Das passiert bei einer Vasektomie

Wie sicher ist die Sterilisation des Mannes?

Die Sterilisation ist die zuverlässigste Verhütungsmethode für den Mann. Der Pearl-Index, also das Beurteilungsmaß für die Sicherheit von Verhütungsmitteln, beträgt bei der Vasektomie nur 0,1 %. Das bedeutet, dass von 1000 Paaren, die keine weiteren Verhütungsmethoden anwenden, nur eine Frau schwanger wird.

Lässt sich die Vasektomie rückgängig machen?

Fortschritte in der Mikrochirurgie machen es in den meisten Fällen möglich, eine Sterilisation beim Mann rückgängig zu machen. Dabei werden die durchtrennten Samenleiter wieder miteinander verbunden. Diesen Prozess nennt man Refertilisierung.

Doch Achtung:

  • Es gibt keine Sicherheit, dass die Fruchtbarkeit durch eine die Refertilisierung tatsächlich wiederhergestellt werden kann
  • Die Refertilisierung ist recht aufwändig und erfordert eine Vollnarkose.
  • Die Refertilisierung ist sehr teuer. Die Kosten liegen bei 2000 – 5000€.

Wer mit einer Vasektomie liebäugelt, sollte sich genauestens über den Eingriff informieren und dessen Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Eine Umkehrung ist zwar grundsätzlich möglich, bringt jedoch hohe Kosten und Risiken mit sich – unter anderem das Risiko, nicht mehr fruchtbar sein zu können!

Beeinflusst eine Sterilisation die Sexualität?

Die Vasektomie hat keinerlei Einfluss auf Deine Sexualität.

  • Deine Lust auf Sex,
  • Deine Erektionsfähigkeit,
  • das Gefühl bei der Ejakulation,
  • Geruch, Geschmack, Menge, Aussehen und Konsistenz Deines Ejakulats
  • sowie die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron (und somit auch die Libido) werden sich nicht verändern.
  • Die Vasektomie kann Dein Sexleben sogar verbesser. Denn diese sehr sichere Verhütungsmethode nimmt die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft und ermöglicht Dir und Deiner Partnerin unbeschwerten Sex.
  • Hab keine Angst vor einem „Samenstau“. Deine Spermien werden in den Nebenhoden natürlich abgebaut.

Nebenwirkungen der Vasektomie: Drohen Erektionsstörungen?

Die Vasektomie hat keinerlei negative körperliche Auswirkungen auf die Ejakulation, die Libido oder die Erektionsfähigkeit. Auch das weitverbreitete Gerücht, dass eine Sterilisation einen Testosteronmangel verursachen kann, ist nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen falsch. Trotzdem berichten immer wieder sterilisierte Männer über Erektionsprobleme. Das hat primär psychische Gründe.

Wieso bekommen sterilisierte Männer Erektionsprobleme?

Viele Männer fühlen sich nach einer Sterilisation „weniger als Mann“. Bei der sogenannten Sterilisationsneurose leidet das Selbstwertgefühl des Mannes und er hat Angst, im Bett zu versagen. Die Folge: Ein Teufelskreis aus Leistungsdruck, Versagensängsten und…Erektionsproblemen.

Das ist insbesondere der Fall, wenn man(n) zu der Vasektomie gedrängt wurde oder sich im Vorhinein nicht intensiv genug mit den Konsequenzen der Sterilisation auseinandergesetzt hat. Deshalb ist es auch so wichtig, die Entscheidung für eine Operation in Ruhe abzuwägen und mit der Partnerin offen über die eigenen Bedenken und Ängste zu sprechen.

Wie wird Erektile Dysfunktion nach einer Sterilisation behandelt?

Die Behandlung von Erektionsproblemen nach einer Vasektomie hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist dabei insbesondere, ob die Erektile Dysfunktion auch schon vor dem Eingriff aufgetreten ist. Außerdem sollte – wie bei allen nicht-sterilisierten Männern auch – untersucht werden, ob körperliche Erkrankungen oder die Psyche Ursache für die erektile Dysfunktion sind.

Wenn direkt nach einer Vasektomie Erektionsprobleme auftreten, hat das meist psychische Ursachen. Hier kann die Aussprache mit der Partnerin, eine professionelle Beratung sowie eine Sexual-, Paar oder Psychotherapie helfen. Ebenfalls bewährt haben sich mechanische Hilfsmittel, die eine Erektion fördern, sowie Potenzmittel wie Viagra und Co.

Welche Sterilisations-Methoden gibt es?

Der Urologe ist für die Sterilisation des Mannes zuständig. Die Vasektomie wird meist mit einem traditionellem Skalpellschnitt, mit Laser oder ganz ohne Skalpell durchgeführt. Aktuell sind weitere Alternativmethoden in der Entwicklung, die eine Operation in Zukunft überflüssig machen könnten.

Die Klassische Vasektomie mit Skalpell oder Laser

Die klassische Vasektomie ist eine ambulante Operation. Dabei werden Leistengegend und Hodensack lokal betäubt und die beiden Samenleiter durch einen kleinen Einschnitt in den Hodensack hervorgeholt. Daraufhin wird ein Teil des Samenleiters (1-3 cm) entfernt. Die beiden Enden werden verödet und in verschiedene Höhlen des Hodensacks gelagert. Dadurch soll eine Rekanalisierung, also das spontane Zusammenwachsen der Samenleiter, verhindert werden. Der Schnitt wird mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. Das ganze dauert nur 10 bis 20 Minuten. Auf Wunsch kann der Eingriff auch unter Kurznarkose stattfinden.

Die Vasektomie „ohne Skalpell“

Bei der Non-Skalpell-Vasektomie wird dieselbe Methode angewandt wie bei der klassischen Vasektomie, Hodensack und Samenstranghüllen werden hier jedoch nur angeritzt. Um die minimalen Einschnittnarben zu verbinden reicht meist ein Pflaster aus.

Sterilisation ohne Op – ist das möglich?

Der US-amerikanische Arzt Dr. Nathaniel Fried hat zusammen mit seinen Kollegen eine neue, innovative Art der Sterilisation entwickelt. Dabei werden die Samenleiter per Ultraschall erhitzt und zusammengeschmolzen. Fried hat diese Methode bisher nur an Hunden ausprobiert. Bevor sie auch an Männern durchgeführt wird, muss noch garantiert werden, dass durch die hohe Temperatur keine Schäden an den Hoden entstehen können.

Ebenfalls in Entwicklung steht die Idee, eine Art Schalter zwischen die Samenleiter zu legen, welchen man, je nach Kinderwunsch, ein und ausschalten kann. Dasselbe gilt für das sogenannte Vasalgel, welches in die Samenleiter injiziert wird und diese verschließen soll.

Was ist nach der Vasektomie zu beachten?

Unabhängig von der angewandten Operationstechnik sollte man nach dem Eingriff ein paar Tage körperlicher Schonung und sexueller Enthaltsamkeit einplanen. Auf Sport sollte möglichst zwei Wochen verzichtet werden. Eine ein- oder zweimalige Nachkontrolle ist wichtig, um zu prüfen, ob der erwartete Verhütungsschutz besteht. Dafür wird die Samenflüssigkeit auf Spermien untersucht und es wird geschaut, ob die durchtrennten Samenleiter wieder zusammengewachsen sind. Bis dahin sollte man zusätzlich verhüten, z.B. mit Kondom.

Welche Komplikationen können bei einer Vasektomie entstehen?

Nach einer Vasektomie treten nur selten Komplikationen auf.

  • Tage nach dem Eingriff: 1 – 2 % der Männer haben Blutergüsse, Druckgefühle, Wundinfektionen oder Entzündungen der Nebenhoden.
  • Monate nach dem Eingriff: Es kann zu knotenartigen Gewebeeinschlüssen von Samenzellen kommen, welche unter Anderem Ursache für das spontane Zusammenwachsen der Samenleiter sind.
  • Spätfolgen: Es kann zu Unzufriedenheit und psychischem Unwohlsein kommen, was nicht selten Erektionsprobleme zur Folge hat. Zusätzlich können chronische Schmerzen im Bereich der Hoden das Sexleben und die Lebensqualität negativ beeinflussen.

Für wen ist eine Vasektomie das Richtige?

Die Vasektomie ist eine geeignete Verhütungsmethode für Männer, die sich sicher sind, keine Kinder (mehr) bekommen zu wollen. Der Kinderwunsch kann sich mit den Lebensumständen jedoch sehr schnell ändern. So kann in einer neuen Partnerschaft plötzlich der Wunsch aufkommen, Kinder zu bekommen, selbst wenn man(n) das zuvor für sich ausgeschlossen hat.

Deshalb ist sehr wichtig, sich vor einer Sterilisation intensiv zu informieren und sich ausgiebig mit der Partnerin über die Konsequenzen des Eingriffes auszutauschen. Niemand sollte sich zu einer Sterilisation überreden oder drängen lassen. Auch sollte die Entscheidung keine Kurzschlussreaktion auf schwierige Lebenssituationen wie eine Trennung oder Scheidung, ein Schwangerschaftsabbruch oder eine ungewollten Vaterschaft sein.

Zwar ist es grundsätzlich möglich, eine Sterilisation rückgängig zu machen, jedoch besteht danach keine 100%ige Sicherheit, dass die Fruchtbarkeit wiederhergestellt wird. Außerdem ist die Refertilisation teuer und aufwändig. Deshalb sollte die Entscheidung, sich sterilisieren zu lassen, eine endgültige sein.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) wird von einer Vasektomie abgeraten, wenn man(n) nicht in einer festen Partnerschaft ist, noch keine Kinder hat, noch keine 30 Jahre alt ist, psychisch instabil ist sowie wenn man chronische Schmerzen im Bereich der Hoden oder eine schwere Allgemeinerkrankung hat.

