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Kaffee vs. Potenz

Wie viele Tassen Kaffee darf man am Tag trinken, ohne Schaden für die Potenz? Die Frage zum Für oder Wider des Kaffees spaltet Menschen in zwei Lager. Freunde des heißen Gebräus erfreuen sich vornehmlich am Geschmack und am belebenden Effekt des exotischen Getränks. Doch vor allem zu viel Kaffee über den Tag verteilt ist auch verantwortlich für unerfreuliche gesundheitliche Konsequenzen. Neben Kreislaufbeschwerden und Einschlafstörungen hat ein umfangreicher Kaffeegenuss auch verschiedene Auswirkungen auf die männliche Potenz. Ist Kaffee demnach eher gut oder eher schlecht für Libido und Erektionsfähigkeit? Oder ist es sinnvoll, eine maximale Menge an Tassen Kaffee pro Tag zu beachten? Hierzu sollen nun die Antworten folgen.



Der Genuss von Kaffee hat viele positive Effekte, sowohl auf den Körper als auch auf den Geist. Außerdem ist mittlerweile entdeckt worden, dass Koffein auf die männliche Potenz wirkt. In den USA konnten Forscher bemerken, dass regelmäßiges Trinken von Kaffee sogar bei übergewichtigen und fettleibigen Patienten wirken kann, zumindest sofern keine Diabetes vorliegt. 

Die Gründe dafür sind in der Wirkung des Koffeins auf den Organismus zu finden. Schließlich sorgt der Stoff im Kaffee für eine bessere Durchblutung. Das hat zur Folge, dass die Schwellkörper im Penis ebenfalls stärker durchblutet werden. Außerdem wird bewirkt, dass die Arterien im männlichen Glied zusammen mit den sogenannten glatten Muskeln entspannt werden. Das bildet die Grundlage für eine stabilere Erektion.



Auswirkungen von Kaffee auf die Potenz

Wer gern und vor allem täglich Kaffee trinkt, schätzt neben dem Geschmack auch die Wirkung auf die emotionale Stimmung und die Leistungsbereitschaft des Gehirns. Wer als Mann gern Kaffee trinkt, kann sich außerdem über die positiven Effekte auf die eigene Potenz freuen. Doch bringt viel Kaffee auch viel Wirkung?



Laut der wissenschaftlichen Empfehlungen genügt zur bemerkbaren Steigerung der Potenzfähigkeit bereits der Genuss von drei Tassen Kaffee am Tag. Wer ganz sicher gehen möchte, diese Maßgabe nicht zu überschreiten, sollte darauf achten, eine Koffeinzufuhr von 170 bis 303 Milligramm nicht zu überschreiten. Mit zwei Tassen Espresso wäre diese Menge zum Beispiel auch schon erreicht.

 Bei etwa vier Tassen Kaffee am Tag und mehr berichten viele Männer davon, dass Herz- und Kreislaufprobleme auftreten. Diese verursachen im Gegenzug entsprechende Erektionsprobleme. Allerdings wird ebenso bemerkt, dass gerade beim Koffein auch leicht gewisse Gewöhnungseffekte eintreten können, die zu weiterem Konsum animieren.

 Demnach gilt also, dass ein gesundes Maß des Kaffeekonsums am Tag gesund ist für Geist, Körper und Potenz, sofern Mann es nicht übertreibt.

Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Klinik für Urologie und Uroonkologie
Salzdahlumer Straße 9
38126 Braunschweig


Was kann man gegen Erektionsprobleme durch Pornos machen?

Zusammenfassung: Immer mehr junge Männer leiden unter Erektionsstörungen. Häufige Ursache ist der Konsum von Pornos. Warum das so ist erfahren Sie im folgenden Artikel.

Durch das häufige Konsumieren von Pornos, kann es schwierig werden, die eigene Sexualität mit dem Partner auszuleben. Dies kann schwerwiegende Folgen für eine Partnerschaft haben und zu Beziehungsproblemen führen. Frauen halten natürlich den Erwartungen stand der durch Pornos geweckt wird. Die attraktiven, immergeilen Frauen die für jede Fantasie bereit stehen – gibt es in der Realität nicht. Der Anschein der durch Pornos geweckt wird weckt die Fantasie der Männer und steigert den Erregungsgrad, aber im Sexleben sieht die Realität oft anders aus. PDE-5-Hemmer wie Viagra oder Cialis sind in solchen Fällen nur bedingt eine Hilfe. Deshalb kann eine Entwöhnung und Umgewöhnung der Selbstbefriedigung helfen:

  • Entwöhnung: durch einen vollständigen Verzicht auf Masturbation für ungefähr 30-90 Tage drückt man(n) quasi die Reset-Taste in seinem Kopf.
  • Umgewöhnung: nach der Phase der Enthaltsamkeit sollten die alten „künstlichen“ Masturbationspraktiken durch natürlichere ersetzt werden, die näher dem eigentlichen Geschlechtsverkehr und Berührungen des Partners entsprechen.

