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Was kann man gegen Erektionsprobleme durch Pornos machen?

Zusammenfassung: Immer mehr junge Männer leiden unter Erektionsstörungen. Häufige Ursache ist der Konsum von Pornos. Warum das so ist erfahren Sie im folgenden Artikel.

Durch das häufige Konsumieren von Pornos, kann es schwierig werden, die eigene Sexualität mit dem Partner auszuleben. Dies kann schwerwiegende Folgen für eine Partnerschaft haben und zu Beziehungsproblemen führen. Frauen halten natürlich den Erwartungen stand der durch Pornos geweckt wird. Die attraktiven, immergeilen Frauen die für jede Fantasie bereit stehen – gibt es in der Realität nicht. Der Anschein der durch Pornos geweckt wird weckt die Fantasie der Männer und steigert den Erregungsgrad, aber im Sexleben sieht die Realität oft anders aus. PDE-5-Hemmer wie Viagra oder Cialis sind in solchen Fällen nur bedingt eine Hilfe. Deshalb kann eine Entwöhnung und Umgewöhnung der Selbstbefriedigung helfen:

  • Entwöhnung: durch einen vollständigen Verzicht auf Masturbation für ungefähr 30-90 Tage drückt man(n) quasi die Reset-Taste in seinem Kopf.
  • Umgewöhnung: nach der Phase der Enthaltsamkeit sollten die alten „künstlichen“ Masturbationspraktiken durch natürlichere ersetzt werden, die näher dem eigentlichen Geschlechtsverkehr und Berührungen des Partners entsprechen.

Bei besonders häufiger Masturbation mit pornographischen Inhalten, kann es außerdem zu einer Abschwächung der Wirkung der Pornos kommen. Verhaltensforscher nennen das Habituation. Wenn sich das auf die Sexualität in der Partnerschaft auswirkt, kann es hilfreich sein, weniger häufig zu masturbieren. Wenn körperliche Ursachen der erektilen Dysfunktion ausgeschlossen sind, kann in schlimmen Fällen auch ein Psychologe oder Sexualtherapeut Hilfe leisten.

Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Klinik für Urologie und Uroonkologie
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