Wie hoch sind die Kosten einer Vasektomie?

Wenn die Sterilisation nicht medizinisch indiziert ist bzw. eine persönliche Entscheidung darstellt (was meistens der Fall ist), muss der Patient die Kosten der Vasektomie selbst tragen. Diese liegen üblicherweise zwischen 400 und 500 Euro.

Bei der Refertilisierung, also der Umkehr der Sterilisation, kommen deutlich höhere Kosten auf den Patienten zu. Da die Operation mehrere Stunden dauert und eine Vollnarkose erfordert, liegen die Kosten hier zwischen 2000 und 5000 Euro.

Kann Corona zu Impotenz führen?

Macht Corona impotent?

Zusammenfassung: Schon lange ist klar, dass Corona in einigen Fällen lange Nachwirkungen haben kann. Erkrankte, die nach der Genesung in eine Reha müssen, weiterhin Lungenprobleme haben und und und. Dabei kann das Virus natürlich auch Nachwirkungen haben, von denen wir noch nichts – oder zumindest nicht viel – wissen. Zum Beispiel stellt sich die Frage, was die Krankheit mit der Fruchtbarkeit macht.

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Laut Studie: So kann Corona die Fruchtbarkeit von Spermien beeinflussen

Eine neue Studie soll nämlich zeigen, dass das Coronavirus die Qualität der Spermien beeinflusst. Bedeutet das also, dass die Erkrankung impotent machen kann?

WissenschaftlerInnen an der Justus-Liebig-Universität in Gießen haben untersucht, ob und wie das Coronavirus die Spermien und ihre Qualität verändern kann. Dafür wurden die Spermien von 84 Männern, die an Covid erkrankt sind, mit denen von 105 gesunden Männern verglichen. Über einen Zeitraum von 60 Tagen wurden diese mit einem Abstand von zehn Tagen regelmäßig kontrolliert.

Dabei fanden die ForscherInnen heraus: Die Samenzellen der Corona-Infizierten zeigten mehr als doppelt so viele Zeichen für Entzündungen und oxidativen Stress wie die der Nicht-Infizierten. Zudem war die Konzentration der Spermien um 516 Prozent geringer, die Mobilität der Spermien um 209 Prozent schlechter und die Zellenform ebenfalls um 400 Prozent verändert.

Diese Ergebnisse stimmen mit den Symptomen der Oligoasthenoteratozoospermie (kurz OAT) überein, die häufig Ursache für die eingeschränkte Fruchtbarkeit von Spermien, also die Subfertilität ist. Im Klartext bedeutet das: Die Spermien sind weniger fruchtbar und haben eine geringere Qualität.

Müssen sich Corona-Infizierte jetzt um ihre Fruchtbarkeit Sorgen machen?

Jein. Natürlich sind die Ergebnisse erst mal besorgniserregend, allerdings sind sie noch kein endgültiges Urteil. Erst mal handelt es sich hierbei nicht um eine groß angelegte Studie, sondern um wenige Testpersonen. Es muss also noch mehr geforscht werden, um zu einem klaren Schluss zu kommen.

Außerdem wurde über die 60 Tage hinweg festgestellt, dass sich die Qualität der Spermien mit der Zeit wieder verbessert hat. Es kann also noch nichts über den Langzeiteffekt gesagt werden. Und zu guter Letzt: Spermien verändern sich immer wieder innerhalb eines Lebens. Die Fruchtbarkeit hat also auch viel mit dem Lifestyle und der individuellen Situation zutun, in der sich ein Mensch gerade befindet. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich nicht auch wieder verbessern kann.

Viagra Handbuch - Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Männerhilfe.org

Zusammenfassung: Wenn es um Erektionsstörungen und vor allem um das Medikament Viagra geht, gibt es im Internet eine große Anzahl unseriöser Informationen und Angebote. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Seite online gestellt, auf der betroffene Männer seriöse und fachlich fundierte Informationen erhalten.

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Was macht die BZgA?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Seite zum Thema Männergesundheit online gestellt. Unter www.maennerhilfe.org, erhält man alle wichtigen Informationen zum wohl bekanntesten Potenzmittel der Welt. Doch warum stellt eine Bundesbehörde eine Seite mit Informationen zu Viagra vor?

Es handelt sich bei dem Webauftritt nicht um eine Werbe- oder gar Verkaufsseite!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist eine Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit. Zu den Aufgaben gehören:

  • Erarbeitung von Grundsätzen und Richtlinien für den Inhalt und die Methoden einer praktischen Gesundheitserziehung,
  • die Aus- und Fortbildung der auf dem Gebiet der Gesundheitserziehung und -aufklärung tätigen Personen,
  • die Koordinierung und Verstärkung der gesundheitlichen Aufklärung und Gesundheitserziehung in Deutschland.

Die Informationsangebote der BZgA über gesundheitliche Risiken, über Möglichkeiten zu einer gesunden Lebensführung sowie über die präventiven Angebote des Gesundheitssystems sollen den Bürgerinnen und Bürgern helfen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und das Gesundheitssystem sachgerecht zu nutzen.

Massenmediale Angebote der BZgA machen auf gesundheitsrelevante Themen und Probleme aufmerksam und vermitteln grundlegende Informationen darüber, personalkommunikative Aktivitäten zielen vor allem ab auf eine vertiefende Auseinandersetzung mit diesen Themen.

Information und Aufklärung beinhalten nicht nur Themen wie Suchtprävention, gesunde Ernährung oder Frauengesundheit, sondern auch das wichtige Thema Männergesundheit. Erektile Dysfunktion ist hierbei ein zentrales Thema.

Männergesundheit in der öffentlichen Wahrnehmung

Im Alltag verhalten sich Männer oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Traditionelle Männerrollen verhindern eher eine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und begünstigen die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Männer achten weniger auf den eigenen Gesundheitszustand und nehmen seltener an Angeboten zur Gesundheitsförderung teil, die Ernährung ist oft weniger gesund, der Alkoholkonsum ist häufiger riskant.

Geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen auch bei psychischen Erkrankungen. Zwar werden starke Stressbelastungen oder Depressionen bei Männern in Deutschland seltener diagnostiziert als bei Frauen, doch rund drei Viertel aller vollendeten Suizide entfallen auf Männer. Fast jeder 50. Todesfall eines Mannes ist eine Selbsttötung. Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit und soziale Krisen sind häufige Ursachen dafür.

Ebenso ist das Thema Erektionsprobleme nach wie vor Tabu-behaftet. Die BZgA möchte das Thema hervorholen und betroffenen Männern Hilfe geben. In der öffentlichen Wahrnehmung wird das Thema Männergesundheit oft stiefmütterlich behandelt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass aufgeklärt und informiert wird, denn nur so werden diese "unangenehmen" Themen aus der Tabu-Ecke hervorgeholt.

Informationen zu Viagra - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Männerhilfe?

Die BZgA als Bundesbehörde ist sicher nicht sexy, doch sie ist nah dran am Menschen. Auf Seiten wie www.check-dein-spiel.de, www.gutdrauf.net oder www.loveline.de wird informiert und aufgeklärt. Schon die Auswahl der Webseiten-Namen zeigt, dass man nah an den Betroffenen sein möchte.

Ebenso verhält es sich bei Maennerhilfe.org. Viagra ist ohne Zweifel das bekannteste Potenzmittel der Welt und ein Synonym für schnelle Hilfe bei Erektionsstörungen geworden. Viagra kennt wohl jeder Mann – und doch gibt es oft ein gefährliches Halbwissen oder Unwissen. In einer Art Handbuch wird über das wichtigste Medikament gegen Impotenz informiert und aufgeklärt.

Wirkung, Nebenwirkungen, Hinweise zur richtugen Einnahme, generische Alternativen, Hinweise zu Fälschungen – die Informationen sind kompetent aufbereitet und vertsändlich erklärt. Maennerhilfe.org soll ein Gegensatz zu den vielen unseriösen Internetseiten zum Thema Erektionsprobleme und Viagra sein. Ausdrücklich erfolgt keine Werbung und kein Verkauf auf der Seite.

Wer also qualitativ hochwertige und seriöse Informationen über Viagra und andere Medikamente sucht, wird sie auf dieser Seite finden. Maennerhilfe.org ist in gewisser Sicht eine Konkurrenz-Seite zu Impotenz-Wiki.com. Trotzdem möchten wir diese Seite vorstellen, denn auch uns geht es um Aufklärung und Informationen.

So erkennen Sie Impotenz

Impotenz erkennen: Das besagt die „Zwei-Drittel-Regel“

Zusammenfassung: Beim Liebesspiel kappt nicht immer alles wie geplant. Das kennt wohl jeder Mann. Wenn es mal mit der Erektion nicht funktionieren will, ist das erstmal kein Grund zur Besorgnis. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Die Zwei-Drittel-Regel gibt Aufschluss. Wir erklären, wie das funktioniert.

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Einmal schlapp gemacht: Muss ich mir Sorgen machen?

Fast jeder Mann wird das kennen: Beim Sex klappt es mit der Erektion nicht, so wie beide Partner es gern hätten. Dafür können mehrere Faktoren ein Auslöser sein. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Mediziner unterscheiden zwei Formen von Impotenz.

Eine Form ist die sogenannte Impotentia coeundi. Sie beschreibt die Unfähigkeit zur Durchführung des Geschlechtaktes. Sie wird im allgemeinen Sprachgebrauch unter Impotenz verstanden. Die zweite Form ist die Impotentia generandi und ist weniger bekannt als die erste Form. Bei dieser wird der Penis steif und es kann zum Geschlechtsverkehr kommen, aber der Mann ist unfähig, sich fortzupflanzen.

