Kostenübernahme von Viagra bei privater KV

Kostenübernahme von Viagra bei privater KV
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Obwohl für private Krankenversicherer die gesetzlichen Neuregelungen der Gesundheitsreform der gesetzlichen Krankenkassen nicht gelten, werden auch von den privaten Krankenversicherern des Öfteren Kostenübernahmen für Potenzmittel wie Viagra abgelehnt (mehr Informationen für gesetzlich Krankenversicherte).

Grundlage für die Kostenübernahme von Leistungen ist bei den privaten Krankenkassen der bestehende Versicherungsvertrag. Befindet sich in diesem eine Klausel, aus der hervorgeht, dass die Behandlung erektiler Dysfunktion und Übernahme von Kosten für Medikamente vom Leistungsumfang ausgeschlossen ist oder nicht. Möglicherweise sind hier Mittel zur Potenzsteigerung ausgeschlossen. Da aber die Behandlung einer diagnostizierten erektilen Dysfunktion eine von Juristen und Medizinern anerkannte Krankheit ist und nichts mit Potenzsteigerung zu tun hat, sondern die Wiederherstellung von Körperfunktionen beinhaltet, sollten Sie bei Nichtzahlung der Leistungen durch die private Krankenkasse eine Durchsetzung auf dem Rechtswege beim Amtsgericht erwägen. Es gibt einige Urteile, in denen die privaten Krankenkassen zur Kostenübernahme verurteilt wurden. Grundsätzlich ist anzuraten, als privat versicherte Person den Versicherungsvertrag gründlich zu prüfen.

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Kostenübernahme von Viagra bei privater KV
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