Penisvergrößerung

Neben Fragen zu Erektionsproblemen und Impotenz, erhalten wir auch viele Zuschriften zum Thema Penisvergrößerung. Ein zu kleiner Penis gehört zu den größten Sexualproblemen und stellt für viele Männer eine große psychische Belastung dar. Deshalb wollen wir uns diesem Thema widmen und Ihnen nähere Informationen zur Penisvergrößerung an die Hand geben. Im Gegensatz zur erektilen Dysfunktion, sind Potenzmittel wie Viagra oder Cialis keine Lösung und scheiden daher als rettende Hilfe aus.

Penisvergrößerung bezeichnet unterschiedliche Methoden, deren Ziel die Vergrößerung des menschlichen Penis ist. Die dabei eingesetzten Techniken reichen von manuellen Übungen und Anwendungen diverser Geräte bis hin zu plastisch-chirurgischen Eingriffen. Abgesehen von solchen chirurgischen Eingriffen ist die Wirksamkeit nicht belegt. Spezielle chirurgische Verfahren (Phalloplastie) werden in einigen Fällen zur Behandlung eines echten Mikropenis angewandt.

Von Methoden, die den Penis dauerhaft, also auch im schlaffen Zustand, vergrößern, sind solche zu unterscheiden, die eine besonders feste oder eine besonders lange Erektion herbeiführen sollen. In Letzterem Fall werden ähnliche oder gleiche Methoden eingesetzt wie jene, die medizinisch zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) eingesetzt werden.

Operativer Eingriff

Der Wunsch, eine Penisvergrößerung vorzunehmen, entspringt oft aus einer Dysmorphophobie (Angst vor oder große Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper) des Betroffenen. Allerdings kann ein erfolgreicher Eingriff bei sorgfältig ausgewählten Patienten zu einem erhöhten Wohlbefinden führen. Umgekehrt waren viele Patienten nach der Operation trotz objektiv messbarem Erfolg mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Auch wurden in der genannten Studie Fälle ermittelt, bei denen sogar eine Verkleinerung festgestellt wurde. Dazu kommt das generelle Risiko einer Operation.

Ein operativer Eingriff zur Vergrößerung des Penis sollte kritisch hinterfragt werden. Es wird daher geraten, sich intensiv mit einem Arzt bzw. einer psychologischen Beratung auseinander zu setzen.

Penisaugmentation

Die operative Penisvergrößerung, fachlich korrekt Penisaugmentation genannt, wird seit etwa 50 Jahren durchgeführt.

Moderne Verfahren zur Penisaugmentation ändern die bisherige Technik hin zu mikrochirurgischen, ambulant durchführbaren Eingriffen. Ähnlich vieler chirurgischer Eingriffe ist die Penisaugmentation mittlerweile auch unter örtlicher Betäubung durchführbar. Zur Verlängerung des Penis wird dessen vorderes Halteband (Ligamentum suspensorium penis) durchgetrennt und – unter Verwendung von körpereigenem Material – eine neue Befestigung geschaffen. Ein sogenannter „Schwenklappen“ entsteht. Die Peniswurzel mit ihren Nerven- und Gefäßeintritten bleibt vollständig unberührt. Im Grunde nutzt man einen geometrischen Trick aus, indem man den vorderen inneren Verlauf des Penis begradigt und somit einen Anteil des innen liegenden Teils „herausschiebt“. Eine Folge ist eine leichte Abflachung des Erektionswinkels um etwa 15 Grad.

Die Verdickung erfolgt heute in den allermeisten Fällen durch eine autologe Fettgewebstransplantation, also eine Verpflanzung von Fettgewebe, das zuvor am Oberschenkel mit einer dünnen Kanüle entnommen wurde. Bei der Verdickung ist zu beachten, dass es dabei mehrere technische Ansätze zur Durchführung einer Verdickung mit Fett gab. Letztlich bewährt hat sich nur die Methode, bei der das Fett filtriert wird. Hatte man am Anfang noch Bedenken, dass dies die sensiblen Fettzellen zerstören würde, weiß man heute, dass dem nicht so ist und im Gegenteil die Filterung die Voraussetzung für ein dauerhaftes Vorgehen ist. Bei der Filterung werden nämlich die Fragmente anderer Zellen entfernt, die mit ihren Oberflächenantigenen den Körper aufforderten, sie schnell abzubauen (wobei auch das Fettgewebe verloren ging). Im Anschluss an die Operation muss ein im Druck abgestufter Druckverband für eine Woche getragen werden. Dieser ist für das Gelingen ebenso erforderlich wie die korrekte Durchführung.