Impotenz: Mediziner unterscheiden zwei Arten

Die Qualität und Quantität des Samens genügt in diesem Fall nicht, um Kinder zu zeugen. Es kann sogar sein, dass es trotz Orgasmus zu keiner Ejakulation (Anejakulation) kommt. Das kommt daher, dass die Kontraktion der Geschlechtsorgane trotz vorhandenem Orgasmus nicht stattfindet.

Bei häufigen Erektionsstörungen sollte sich der Betroffene an einen Urologen wenden, um die genaue Ursache und die entsprechende Behandlung einzuleiten. Es gibt aber häufig auch andere Gründe für Erektionsstörungen, die anders zu beheben sind:

  • Psyche: Gerade bei jungen Männern sind es selten organische Erkrankungen, die eine Erektionsstörung auslösen. Denn wie bei vielen Prozessen im Körper spielt auch dabei die Psyche eine große Rolle. Dafür kann es verschiedene Blockaden geben. Zum einen ist es möglich, dass sie ihren Sexualpartner oder ihre Sexualpartnerin nicht mehr so attraktiv finden wie zuvor, dass sie unter Depressionen leiden oder allgemein unter (zu) viel Druck stehen. Außerdem können sexueller Leistungsdruck, die Angst zu versagen oder Übermüdung entscheidende Faktoren sein. (Mehr dazu…)
  • Lebensstil: Die Manneskraft kann auch durch den Lebensstil nachlassen. Der Konsum von Alkohol, Zigaretten, fettigem Essen und Bewegungsmangel können sich negativ auf die Potenz auswirken. Hinter der Erektionsschwäche stecken zudem manchmal organische Ursachen. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck oder zu hohe Cholesterinwerte. Auch Nervenerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall und Hormonstörungen können die Erektion des Mannes beeinflussen. (Mehr dazu…)
  • Krankheiten: Besonders Männer über 50 sollten bei Erektionsstörungen genauer hinsehen. Bei ihnen kann dies ein Warnhinweis auf einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. In dem Fall würde die erektile Dysfunktion auf eine Verkalkung der Blutgefäße hinweisen, weil dann der Penis nicht mit genügend Blut versorgt werden kann und man dies bei weiteren Gefäßen Richtung Gehirn und Herz ebenfalls vermuten kann.
  • Medikamente: Einige Medikamente können eine Erektion beeinflussen. Das sind Betablocker, entwässernde Medikamente, Medikamente gegen Depressionen und Lipidsenker.

Die Zwei-Drittel-Regel – die richtige Behandlung

Ärzte sprechen erst von einer erektilen Dysfunktion, wenn es in zwei Dritteln der Fälle innerhalb eines halben Jahres nicht möglich ist, eine für den Geschlechtsverkehr hinreichende Erektion zu bekommen und diese aufrechtzuerhalten. Wenn es ab und zu mal nicht klappt, muss man sich noch keine ernsthaften Sorgen machen.

Eine ernsthafte Erektionsstörung lässt sich aber auch gut behandeln. Viele Männer scheuen sich vor einem Gespräch beim Hausarzt oder einem Termin beim Urologen, doch das ist sehr wichtig um das belastende Problem aus der Welt zu schaffen. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit der verschreibungspflichtigen PDE-5-Hemmern wie Viagra oder Cialis.

Diese Potenzmittel sorgen vor allem dafür, dass mehr von dem Botenstoff, der für die Erektion verantwortlich ist, übrig bleibt. die Wirkung kann sich nur dann entfalten, wenn der Mann bereits sexuell erregt ist. Was außerdem helfen kann, sind bestimmte Lebensmittel, die als Aphrodisiaka genutzt werden können. Ein bekanntes Aphrodisiakum ist beispielsweise die spanische Fliege, Aus ihr wird ein Pulver hergestellt, welches die sexuelle Erregung anregt. Zudem zählen zu den Lebensmitteln Ingwer, Pfeffer oder Yohimbim.

Ein weiteres natürliches Potenzmittel stellt L-Arginin dar. Es zählt zu den zwanzig Aminosäuren, aus denen sich menschliches Eiweiß bildet. Laut Studien trägt der Stoff zur Verbesserung des gesamten Gefäßsystems im Körper bei, was auch eine Verbesserung der Gefäße im Penis bewirkt.

Hochdosiertes L-Arginin gibt es rezeptfrei in Apotheken in Form von Kapseln oder Pulver zu kaufen. Die Aminosäure ist zudem in Nüssen (besonders in Walnüssen), Pinienkernen, Hülsenfrüchten und Kürbis vorhanden. Auch in Milchprodukten, rohem Lachs und Hühnerfleisch ist ebenfalls viel vorhanden.

Wie kann der Sexualpartner helfen?

Männer, die unter einer Erektionsstörung leiden, fühlen sich ihrem Gegenüber oft verunsichert. Der Sexualpartner oder die Sexualpartnerin sollte vor allem motivieren einen Arzt für das Problem aufzusuchen und sollte durch Verständnis das Selbstwertgefühl des Partners stärken.

Potenzkur gegen Erektionsprobleme

Impotenz heilen durch eine Potenzkur

Zusammenfassung: Potenzmittel sorgen bei Erektionsstörungen meist nur für einen kurzen Zeitraum für Besserung. Zudem nimmt man diese Mittel unregelmäßig ein und erlangt dadurch nur eine kurzfristige Potenzsteigerung. Eine Potenzkur wirkt im Gegensatz dazu langfristig und bietet den betroffenen Männern ein flexibles Sexleben.

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Was genau ist eine Potenzkur?

Bei einer Potenzkur nehmen unter Erektionsstörung leidende Männer, regelmäßig Potenzmittel ein, um somit nicht nur bei Bedarf, sondern dauerhaft bereit zu sein.

Medikamente wie Viagra sollten nur bei Bedarf eingesetzt werden, während andere PDE-5-Hemmer durch eine tägliche Einnahme dauerhaft wirken.

Wenn Erektionsstörungen dein Leben bestimmen

Ein spontanes und erfülltes Liebesleben wird dadurch geboten, dass man(n) mithilfe einer Potenzkur durchgehend in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen. Die Potenzkur, welche auch Konstanztherapie genannt wird, ist in der Lage, die männliche Potenz dauerhaft zu stärken und dadurch langfristig zu verbessern. Erektionsprobleme sind dadurch zu jeglicher Tageszeit nicht zu erwarten.

Auch wenn mal die Tabletten eines Tages vergessen werden, befindet sich im Körper noch genügend Wirkstoff sodass immer noch eine deutlich länger anhaltende als auch stärkere Erektion erzeugt werden kann.

Wie genau funktioniert die Potenzkur?

Eine Potenzkur bedeutet die dauerhafte Einnahme von dem Medikament Tadalafil in einer Dosierung von 2,5 oder auch 5 mg.

  • Tadalafil in 2.5 mg
  • Tadalafil in 5 mg

Die Dosierung ist bei einer Potenzkur erheblich niedriger dosiert als bei der Bedarfstherapie mit dem selben Medikament, bei der man beispielsweise 10 oder 20 mg bei Bedarf einnimmt.

Woher kennt man diesen Wirkstoff? Sildenafil ist eines der bekanntesten PDE-5-Hemmer. Dieser Wirkstoff findet sind auch in dem ebenso verschreibungspflichtigen Medikament Viagra wieder. Viagra eignet sich allerdings nicht für eine Potenzkur aufgrund der kurzen Wirkungsdauer und der verstärkten Nebenwirkung bei einer täglichen Einnahme.

Aber zurück zu der Potenzkur: Die Dosierung von 2,5 mg oder 5 mg werden je nach Schweregrad der Erektionsstörung verschrieben. Häufig sind die Tadalafil Generika nur in 5 mg Tabletten erhätlich, können jedoch auch einfach geteilt werden. Das hat den Vorteil, dass man(n) durch die Teilung der Tabletten auch am Preis sparen kann.

Nach und nach nimmt die Wirkung zu: Bereits bis zu 1,6 mal intensiver als bei der ersten Einnahme wirkt die Potenzkur nach 5 Tagen der Einnahme. Der Körper hat dann durch die regelmäßige tägliche Einnahme schon eine hohe Konzentration des Wirkstoffs im Blut. Nach 5 Tagen Einnahme entspricht die Konzentration im Blut also bereits der Höhe wie nach einer 8 mg Einzeldosis.

Hinweis: Der Arzneistoff Tadalafil ist verschreibungspflichtig und kann vom Arzt an Männer mit Erektionsstörung ab 18 Jahren verschrieben werden.

Wieso sollte man(n) Potenzmittel dauerhaft einnehmen?

Häufig lassen sich Männer mit einer Potenzstörung nicht direkt auf eine Potenzkur ein.

Meist belaufen sich die Gründe dafür auf die Angst, durch durchblutungsfördernde Medikamente eine Dauererektion zu haben.

Bei dem Wirkstoff Tadalafil ist es aber so, dass es zu einer Auslösung einer Erektion immer auch eine sexuelle Stimulation braucht. Wenn diese vorhanden ist, dann kommt es auch zu einer langanhaltenden Erektion. Ohne die Lust auf Sex entsteht jedoch keine Erektion.

Unabhängigkeit ist ein großer Vorteil, den eine Potenzkur Männern mit Erektionsproblemen bietet.

