Diagnose Erektionsprobleme

Es gibt wohl kaum weniger Themen über die Männer nicht gern sprechen als über Erektionsprobleme und im Bett nicht seinen Mann stehen zu können. Die erektile Dysfunktion (ED), die oft auch einfach als Impotenz bezeichnet wird, ist jedoch mehr denn je ein Thema, denn immer mehr junge Männer müssen sich mit dem Thema auseinander setzen. Durch das "Schweigen" wird es jedoch nicht einfach und so bleiben leider viele Erektionsprobleme ungelöst und lösen eine Kette weiterer negativer Reaktionen aus.

Über die Hälfte der Männer im Alter von 40-70 Jahre leiden unter Erektionsstörungen, die von Mann zu Mann unterschiedlich stark sein können. Hilfe gibt es dafür ausreichend in Form von Aufklärung und Informationen, aber auch durch effektive Behandlungsmöglichkeiten. Die Ursache für das Auftreten der Erektionsprobleme können sehr unterschiedlich sein und somit auch die Hilfe in Form von Behandlungen. 

Erektionsstörungen sind ein Teufelskreislauf. Wer quasi einmal "versagt", der hat beim nächsten Mal wieder Angst – und diese Angst löst eine Blokade aus die dann erst recht zu weiteren Problemen führt, obwohl weder physiologische noch andere Gründe vorliegen. Der „Mann“ zweifelt an sich selbst und durch dieses einmal "nicht können" ist das Selbstbewusstsein oftmals so angegriffen, dass dies beim nächsten Mal mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auftritt. Der erste Schritt ist klaren Kopf zu behalten und offen mit der Partnerin über die Erektionsprobleme zu reden. 

Der eigene Partner sollte im sexuellen Bereich der engste Vertraute im Leben sein. Egal welche Ursache für die Erektionsprobleme vorliegen, er ist zwangsweise mit davon betroffen. Der offene Umgang mit dem Problem ist sehr wichtig und trägt zum Abbau von Druck bei. Zudem ist  er der erste wichtige Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Lautet die Diagnose Erektionsprobleme oder Impotenz, dann gehen Sie offen mit dem Thema um. Zu zweit schaffen Sie den Weg leichter, auch wenn es am Anfang schwierig ist darüber zu reden.

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Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Klinik für Urologie und Uroonkologie
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von Karsten
Schock

Ist 3 Jahr her als ich die Nachricht bekommen habe und ja, war ein Schock für mich. Das es im Bett nicht mehr so geklappt hat habe ich natürlich als erstes gemerkt, aber dann die genaue Diagnose, die bitte wahrheit, zu erfahren war dann dich der berühmte Vorschlaghammer. Ist wohl für keinen Mann eine angenehme Situation.