Alternativ kann zur Verdickung der Einbau einer Biopolymermatrix (Scaffold) erfolgen. Dieses Verfahren ist relativ neu, von daher ist eine Bewertung noch nicht möglich. Körperfremde Materialien wie zum Beispiel Silikon oder Paraffin kamen, außer zu Beginn in Russland, nie für die Penisaugmentation zum Einsatz. Sie haben sich nicht bewährt. Die Verwendung körpereigenen Gewebes erbringt deutlich bessere Ergebnisse.

Die Penisaugmentation wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Allgemein kann gesagt werden, dass die Ergebnisse der operativen Penisaugmentation durch die mikrochirurgischen Verfahren in den letzten 15 Jahren deutlich besser geworden sind. Generell bewirkt die Operation eine stärkere Vergrößerung im schlaffen Zustand (prozentual), je nach anatomischen Verhältnissen bis hin zur Verdoppelung der Länge. Der Zuwachs im erigierten Zustand liegt je nach Ausgangslage zwischen zwei und vier Zentimetern.

Wie bei fast jeder Schönheitsoperation muss auch hier der Patient die Kosten der Operation selbst tragen, er wird nur in Ausnahmefällen von den privaten oder den gesetzlichen Krankenkassen eine Zusage für eine Kostenübernahme erhalten.

Mechanische Hilfsmittel

Mechanische Hilfsmittel sind Penisstrecker, die zu einer dauerhaften Verlängerung des Penis führen sollen, und Vakuum-Penispumpen, die neben der Erektionsförderung durch eine Gewebedehnung auch zu einer dauerhaften Vergrößerung führen sollen. Daneben werden manuelle Methoden (Stretching, um das Glied zu verlängern, bzw. Jelq-Massage, um das Glied zu verdicken) empfohlen. Die Anwendung der mechanischen Methoden ist risikobehaftet. Zuverlässige Belege für die Erzielung der erwünschten Wirkungen liegen nicht vor. Solchen Angeboten sollte man(n) daher immer misstrauisch begegnen.

Eine weitere Methode besteht in der Anhängung von Gewichten an den nicht erigierten Penis. Ein Erfolg dieser Methode ist völkerkundlich nachgewiesen.

Auf die Wirkung von Gewichten (Zug) auf Körperteile gehen sogenannte Penis-Streckapparate zurück. Sie wurden ursprünglich zur Korrektur der Narbenkontraktion nach Penisvergrößerungsoperationen entwickelt und finden hierbei weltweit Einsatz. Narbengewebe ist ein einfach strukturiertes Reparaturgewebe, welches offenbar sehr gut auf permanente Krafteinwirkung reagiert. Seit einigen Jahren werden solche Streckgeräte zur Penisvergrößerung ohne Operation angeboten.

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Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Klinik für Urologie und Uroonkologie
Salzdahlumer Straße 9
38126 Braunschweig

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Impotenz und Erektionsstörungen beheben
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by Konrad on Impotenz und Erektionsstörungen beheben

Im Gegensatz zu den vielen Spam-Mails die man bekommt und windige Versprechnungen haben, ist hie rim Artikel viel Substanz dahinter. Ob ich sowas machen würde bin ich mir aber nicht sicher...also wenn man kleiner Freund zu klein wäre. 😉

by Konrad on Impotenz und Erektionsstörungen beheben

Im gegensatz zud en vielen Spam-Mails mit windigen Versprechungen steckt hier viel Substanz im Artikel. Ob ich sowas machen würde bin ich mir aber gar nicht sicher, also wenn meiner zu klein wäre. 😉