  • Selbstbewusstsein stärkt sich
  • Nebenwirkungen sind geringer
  • Spontanität im Sexleben
  • Tabletten müssen nicht mitgenommen werden

Auf den männlichen Organismus hat eine Potenzkur außerdem weitere Vorteile, welche die allgemeine Lebensqualität verbessern. Außerhalb des Sexlebens hat eine Potenzkur also ebenfalls positive Effekte auf andere Lebensbereiche.

Guter Sex mit Cialis

Die Erektionsfähigkeit wird gesteigert, der Mann hält länger durch und im Allgemeinen erhöht sich die Libido des Mannes, er hat also eine generelle größere Lust auf Sex.

Die verstärkte Libido wird durch das bessere Verhältnis zwischen Östrogenen und Testosteron ausgelöst. Die regelmäßige Einnahme des Medikaments hemmt die Produktion von dem Hormon Östrogen, wodurch die automatische Produktion von Testosteron im Körper gefördert wird.

Auch wird die Sauerstoffaufnahme im Körper durch eine Potenzkur verstärkt. Von diesem Vorteil profitieren besonders Bergwanderer durch eine verbesserte Sauerstoffaufnahme der Lunge auf Höhenmetern.

Auch die Seele profitiert von der Potenzkur

Zu einem Großteil tragen ein erfülltes Liebesleben sowie ein ausgeglichener Körper zur seelischen Ausgeglichenheit bei.

Potenzstörungen können die Partnerschaft belasten und bei betroffenen Männern auch psychische Spuren hinterlassen.

Ein verbessertes Selbstbewusstsein und sogar eine leichte antidepressive Wirkung bringt die dauerhafte Bereitschaft auf Sex mit sich. Die Betroffenen können endlich wieder ohne Einschränkungen und vor allem spontan Sex haben.

Während einer Potenzkur fühlen sich viele Männer im Allgemeinen wieder viel vitaler und selbstbewusster als zuvor. Eine neue sexuelle Kraft ersetzt die akuten Potenzprobleme.

Beachtung der Nebenwirkungen einer Potenzkur

Die Nebenwirkungen bei einer Potenzkur sind zwar weitaus geringer als bei einer Bedarfseinnahme der Medikamente, sollten aber dennoch nicht außer Acht gelassen werden.

In manchen Fällen treten bei einer dauerhaften Einnahme des Medikaments Nebenwirkungen wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder auch Verdauungsstörungen auf.

Zurückgeführt werden die Nebenwirkungen bei der Potenzkur zum Großteil auf Durchblutungsveränderungen. Durch eine konstante Einnahme reguliert sich die Durchblutung jedoch meist innerhalb kürzester Zeit wieder von allein und kann sich sogar verbessern.

Bei einer erwünschten Potenzkur sollte man(n) sich an einen Urologen wenden, denn das Medikament ist rezeptpflichtig und darf nicht bei allen Männern eingesetzt werden. Aus diesem Grund ist eine Konsultierung eines zugelassenen Arztes unerlässlich.

Immer an den Arzt wenden

Da Potenzstörungen auch ein wichtiges Warnsignal für ernsthafte Gefäßerkrankungen sein können, sollten sich Betroffene unbedingt in haus- oder fachärztliche Beratung begeben.

Falls daraufhin dann eine Potenzstörung diagnostiziert wird, kann der betroffene Mann eine dauerhafte Behandlung mit Tadalafil in einer 5 mg-Dosierung vorschlagen anstatt einer Verwendung von Hilfsmitteln, die nur bei Bedarf eingesetzt werden können.

Wenn Männern der persönliche Arzttermin zu unangenehm ist, kann sich auch über das Internet über Impotenz informiert werden und anschließend eine Online Sprechstunde genutzt werden. Dennoch ist wie bereits erwähnt, der persönliche Arzttermin, vor allem in der Erstdiagnose äußerst ratsam, da ich sich hinter den Erektionsstörungen auch andere Krankheiten verbergen könnten.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel verraten wir, wie Du einen guten Arzt bei Erektionsstörungen findest.

Der behandelnde Arzt hat immer zuletzt das Wort, ob für den betroffenen Mann eine Potenzkur der richtige Weg ist, oder ob eine andere Therapieform sinnvoller sein könnte.

Warum Männer mit Erektionsstörungen nicht reden

Warum Männer oft über Impotenz schweigen

Zusammenfassung: Erektionsstörungen sind trotz ihrer Häufigkeit ein absolutes Tabuthema. Viele Männer machen das Problem lieber mit sich aus. Dabei sind die sogenannten Männerkrankheiten nichts, wofür man sich schämen muss.

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Ein Problem namens Kopf

Wie ein Besessener klickt Robert* sich durchs Internet. Sein Suchbegriff: Impotenz. Er überfliegt die ersten Treffer der Suchmaschine: Macht Kaffee impotent? Macht zu viel Pornokonsum impotent? Oder zu viel Selbstbefriedigung? Vielleicht hat ja auch das Shampoo, das ihm sein Friseur gegen seine beginnenden Geheimratsecken empfohlen hat, etwas damit zu tun, dass Robert seit nunmehr einem halben Jahr ständig Potenzprobleme hat.

Kleine Schweißperlen glitzern auf seiner Stirn, irgendwo hat er gelesen, Männer, die ohne Vater aufgewachsen sind, seien besonders gefährdet, impotent zu werden. Und dann liest er sogar von "erschreckenden neuen Erkenntnissen" (…) "das Coronavirus könne die Fruchtbarkeit einschränken". Laut einer Studie zwischen dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der US-Universität Cornell sollen "die Hoden einen Hotspot für eine Coronaviren-Infektion darstellen".

Hektisch wandert der Blick des jungen Mannes zu seiner Maske, die auf dem Regal in der Diele liegt. Bloß nicht mehr ohne vor die Tür, denkt er besorgt. Robert ist Anfang 30 und versteht die Welt nicht mehr. Er hatte immer gedacht, Impotenz sei in seinem Alter noch kein Thema. Aber dass er die letzten Male immer öfter Probleme mit seiner Erektion hatte und seine Ex-Freundin Tanja ihm erst sagte, das könne doch mal vorkommen, ihm dann aber grinsend Viagra empfahl, bereitet ihm mehr Stress als sein Job, bei dem er eine Überstunde nach der anderen schiebt.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erfahren Sie, wie Partner mit Erektionsproblemen umgehen sollten.

Probleme beim Sex

Klappt es heute mal wieder im Bett?

Und wie es oft der Fall ist, betreibt man, statt zum Arzt zu gehen, lieber erst einmal Feld- und Ursachenforschung an sich selbst. Robert trinkt wenig Alkohol, treibt regelmäßig Sport, ist Nichtraucher und ernährt sich die meiste Zeit sehr gesund. Seit er jedoch zum Abteilungsleiter befördert wurde, stieg auch der Druck, abzuliefern, im Job wie im Privaten. Zuletzt gab es immer öfter Probleme in der Beziehung mit Tanja, die ständig fragte: "Ob es heute mal wieder im Bett klappt, was meinst du?"

Statt mit einem Freund oder noch besser einem Arzt über seine Sorgen zu sprechen, schweigt Robert. Und damit steht er nicht alleine da, denn noch immer werden gesundheitliche Probleme rund um das beste Stück des Mannes in unserer Gesellschaft vollends tabuisiert. Der Mann – der ewige Stenz – muss immer können. Ein Mann ohne Manneskraft ist kein richtiger Mann. Etwa 40 Prozent der Männer in Deutschland leiden an leichten bis schweren Potenzstörungen. Die meisten sind älter als 60 Jahre. Doch es gibt eben auch Männer wie Robert, die in der Blüte ihres Lebens stehen und nicht vor Testosteron strotzen.

Der Begriff Impotenz ist ausschließlich negativ konnotiert. Deswegen ist die Dunkelziffer all jener, die unter Potenzproblemen leiden, höchstwahrscheinlich deutlich höher. Das große Schweigen um ein schambesetztes Thema: Viele Männer bleiben damit allein. Und weil sie sich nicht untersuchen lassen, bleiben sie auch darüber in Unkenntnis, was genau die Ursache für ihr Problem ist.

So oft kommen Erektionsprobleme vor

Erektionsprobleme sind die häufigste sexuelle Störung

Denn der Begriff "Impotenz" (Unvermögen) ist lediglich ein Oberbegriff und bedeutet nicht zwangsläufig, dass man zeugungsunfähig ist. Wer steril ist, kann zwar keine Nachkommen zeugen, aber durchaus fähig sein, ganz normal Sex zu haben. Robert stolpert neben dem Begriff Impotenz, der wegen seiner negativen Konnotation übrigens kaum noch von Ärzten verwendet wird, über den der erektilen Dysfunktion.

Online findet er sogar eine Selbsthilfegruppe und liest in Foren anonyme Schilderungen von Männern, die wie er Probleme haben, die Erektion aufrechtzuerhalten. Robert weiß weder ein noch aus. Manchmal ist er sexuell unheimlich erregt. Trotzdem herrscht untenrum tote Hose. Zum Training geht er schon eine ganze Weile nicht mehr, weil er keine Lust hat, sich in der Umkleidekabine die Sex-Schwärmereien seiner Freunde anzuhören.

Robert fühlt sich wie in einen Strudel gerissen, aus dem er allein nicht mehr herauszukommen glaubt. Ständig kreisen seine Gedanken um dieses eine Thema. Inzwischen hat er sogar Angst, seine Potenzprobleme könnten chronisch sein. Erektionsprobleme sind die häufigste sexuelle Störung. Laut einer Studie sollen von 10.000 Männern unter 40 Jahren etwa 5 bis 10 Prozent an Impotenz leiden.