Bei besonders häufiger Masturbation mit pornographischen Inhalten, kann es außerdem zu einer Abschwächung der Wirkung der Pornos kommen. Verhaltensforscher nennen das Habituation. Wenn sich das auf die Sexualität in der Partnerschaft auswirkt, kann es hilfreich sein, weniger häufig zu masturbieren. Wenn körperliche Ursachen der erektilen Dysfunktion ausgeschlossen sind, kann in schlimmen Fällen auch ein Psychologe oder Sexualtherapeut Hilfe leisten.

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Erektionsprobleme: Was kann helfen?

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte – auch beim Thema Erektionsprobleme. Wir haben für Sie einen kleinen Trailer online gestellt, in dem es um das Thema erektile Dysfunktion geht. Wie viele Männer sind davon betroffen? Wie entstehen Potenzstörungen? Und was kann man(n) dagegen tun?

Das Video wird Ihnen helfen, ein paar wichtige Antworten zu erhalten, eine erste Orientierung. Das Thema Potenzmittel kaufen wird kurz angeschnitten. Muss es auch, denn für viele betroffene Männer ist dies eine der wichtigsten Fragen.

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Was passiert bei einer Erektion?

Der Penis ist ein komplexes System des männlichen Körpers: Der nicht errigierte Penis wird als Latenzphase bezeichnet. Das Gied hängt und ist gering durchblutet. Dieser Zustand endet beim Anblick oder der Vorstellung eines sexuell reizenden Objektes. Das Sexualzentrum erhält wichtige Impulse und alle wichtigen Befehle zur Aktivierung der Befehle werden ausgesandt. Die beiden Schwellkörper des Penis bilden eine Art Schwamm, der voller Muskelzellen ist. Bei der Erektion erschlaffen diese Muskelzellen, durch Ausschüttung des Aktivierungsstoffes zyklisches Guanosinmonophosphat (GMP). Mehr Blut kann in die zentrale Arterie und so in winzige Hohlräume fließen.

Ablauf einer Erektion

Die blutabführenden Venen werden dabei gestaut. Bei Männern mit Erektionsstörungen weitet sich der Schwellkörper in Folge eines GMP-Mangels nicht so weit dass dadurch die Venen zusammengedrückt werden. Dadurch kann das Blut schnell wieder abfliessen.

Potenzmittel wie Viagra rezeptfrei setzen genau an dieser Stelle an. Die PDE-5-Hemmer blockieren den Abbau von GMP, so dass wieder mehr Blut in den Penis einströmen kann und eine Erektion möglich ist. Je höher der Spiegel an cGMP desto länger und stärker ist die Erektion. Der molekulare Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Die Phosphodiesterase-5 spaltet das cGMP zu GMP. Die Verringerung der cGMP Konzentration führt dann wieder zu einer Erschlaffung des Penis.

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Darf Viagra online gekauft werden?

In den weitaus meisten EU-Ländern dürfen rezeptpflichtige Medikamente per Post versendet werden. So ist dies u.a. in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden und Schweden möglich. Weiterhin sind Verschreibungen per Ferndiagnose in Ländern wie der Schweiz, im Vereinigten Königreich und auch in der Niederlange gestattet. Der Arzt darf also per Chat, Telefon oder E-Mail beraten und eine mögliche Diagnose stellen. Gesetzlich ist in der Europäischen Union geregelt, dass jeder EU-Bürger einen Arzt in einem anderen EU-Land konsultieren darf, zb. in Großbritannien. In den genannten Ländern darf ein Arzt eine Online-Konsultation vornehmen und auch ein Rezept ausstellen. Dieses Rezept darf der Patient dann auch in Deutschland oder einem anderen EU-Land einlösen (Cross-Border-Verschreibung).

Das Bundesgesundheitsministerium plant jedoch bis Ende 2016 diese Regelung zu verbieten. In Zukunft sollen Deutsche Apotheker Rezepte, die ohne persönlichen Kontakt zwischen dem Arzt und dem Patienten ausgestellt wurden, nicht mehr beliefern dürfen.

Es stellt sich da jedoch die Frage, wie die praktische Umsetzung möglich ist. Das Internet kennt keine Grenzen und wer seine Medikamente nicht bei Viagra-Apotheke bestellt, wird dies eben woanders tun. Ein deutscher Alleingang hat sich schon beim Thema Jugendschutz im Internet als wirkungslos erwiesen.

Da in ortsansässigen Apotheken die Preise sehr hoch sind, empfehlen viele Ärzte Ihren Patienten Viagra online zu kaufen. Die Untersuchung und Beratung sollte jedoch trotzdem bei einem Arzt vor Ort erfolgen!

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