Pflanzliche Potenzmittel als Alternative?

Erektionsprobleme, Potenzprobleme oder Impotenz werden von Medizinern unter dem Begriff erektile Dysfunktion zusammengefasst. Unter diesen Fachbegriff fallen auch Symptome wie vorzeitiger Samenerguss oder die Unfähigkeit, Kinder zu zeugen. Je älter Männer werden, desto häufiger sind sie von Impotenz durch eine erektile Dysfunktion betroffen. Während bei jüngeren Männern oft psychische Gründe zu einer zeitweisen oder dauerhaften Impotenz führen, haben Ältere meist unter körperlichen Funktionsstörungen zu leiden.

Erektionsprobleme sind immer noch ein Tabu-Thema, über das Männer nur sehr ungern reden. Auch gegenüber dem Arzt des Vertrauens wird das Thema aus Scheu nicht erwähnt. Es gibt einige Medikamente, umgangssprachlich als Potenzmittel bekannt, die in dieser Situation eine effektive Hilfe geben können. Die chemischen Wirkstoffe haben jedoch häufig umfangreiche, unerwünschte Nebenwirkungen. In vielen Fällen von Erektionsstörungen werden Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) gegeben. Als Beispiel dafür sind Viagra oder Cialis zu nennen.

Bei einem zu niedrigen Testosteron-Spiegel kann eine Hormon-Ersatztherapie verordnet werden. Doch es gibt auch pflanzliche Alternativen zur Behandlung von Impotenz (z.B. Ginseng). Die Phytotherapie bietet eine ganze Reihe von Mitteln zur Behandlung von Sexualstörungen. Es sind Medikamente mit pflanzlichen Inhaltsstoffen auf dem Markt, die intensiv beworben werden. Doch von Impotenz betroffene Männer sollten kritisch sein bei ihrer Entscheidung, welches Mittel sie einnehmen, um ihre sexuelle Leistungsfähigkeit zu erhöhen. In vielen Fällen haben diese Mittel eine zweifelhafte Wirkung. Die Erektion ist ein komplexer Vorgang, der an vielen Stellen gestört werden kann. Die PDE-5-Hemmer greifen an einer ganz besteimmten Stelle ein und ermöglichen damit eine zuverlässige Erektion. Pföanzliche Wirkstoffe haben in den meisten Fällen eine anregende Wirkung, aber keinen konkreten Eingriff in den Ablauf der Erektion.

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