Nicht das Ende von gutem Sex

Robert ist also als Anfangdreißiger kein Einzelfall. Der Sexualforscher und Psychotherapeut Volker van den Boom sagt, tatsächlich kämen sogar "vermehrt Männer Anfang 20" in seine Beratung. Allein in Deutschland sind etwa sechs Millionen von der "Männerkrankheit" betroffen. Urologen sagen, die Dunkelziffer liege wahrscheinlich deutlich höher, weil viele den Gang zum Arzt meiden oder glauben, nur der Griff zur blauen Pille könne ihnen jetzt noch helfen. Dabei sind die unterschiedlichen sexuellen Störungen meist gut therapierbar. Hilfreich kann auch eine Paartherapie sein, denn eine geschwächte Potenz bedeutet nicht das Ende von gutem Sex. Erektionsprobleme sind nichts, wofür man(n) sich schämen muss.

 

* fiktiver Name

Hilfe bei Erektionsstörungen: Die Penismassage

Penismassage – Vorbereitung, Anleitung & Tricks

Zusammenfassung: Bei der Penismassage geht es darum, den männlichen Partner langsam und genussvoll zum Höhepunkt zu bringen. Die Penismassage gehört zu den erotischen Massagetechniken, die man auf viele verschiedenen Weisen ausführen kann. Sie eignet sich als köstliches Vorspiel ebenso wie als leidenschaftlicher Schlusspunkt einer langen Nacht.

Inhaltsverzeichnis

Diese erotische Massage eignet sich bestens, um beiden daran Beteiligten Freude zu bereiten. Es muss nicht immer der Donnerstags-Quickie mit der Zigarette danach sein. Es muss auch nicht immer die Manneskraft mit eindrucksvollen Stellungen und harten Stößen in die Vagina unter Beweis gestellt werden. Je mehr Fantasie und gegenseitige liebevolle Zuwendung eine Beziehung beleben, desto besser wird sie. Die Penismassage in allen Varianten ist eine angenehme Art, seine Zuwendung zu zeigen.

Etwas Vorbereitung ist wichtig

Zuerst ist es wichtig, dass der massierende Partner eine bequeme Position einnimmt, in der er länger sitzen kann. Weder sollten die Füße einschlafen noch sollten Verspannungen die Folge sein. Sämtlicher Handschmuck, der Ihren Partner stören oder verletzen könnte, sollte zuvor abgelegt werden. Lange Nägel könnten ebenfalls störend werden, wenn die Massage etwas wilder ausfallen soll. Es ist aber auch möglich, die Penismassage im Liegen auszuführen.

Häufiger Augenkontakt ist wichtig, um Intimität zu erzeugen und auf Signale reagieren zu können. Sich gegenseitig zu beobachten, kann ein anregender Teil der Massage sein. Außerdem sollten Sie ein hautverträgliches Massageöl (bei Amazon zum besten Preis) oder Gleitgel (bei Amazon bestellen für 11.99 €) zur Hand haben. Mithilfe dieses Öls oder eines befeuchtenden Gels geht die Penismassage leichter von der Hand. Außerdem ist es für beschnittene Männer weniger unangenehm, wenn der Penis vor der Massage leicht eingeölt wird. Falls Sie gerade kein Gleitgel oder Öl zur Hand haben, tut es zur Not auch etwas Speichel. Auch mit Schlagsahne können Sie interessante Effekte erzielen.

Handjob: So geht´s

Die einfache Penismassage

Mit langsamen und festen Massage-Bewegungen bewegt der massierende Partner die Hände am Penis entlang. Die Bewegung beginnt am Penis-Schaft und gleitet bis zur Penisspitze. Verschiedene Griffe machen die Sache noch spannender. Zum Beispiel kann man mit einer Hand eine sanfte Hodenmassage vornehmen, während die andere den Penis massiert. Dazu kann auch der Handballen eingesetzt werden. Dabei sollte man nach Möglichkeit einen gleichbleibenden Rhythmus etablieren. Er sollte nicht allzu schnell zur Ejakulation führen. Ein möglicher Nebeneffekt einer gekonnten Penismassage ist es nämlich, dass der männliche Partner lernt, seinen Orgasmus länger zurückzuhalten.

Eine weitere Möglichkeit der Penismassage ist es, die Finger einer Hand ringförmig um den Penis zu legen und mit leichtem Druck von oben nach unten wandern zu lassen. Dann wechselt der massierende Partner die Hand.

Je nachdem, wie schnell man seinen männlichen Partner zum Höhepunkt bringen möchte, beginnt man sehr langsam und steigert seine Bewegungen dann zum Crescendo. Um den sexuellen Höhepunkt hinauszuzögern, können Sie sanfte Bewegungen mit leidenschaftlichen Liebkosungen abwechseln lassen. Außerdem können Sie mit dem kleinen Finger die Hoden berühren. Besonders hierbei sind lange Fingernägel kontraproduktiv. Der Augenkontakt sagt Ihnen, wann Sie zur sanften Bewegung zurückkehren müssen. Es gibt auch andere Signale, die Sie bei wiederholter Penismassage beachten lernen. Sobald Sie bemerken, dass Ihr Partner kurz vor der Ejakulation steht, reduzieren Sie den Druck Ihrer Hände. Sie können auch das Tempo der Bewegung abmildern. Anschließend intensivieren Sie die Penismassage wieder. Irgendwann wird Ihr Partner wahrscheinlich erlöst werden wollen. Sie haben es buchstäblich in der Hand, ob Sie nun weitermachen, oder aber selbst zu Ihrem Recht kommen möchten. Ihr Partner ist eindeutig bereit für ein Liebesspiel.

Eine Penismassage verlangt beiden Partnern einiges ab. Sie will geübt werden. Was auf den ersten Blick ziemlich einfach zu sein scheint, ist es in Wahrheit nicht. Es ist ein erotisches Spiel, das beide beherrschen lernen müssen. Die Penismassage ist viel mehr als ein simpler “Handjob”, der schnell zum Ziel führen soll. Sie müssen als massierender Partner genau darauf achten, ob Sie zu fest, zu sanft, zu langsam oder zu schnell massieren.

Tipps zur Penismassage

Um die Penismassage jedes Mal zu variieren, können Sie verschiedene Techniken anwenden. Beim zweiten Mal können Sie den Penis Ihres Partners beispielsweise zwischen beide Handflächen legen und sanft rollende, seitliche Bewegungen machen. Es soll so aussehen, als wollten Sie mit einem Stück Holz durch seitliche Rollbewegungen Feuer machen. Auch hier ist es aber wichtig, die Bewegung nicht zu stark nach der Seite hin ausfallen zu lassen, sondern sanft zu bleiben.

Bilden Sie nun mit Ihren Fingern einen manuellen Penisring, indem Sie den Penis an der Peniswurzel sanft zusammendrücken. Die andere Hand ist frei und kann den Penis im gleichbleibenden Rhythmus massieren. Der Druck sollte weder zu fest noch zu lange anhaltend getätigt werden. Achten Sie bei allem, was Sie während der Penismassage tun, darauf, wie es beim Partner ankommt. Ihr Partner signalisiert Ihnen schon, ob er etwas besonders mag oder den Druck an der Peniswurzel als unangenehm empfindet.

Wenn es um Berührungen der Eichel geht, ist besondere Vorsicht angesagt. Bei einer Penismassage dieser Art müssen die Hände gut eingeölt sein. Richten Sie den Penis während der Penismassage so auf, dass er mit der Eichel nach oben zeigt. Sanfte und rhythmische Kreisbewegungen auf der Eichel können sehr erregend sein. Sie können aber auch unangenehm werden, wenn sie zu lange auf einer Stelle geschehen. Variieren Sie sowohl die Intensität als auch die Massage-Richtung oder den Druck.

Auch die Hodenmassage sollte ein fester Bestandteil einer guten Penismassage sein. Legen Sie die Hoden sanft in Ihre Hand, während Sie mit der anderen Hand den auf dem Bauch liegenden Penis massieren. Gleiten Sie sanft von der Eichel bis zu den Hoden hinunter. Die Hände liegen dieses Mal nicht ringförmig um den Penis herum, sondern streichen parallel zum Penis an ihm entlang. Dadurch berühren zuerst die Handflächen und dann die Finger den Penis. Variieren Sie die Art, wie Ihre Finger den Penis berühren.

Gegenseitiges Feedback ist auch bei der Penismassage wichtig. Wir stellen weiter unten noch weitere Arten der Penismassage vor. Aber einiges ist bei allen Formen der Penismassage gleichermaßen wichtig: Beide Partner sollen die Penismassage genießen können und vollkommen ohne Druck oder Planziel daran gehen, das Liebesspiel zu beleben. Dank gegenseitigem Feedback können Sie gezielter vorgehen oder den Orgasmus bewusst wieder und wieder hinauszögern. Das sollte aber nicht soweit gehen, dass es zur Tortur für den Mann wird. Alles geschieht im gegenseitigen Einvernehmen und zur gegenseitigen Luststeigerung.

Besondere Formen der Penismassage

Sie können die Penismassage nicht nur mit Fingern und Händen vornehmen, sondern auch andere Körperteile einsetzen, um Ihrem Partner erregende Massagen zu verpassen. Die Stimulation des männlichen Penis kann beispielsweise auch mit den Brüsten vorgenommen werden. Viele Männer lieben es, wenn sie bei einer Frau mit genügend großen Brüsten ihren Penis zwischen die Brüste legen können. Sie können damit beginnen, den Penis Ihres Partners mit den Brustwarzen zu kosen. Auch hier sollten Sie darauf achten, dass genug Gleitgel oder Öl im Spiel ist. Wechseln Sie bei jeder Penismassage die Position: Mal sind Sie oben, mal er. In manchen Positionen können Sie vielleicht zusätzlich die Zunge einsetzen, um die Eichel zu stimulieren.

Eine erotische Stimulation des männlichen Penis kann auch mit den Pobacken sehr erregend sein. Pobacken und große Brüste haben eine ähnliche Form. Der Mann spürt auch hier beiderseitige Reibung und kann das Gefühl genießen, umhüllt zu werden. Pressen Sie die Pobacken zusammen, um den Massage-Effekt zu erhöhen, während Ihr Partner zwischen den eingeölten Pobacken auf und ab gleitet, ohne in Sie einzudringen. Um den Spaßfaktor zu erhöhen, können Sie sowohl bei der Brustmassage als auch bei der Pobacken-Massage Schlagsahne oder Schoko-Soße als Gleitmittel einsetzen. Bei diesen beiden Massagetechniken bleiben Ihre Hände frei.

Um wieder einmal die Hände für eine Penismassage einzusetzen, können Sie mit beiden Händen eine enge Vagina formen. Streifen Sie die Hand-Vagina über den Penis und fordern Sie den Mann auf, langsame Stoßbewegungen zu machen. Ihre Handhaltung sollte muschelartig sein, so als wollten Sie Wasser schöpfen. So haben Sie nämlich die Möglichkeit, Ihre Daumen einzusetzen, um die Eichel zu stimulieren. Hier erledigt der männliche Partner die Arbeit. Er definiert auch das Tempo der Stoßbewegungen. Sie passen nur auf, dass alles gut gleitet und Sie den Druck so anpassen, dass Ihr Partner sich nicht verletzen kann. Beim Liebesspiel muss es nicht immer zur Penetration der Vagina kommen. Zum Orgasmus des Mannes aber wohl.

Eine andere Variante des Liebesspiels ohne zwingende Penetration ist die Stimulation des Penis mit den Schenkeln. Diese Art der Penismassage ähnelt im Prinzip der Brust- oder Pobacken-Variation. Der Mann darf den Penis zwischen Ihren eingeölten Oberschenkeln hin und her bewegen. Diese Variante der Penismassage erlaubt verschiedene Stellungen. Möglich ist eine Massage von hinten, von vorne, von oben oder unten. Wenn Sie auf dem Bauch zu liegen kommen, können sogar die Schenkelmassage und die Pobacken-Massage miteinander kombiniert werden. Ob und wann die Penismassage in einen Geschlechtsakt übergeht, entscheiden Sie gemeinsam aus der Situation heraus. Sex hat so viele Spielarten, dass auch bei langer Beziehungsdauer keine Langeweile aufkommen muss.

Besonders sexy ist eine Penismassage, die mithilfe der Achseln durchgeführt wird. Während des Liebesspiels ist nichts verboten, wenn es von beider Partnern als natürlich empfunden wird. Unter den Achseln bildet der Schweiß häufig genügend Feuchtigkeit, um ein gutes Gleiten zu ermöglichen. Erziehen Sie Ihren Partner dazu, fantasievoll auf verschiedene Situationen einzugehen. Er kann beispielsweise damit beginnen, Ihre Achselränder mit der Zunge zu liebkosen. Später kann er seine Eichel in Ihrer feuchten Achselhöhle bergen und sanfte Stoßbewegungen vollführen. Sie bestimmen den Druck, er bestimmt die Bewegungsfrequenz. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die eher knochig gebaut sind, ist diese Bewegung möglicherweise für den Mann weniger angenehm, als wenn Sie unter den Achseln weich gepolstert sind.

Beeinflusst regelmäßige Penismassage die Penislänge?

Das ist eine interessante Frage. Vorsichtig geantwortet, kann es durchaus sein – aber nur auf lange Sicht. Im Übrigen ist nicht die Penisgröße oder -länge entscheidend für den beiderseitigen Genuss, sondern die Fantasie, mit der Sie den Penis beim Liebesspiel einsetzen. Wenn Sie aber im Auge haben, den Penis über eine regelmäßige Penismassage zu mehr Länge oder Umfang zu bewegen, dann müssen Sie mehrfach in der Woche eine fünfzehn- bis zwanzigminütige Penismassage vornehmen lassen. Möglicherweise haben Sie dann nach einigen Monaten einige Zentimeter mehr zu bieten. Ein Versprechen stellt das aber nicht dar. Und überhaupt sollte das Bemühen hei einer Penismassage nicht darin liegen, einen größeren Penis zu bekommen. Betrachten Sie dieses Ergebnis lieber als möglichen Nebeneffekt und konzentrieren Sie sich darauf, den wesentlichen Dingen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Mehr als 20 Minuten sollte keine Penismassage dauern. Sollte Ihr Partner während dieser Zeit Schmerzen äußern oder Sie bemerken eine ungewöhnliche Rötung am Penis, sollte die Massage unterbrochen werden. Möglicherweise wurde zu wenig Gleitgel eingesetzt oder die Stöße waren zu heftig. Die Penismassage sollte in einem ruhigen Raum zu sanfter Musik vorgenommen werden. Deren Rhythmus kann man gut aufnehmen. Es sollte sichergestellt sein, dass weder Kinder noch Hunde an der Schlafzimmertüre kratzen, um Sie zu stören.

Wie genau Sie die Penismassage vornehmen, liegt ganz allein in Ihrer Hand. Ebenso entscheiden Sie beide, wann eine Ejakulation erfolgen soll und wann nicht. Lassen Sie sich etwas einfallen. Benutzen Sie Ihren Atem, Ihren Mund und Ihre Hände und erfinden Sie spontane Varianten dessen, was wir oben beschrieben haben. Mit regelmäßigen Penismassagen kommt keineswegs nur der Mann zu seinem Recht. Die Frau profitiert schon bald von längerer Ausdauer Ihres Partners, weil dieser gelernt hat, seinen Orgasmus nicht nur mit Nullachtfünfzehn-Sex zu erreichen. Die Penismassage kann sich sogar als natürliches Potenzmittel erweisen, weil sie die Durchblutung der männlichen Sexualorgane verbessert. Außerdem stellt sie den Mann nicht unter Beweiszwang, sondern sorgt für Entspannung auf beiden Seiten. Das Liebesspiel wird um viele Varianten bereichert. Letzten Endes ist nichts tödlicher für eine Liebesbeziehung als Langeweile im Bett oder das Gefühl, es müsse immer sofort zur Penetration kommen. In den letzten Monaten einer Schwangerschaft kann eine Penismassage eine wunderbare Entlastung für die Frau darstellen.

Viagra als helfendes Potenzmittel gegen Erektionsstörungen

Zusammenfassung: Erektionsprobleme bei Männern sind nach wie vor ein Tabu-Thema. Umso überraschender ist, dass mindestens die Hälfte aller Männer schon Erfahrungen mit Potenzmitteln gemacht haben. Der Umgang mit Viagra und Co. ist selbstverständlicher als gedacht. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Potenzmittel weiter verbreitet als gedacht

Laut aktuellen Statistiken haben zumindest die Hälfte aller Männer bereits Erfahrungen mit Potenzmitteln gemacht. Selbst Männer, die bislang noch nicht unter Erektionsstörungen gelitten haben, haben oftmals einen kleinen Helfer hinzugezogen. Wer über die Einnahme von Viagra nachdenkt, sollte allerdings wirklich über eine Erektionsstörung verfügen, da dieses Mittel speziell auf diese gesundheitlichen Probleme ausgelegt worden ist.

Erektionsstörungen sind häufig ein Grund, der eine Beziehung oder eine Ehe nachhaltig belasten kann. Dies kann sogar soweit führen, dass die betroffene Person unter starken psychischen Problemen leidet. Potenzmittel wie Viagra versprechen, für schnelle Hilfe zu sorgen und dem Betroffenen wirklich die gewünschte Erlösung zu bieten. Ob dies allerdings wirklich der Fall ist, gilt es in der Praxis genau zu betrachten und zu untersuchen.

Mit dauerhaften Potenz Beschwerden haben besonders Männer im höheren Alter zu kämpfen. Dies wird sich besonders belastend aus, wenn eine jüngere Partnerin vorhanden ist und die sexuelle Funktion nicht mehr gegeben ist. Bevor allerdings zu einem Potenzmittel gegriffen wird, sollte zuvor eine örtliche Beratung durch einen fachkundigen Arzt erfolgen. Neben der bekannten und ursprünglichen Tablettenform gibt es allerdings viele weitere Möglichkeiten, um Potenzmittel zu verwenden. Eine spezielle Potenzmittel Creme gehört hierbei zu den häufigsten Varianten.

Neben der fachärztlichen Verschreibung von Viagra gibt es allerdings auch die Möglichkeit, Viagra im internet ohne ein Rezept zu bestellen. Hierbei gibt es unterschiedliche Quellen, welche eine Bestellung für die Betroffenen anbieten. Wenn Sie sich für die rezeptfrei Bestellung von Viagra interessieren, sollten Sie einen Blick auf https://ed-doktor.de/ werfen. Dort gibt es viele wichtige Informationen rund um diese Thematik. Lesen Sie sich auf jeden Fall zuvor in dieses Thema ein, bevor Sie Ihren letztendlichen Entschluss fassen.

Viele verschiedene Potenzmitteln für Männer und Frauen

Erektionsstörungen gehören auch in der heutigen modernen Zeit nach wie vor in vielen Haushalten und Gesellschaftsschichten zu den Tabu Themen. Obwohl sich gerade hinsichtlich der Sexualität und den damit verbundenen Problemen bereits in den 1960er Jahren eine Trendwende entwickelt hat, gehören Potenzprobleme nach wie vor zu den unangenehmen Themen, die oftmals nicht offen angesprochen werden. Aus diesem Grund wissen auch viele Menschen nur relativ wenig über die persönlichen Ursachen der eigenen Potenzstörung.

Noch weniger wissen die meisten Personen allerdings über die Wirksamkeit der einzelnen Medikamente. Auch hinsichtlich der möglichen Ist eine vorherige Aufklärung besonders wichtig. Hierbei besteht definitiv großer Nachholbedarf. Neben Viagra gibt es nämlich noch viele weitere Wirkstoffe, welche nachhaltig gegen Erektionsstörungen eingesetzt werden. Hierzu gehören beispielsweise Cialis, Levitra oder Kamagra.

Besonders in den vergangenen Jahren konnte der Trend erkannt werden, dass Leute, die unter der erektilen Dysfunktion leiden, sich häufig keinerlei Gedanken über diese Inhaltsstoffe und deren Wirksamkeit machen.

Entgegen dem allgemeinen Tenor konnte außerdem erkannt werden, dass nicht nur ausschließlich ältere Herren von Erektionsstörungen betroffen sind. Potenzprobleme können durchaus auch bei Personen mit Anfang Zwanzig auftreten und dies sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Aus diesem Grund hat der Markt sogar spezielle Medikament hervorgebracht, welche für Frauen geeignet sind. Hierbei soll vor allem die Muskelentspannung gefördert werden, um die Erektionsstörungen nachhaltig zu beseitigen.

Ist ein Arztbesuch bei erektilen Beschwerden notwendig?

Leider trauen sich auch in der heutigen Zeit viele Betroffene nicht, den Gang zum Arzt zu wagen. Zu groß ist bei vielen die Scham, auch mit einem ausgebildeten Fachmediziner über die erektile Dysfunktion zu sprechen. Laut aktueller Studien offenbart sich nur ein Zehntel aller Betroffenen einen Mediziner. Daher wird oftmals nach Medikamenten geschaut, welche auch ohne ein Rezept erworben werden können.

Wer allerdings das entsprechende Medikament im Internet bestellen möchte, sollte in jedem Fall überprüfen, ob es sich auch um ein zugelassenes Produkt handelt. Da die Potenzstörung allerdings ein sehr weit gefasst es Gebiet ist, ist eine fachärztliche Beratung und Untersuchung unbedingt zu empfehlen. Neben der Einnahme von Medikamenten gibt es nämlich viele weitere Therapieformen, welche durchaus zum Erfolg führen können.

Bei vielen Patienten sind psychische Ursachen sowie privater und beruflicher Stress der Grund für anhaltende Erektionsstörungen. Wiederum andere Betroffene benötigen beispielsweise Muskel Massagen, damit die erektile Dysfunktion nachhaltig bekämpft werden kann. Welche Behandlungsform letztendlich die richtige ist, kann allerdings nur durch eine gründliche Untersuchung und viele Gespräche herausgefunden werden.

Levitra Schmelztabletten

Was ist eine Levitra Schmelztablette?

Zusammenfassung: Die Schmelztabletten von Levitra sind ein relativ neues Potenzmittel in Form von Streifen. Diese werden auf die Zunge gelegt und lösen sich auf. Der Wirkstoff Vardenafil gelant schnell ins Blut und wirkt zuverlässig bei erektiler Dysfunktion.

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Was ist eine Levitra Schmelztablette?

Levitra Orodispersible (Levitra Schmelztablette) ist ein Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen, auch erektile Dysfunktion oder Impotenz genannt. Der aktive Wirkstoff in Levitra Orodispersible ist Vardenafil, eine Substanz aus der Reihe der PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Vardenafil ist ein gefäßerweiternder und durchblutungsfördernder Stoff, der Männer dabei unterstützt eine ausreichend harte und lang anhaltende Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr aufzubauen. Levitra ist kein lustförderndes Medikament, sondern wirkt nur sofern der Mann bereits sexuell Stimuliert ist.

Levitra Orodispersible ist eine Schmelztablette, die auf der Zunge schmilzt, und erleichtert dadurch eine diskrete Einnahme. Zusätzlich hinterlässt die Tablette dank zugefügtem Pfefferminzaroma einen angenehmen Geschmack. Die Schmelztablette enthält 10mg des aktiven Wirkstoffs. Levitra ist ebenfalls als reguläre Filmtablette in den Dosierungseinheiten von 5mg, 10mg oder 20mg verfügbar.

Eine Schmelztablette enthält neben dem Wirkstoff Vardenafil folgende Inhaltsstoffe:

  • Magnesiumstearat
  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Crospovidon
  • Mannitol
  • Pfefferminz Aroma
  • Silicium dioxid 1-Wasser
  • Sorbitol

Diese Inhaltsstoffe besitzen keine potenzsteigernde Wirkung, sondern dienen als Bindemittel und fördern die Freisetzung von Varendafil im Körper.

Levitra gegen erektile Dysfunktion

Wie wirkt die Levitra Schmelztablette?

Der in der Levitra Schmelztablette enthaltene Wirkstoff Vardenafil zählt zu den PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). PDE-5 ist ein Enzym, das für den Abbau einer Erektion verantwortlich ist. Leidet ein Mann unter Impotenz, wird PDE-5 zu früh ausgeschüttet. Vardenafil hemmt dieses und ermöglicht eine länger andauernde Gliedversteifung.

Damit eine Erektion erreicht werden kann, muss ein sexueller Reiz vorliegen. Dieser löst einen komplexen biochemischen Mechanismus aus. Die Reize werden über das Rückenmark zum Penis weitergeleitet. Stickstoff wird ausgeschüttet, der wiederum das Enzym Zyklase aktiviert. Zyklase wandelt die GTP, eine chemische Verbindung, in den Stoff cGMP um. cGMP wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördern.

Die Substanz entspannt die glatte Muskulatur in den Penisschwellkörper, wodurch mehr Blut in den Penis einfließen kann. Zusätzlich werden die Venen, über die das Blut zurückfließt, abgedrückt, sodass das Blut im Penis bleibt und die Erektion aufrecht erhalten werden kann. Nach der Ejakulation wird PDE-5 ausgeschüttet, welches das Glied zum erschlaffen bringt.

Vardenafil verhindert die vorzeitige Ausschüttung von PDE-5, sodass cGMP länger bestehen kann. Dadurch wird die Härte und Dauer der Gliedversteifung verbessert bzw. verlängert.

Wann tritt die Wirkung von Levitra Orodispersible ein?

Die Levitra Schmelztablette wird ca. eine halbe Stunde vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen. Wurde vor der Einnahme fettreiche Nahrung gegessen, kann es zu einem verzögerten Wirkungseintritt kommen.

Wie lange wirkt Levitra Orodispersible?

Die Wirkungsdauer von Levitra beläuft sich auf etwa 5 Stunden. Während dieser Zeit können mehrere Erektionen auf- und abgebaut werden. Eine 5 Stunden andauernde Erektion wird durch die Einnahme von Levitra Orodispersible im Normalfall nicht hervorgerufen. Sollte dennoch eine Dauererektion auftreten, konsultieren Sie umgehend einen Arzt, da es sich hierbei um einen medizinischen Notfall handelt.

Wie wird die Levitra Schmelztablette eingenommen?

Die Levitra Schmelztablette (Levitra Orodispersible) ist speziell für eine vereinfachte Einnahme entwickelt worden. Sie ist in einer Dosierung mit 10 mg Vardenafil erhältlich. In dieser Dosierung hält die Wirkung rund fünf Stunden an und setzt frühestens 20 Minuten nach der Einnahme ein.

Empfehlenswert ist, die Levitra Schmelztablette (Levitra Orodispersible) rund eine Stunde vor dem zu erwartenden Geschlechtsverkehr einzunehmen. Nicht ratsam ist es, zwei Levitra Schmelztabletten auf einmal einzunehmen, da dies die Möglichkeit von Nebenwirkungen sowie deren Intensität erhöht.

Zu beachten ist, dass der Verzehr von fettigen Speisen die Wirkung von Levitra verringert. Dies kann so weit gehen, dass die Wirkung gar nicht oder nicht ausreichend eintritt. Es ist für die Betroffenen empfehlenswert, mindestens zwei Stunden vor der Einnahme deshalb auf Essen zu verzichten.

Darüber hinaus erzielt der Wirkstoff in manchen Fällen nicht bereits bei der ersten Einnahme seine volle Wirkung. Erst wenn Levitra auch nach sechs Versuchen keine befriedigende Wirkung erzielt, ist in diesem Fall davon auszugehen, dass das Medikament bei dem betroffenen Mann nicht wirkt.

Schmelztabletten auf die Zunge legen

Welche Nebenwirkungen hat Levitra Orodispersible?

Die Levitra Schmelztablette gilt allgemein als gut verträgliches Medikament, dennoch kann es unter Umständen zu Nebenwirkungen kommen. Diese sind in den meisten Fällen von leichter Ausprägung und verschwinden schnell wieder. Sollten schwere Begleiterscheinungen auftreten, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

Sehr häufig kommt es zu Kopfschmerzen und Flush (Hitzegefühl des Oberkörpers). Häufig treten Schwindel, leichter Durchfall, Übelkeit sowie eine verstopfte Nase auf. Gelegentlich berichten Patienten von einer gesteigerten Tränenbildung, beschleunigtem Herzschlag, Blutdruckabfall oder -anstieg und gesteigerte Lichtempfindlichkeit. Außerdem sind Schläfrigkeit, Muskelschmerzen und Wassereinlagerungen im Gesichtsbereich möglich. Nur selten treten Nebenwirkungen wie Überempfindlichkeit, Ohrensausen, Muskelsteifigkeit und Priapismus auf.

Klinische Studien haben gezeigt, dass unter der Einnahme von Vardenafil weniger häufig Sehstörungen auftreten als bei Sildenafil (Viagra). Außerdem treten Rückenschmerzen als Begleiterscheinung von Levitra deutlich seltener aus als bei Tadalafil (Cialis).

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Bevor Levitra Orodispersible eingenommen wird, muss der Arzt über alle anderen Medikamente, die derzeit eingenommen werden oder vor kurzem angewandt wurden, da es unter Umständen zu einer Wirkungsbeeinflussung sowie gefährlichen Nebenwirkungen kommen kann.

Keinesfalls kombiniert werden, darf Vardenafil mit folgenden Arzneimitteln:

  • Antiarrhythmika der Klasse I wie Chinidin oder Procainamid
  • Antiarrhythmika der Klasse II wie Amiodaron oder Sotalol
  • HIV-1-Proteasehemmer wie Ritonavir und Indinavir

Manche Arzneimittel verstärken die Wirkung von Vardenafil. Auch wenn eine verstärket Wirkung als erstrebenswert erscheint, sollten diese Medikamente keinesfalls kombiniert werden, da dadurch die Nebenwirkungen verstärkt werden können oder gar zu einem gefährlich starken Blutdruckabfall und Erhöhung der Herzfrequenz führen, die einen medizinischen Notfall auslösen können. Zu diesem Medikamenten zählen:

  • Mittel gegen Pilzerkrankungen (Itraconazol, Erythromycin)
  • Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion (Cimetidin)
  • Gefäßerweiternde Mittel auf Nitro-Basis
  • Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten

Wird Levitra Schmelztablette gemeinsam mit Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamezepin eingenommen, kann es zu einer Wirkungsabschwächung von Vardenafil kommen.

Wann darf Levitra Orodispersible nicht eingenommen werden?

Levitra Schmelztabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Vardenafil oder einen anderen Inhaltsstoff vorliegen. Des weiteren darf das Potenzmittel nicht von Patienten mit folgenden Erkrankungen angewandt werden:

  • schweren Herz-Kreislauferkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Schwerer Herzinsuffizienz
  • Schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
  • Niedrigem Blutdruck

Patienten, die in den letzten 6 Monaten einen Schlaganfall erlitten haben sowie Patienten die in den letzten 3 Monaten einen Herzinfarkt hatten, dürfen Vardenafil ebenfalls nicht einnehmen.

Nur nach Rücksprache mit dem Arzt und einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Analyse dürfen Männer mit folgenden Beschwerden Vardenafil-hältige Arzneimittel einnehmen:

  • schweren arteriellen Durchblutungsstörungen
  • Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm
  • Störungen der Blutgerinnung
  • Sichelzellenanämie
  • Störung der Blutdruckkontrolle
  • Anatomischen Missbildungen des Penis
Rauchen als Ursache von Impotenz

Rauchen und Impotenz

Zusammenfassung: Das Rauchen viele schädliche Auswirkungen hat wird jeder Raucher wissen. Das aber auch Erektionsstörungen dazu gehören, wissen die wenigsten Männer. Wie es dazu kommt und welche Auswirkungen ein Raucherstopp hat, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Rauchen vs. Impotenz

Rauchen fördert die Entstehung von Erektionsstörungen. Wer mit dem Rauchen aufhört, hat jedoch gute Chancen, dass sich die Störungen wieder bessern. Die erektile Dysfunktion (ED, Erektionsstörungen) zählt nach wie vor zu den am stärksten tabuisierten Erkrankungen und wird häufig ausschließlich mit dem Alter in Zusammenhang gebracht. Faktum ist aber, dass bereits etwa ein Drittel aller Männer unter 50 Jahren in unterschiedlichem Ausmaß die Erfahrung einer ED macht. Neben dem Alter gibt es zahlreiche weitere Risikofaktoren, die Erektionsstörungen begünstigen. Insbesondere besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen ED und Erkrankungen, die das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Auch die Bedeutung des Rauchens für die Entstehung einer ED ist anhand epidemiologischer Daten offensichtlich: 56 % der starken Raucher sind von Erektionsstörungen betroffen.

Folgen von Rauchen auf die Potenz

Spitze des Eisbergs

Die Entstehung einer ED ist vergesellschaftet mit einer endothelialen Dysfunktion. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine ED als erstes Warnzeichen für eine generalisierte Gefäßerkrankung zu werten ist. So haben z. B. Männer mit ED im Vergleich zu Männern mit normaler erektiler Funktion ein um 65 % erhöhtes Risiko für die Ausbildung einer KHK und ein um 43 % höheres Insultrisiko. Darüber hinaus ist auch in der Praxis häufig zu beobachten, dass eine ED als frühzeitiger Hinweis auf bis dahin unerkannten Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Störungen des Lipidstoffwechsels auftritt.

Rauchen wirkt zweifach schädlich

Tabakrauchen ist als Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Krankheiten gut bekannt. Dies gilt – u. a. aufgrund der Vergesellschaftung von Endothelfunktion und erektiler Funktion – auch für die ED.

Tatsächlich fördert das Rauchen die Entstehung von Erektionsproblemen auf zweifache Weise.

  • Einerseits wird die Versorgung des Penis über die Arterien analog zur KHK aufgrund der atherosklerotischen Wirkung (Ablagerungen in den Blutgefäßen) zahlreicher Rauchinhaltsstoffe beeinträchtigt.
  • Zusätzlich wird die Funktion der Schwellkörper beeinträchtigt, indem die Schwellkörper-Muskeln (vergleichbar mit den Muskeln der Arterienwand) an Elastizität verlieren. Somit wird die vollständige Erschlaffung der Schwellkörper erschwert, diese ist jedoch wiederum die Voraussetzung für einen ausreichenden Bluteinstrom in die Schwellkörper und in der Folge für die Erektion. Ein negativer Kreislauf entsteht zusätzlich, wenn längere Zeit keine Erektion stattgefunden hat: Durch die mangelhafte Versorgung mit Sauerstoff kommt es zur Bildung elastischer Fasern in der Schwellkörper-Muskulatur, wodurch ebenfalls die Fähigkeit zur Entspannung herabgesetzt wird.

Eine Studie konnte einen klaren Zusammenhang zwischen der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und der Ausprägung der ED belegen. Der Anteil der Männer mit einem täglichen Konsum von mehr als 20 Zigaretten und ED war deutlich höher als bei Rauchern mit einem Konsum von weniger als 20 Zigaretten täglich.

Impotenz durch Rauchen

Rauchstopp verbessert die erektile Funktion

Aufgrund der zahlreichen nikotinassoziierten Erkrankungen spielt die Rauchertherapie eine zentrale Rolle als Basistherapie in unterschiedlichen Indikationen. Patienten mit ED sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass die negativen Folgen des Rauchens durch Nikotinkarenz teilweise reversibel sind.

Untersuchungen konnten belegen, dass bei ehemaligen Rauchern durch die Tabakabstinenz eine Verbesserung der erektilen Funktion erzielt werden konnte: Bei 25 % der ehemaligen Raucher verbesserte sich die Erektionsfähigkeit innerhalb eines Jahres nach dem Rauchstopp. Zusätzlich war nach dem Verzicht auf das Rauchen eine verbesserte Strömungsmechanik des Blutes im Penis (penile Hämodynamik) festzustellen.

Arztgespräch

Da der Gesundheitsbegriff nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen beinhaltet, ist ein erfülltes Sexualleben als Komponente der Gesundheit anzusehen. Allerdings ist dabei zu betonen, dass die Bedeutung der Sexualität individuell sehr unterschiedlich ist. Die Einschätzung des Sexuallebens sollte frei von Leistungsgedanken und ausschließlich anhand der eigenen Vorstellungen erfolgen.

Berücksichtigt man zudem das Potenzial für die Entstehung von Erkrankungen, die sich im Frühstadium in Form einer ED zeigen können, sollte die Frage nach der Sexualität und eventuellen Erektionsstörungen bei Männern zur ärztlichen Standardanamnese zählen. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Diabetes, Hypertonie, Atherosklerose, KHK, Hormonstörungen, Tabak- und Alkoholabusus sowie für Patienten, die Medikamente einnehmen, zu deren Nebenwirkungen das Begünstigen einer ED zählt.

Trotzdem wird das Thema ED in der hausärztlichen Praxis eher zurückhaltend angesprochen. Eine Umfrage unter AllgemeinmedizinerInnen ergab, dass immerhin 64 % aller Patienten mit Erektionsstörungen ihr Problem selbst ansprechen, aber nur 13 % der befragten ÄrztInnen gehen auf das Thema ED im Rahmen der Standardanamnese ein.

Thema Rauchen ansprechen

Aufgrund der zahlreichen Gesundheitsrisiken, die vom Rauchen ausgehen, sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, das Rauchverhalten und die damit assoziierten Erkrankungen und Schädigungen anzusprechen.

Rauchen begünstigt auch Blasenkarzinome

Neben der ED begünstigt Rauchen mit dem Blasenkarzinom eine weitere urologische Erkrankung. Auffallend ist dabei, dass sich die Inzidenz des Blasenkarzinoms bei Frauen in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, hingegen hat sich jene des Zervixkarzinoms im selben Zeitraum halbiert. Die Ursache für die zunehmende Häufigkeit des Blasenkarzinoms bei Frauen wird in erster Linie deren verändertem Rauchverhalten und der Zunahme an Raucherinnen zugeschrieben.