Potenzmittel Testpackungen

Obwohl sich die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf.

Mit einer Potenzmittel-Testpackung können Sie am besten herausfinden, um ermessen zu können, welches Potenzmittel sich im individuellen Fall als das wirkungsvollste und verträglichste herausstellt.

Viagra kaufen

Viagra, Cialis und Levitra bzw. die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, gelten als die weltweit am häufigsten verwendeten Mittel zur wirkungsvollen Behandlung erektiler Dysfunktionen mit Medikamenten.

Um die Potenzmittel bezüglich ihrer persönlichen Wirkung aussagekräftig miteinander vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die jeweils einander entsprechenden Dosierungsgrade zu wählen.

Das Wochenend-Potenzmittel Cialis wird in zwei, Viagra und Levitra in jeweils drei Dosierungsformen dargeboten. Wenn zum Beispiel beim erfolgreichsten Potenzmittel Viagra eine mittlere Dosierungsstufe von 50mg gewählt wird, können analog dazu die 10 mg-Dosierung von Levitra und die 10 – oder 20mg-Version von Cialis einen aufschlussreichen Testvergleich ermöglichen.

Die Gemeinsamkeit der Hauptwirkstoffe in den drei Potenzmittel besteht darin, dass sie als sogenannte "PDE-5-Hemmer" direkten Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen, welchen den Blutzufluss in den Penis regeln.

Unterschiede in der Wirkung

Die Unterschiede zwischen den drei Präparaten werden am deutlichsten durch ihre jeweiligen therapeutischen Versprechen bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungszeit, innerhalb der sich bei sexueller Stimulation eine Erektion ergeben kann.

Empfundene Unterschiede in der Anwendung können sich individuell auch bezüglich der Wirkungsintensität und der Verträglichkeit gegenüber den Wirk- und Inhaltsstoffkombinationen der drei potenzsteigernden Mittel ergeben.

Sollte man die drei Medikamente charakterisieren, so würde sich für Viagra die "spontane", für Levitra die "tagesaktuell geplante" und für Cialis die "möglicherweise absehbare" Anwendungssituation ergeben. Nicht umsonst wird Viagra für spontanen Sex bevorzugt, Cialis als Wochenend-Potenzmittel bezeichnet.

Unterschiedliche Anwendungssituationen

Am deutlichsten werden die Unterschiede im direkten Vergleich der beiden marktführenden Präparate Viagra und Cialis: Die Wirkung von Viagra setzt schon nach ca. 30 Minuten ein. Nach circa 4 Stunden setzt die sogenannte Halbwertszeit der Wirkung ein und der Wirkstoffspiegel lässt nach.

Cialis benötigt ab dem Zeitpunkt der Einnahme ca. 1 bis 2 Stunden, um seine Wirkung aufzubauen und hält sie dann im günstigsten Falle bis zu 36 Stunden vor. Das "deutsche" Potenzmittel Levitra bildet einen Kompromiss zwischen Viagra und Cialis: Es baut seine Wirkung etwas langsamer als Viagra auf, wirkt dann allerdings auch bis zu 2 Stunden länger.

Einfluss der Dosierung auf die Wirkung

Die Dosierung hat weder Einfluss auf die Wirkgeschwindigkeit noch auf die Wirkdauer. Wirkstoffe treten grundsätzlich immer in Konkurrenz zu bereits bestehenden, eben auch unerwünschten biochemischen Vorgängen im Körper.

Die Dosierung eines Medikaments spielt insofern eine Rolle, als dass manchmal ein größeres Quantum an Wirkstoffen notwendig ist, um den "Umkehrpunkt" zu erreichen, ab dem die körpereigenen unerwünschten Prozesse in einen Heilungsprozess übergehen.

Wer bereits bei niedriger Dosierung das Therapieziel, also im Falle der Anwendung von Potenzmitteln, eine zufriedenstellend ausgeprägte Erektion erreicht, sollte sich dann auch zukünftig an der niedrigeren Dosierung orientieren, um dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen zu mindern.

Umgekehrt könnten Patienten, die zum Beispiel durch Diabetes oder andere, mit Durchblutungsstörungen einhergehenden Krankheitsbildern belastet sind, möglicherweise erst mit der hoch dosierten Darreichungsform von einem Potenzmittel profitieren.

Auch Männer mit allgemein gutem Gesundheitszustand können die Erfahrung machen, dass sie ggf. eine stärkere Dosierungsform von Viagra, Cialis oder Levitra benötigen, um günstigen Einfluss auf ihre Potenz zu nehmen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Wie bei fast allen Medikamenten, ergibt sich auch bei Potenzmitteln eine Wirkungsbeeinträchtigung durch den zusätzlichen Einfluss von Alkohol. Ein Glas Wein gehört sehr oft zum stimmungsvollen Anfang eines romantischen Abends.

Es ist grundsätzlich nicht bedenklich, wenn während des Wirkungszeitraums Alkohol in Maßen genossen wird. Es ist dann jedoch eine verzögerte Wirkung zusätzlich in die Anwendung einzukalkulieren.

Generell können die Wirkstoffe in Viagra, Cialis und Levitra zu Begleiterscheinungen wie Kopf- und Magenschmerzen, schnupfender oder verstopfter Nase oder zu Hautrötungen führen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen, zu denen auch Sodbrennen und Sehstörungen zählen, sind in den Packungsbeilagen ebenso detailliert aufgeführt wie Hinweise zu Gegenanzeigen und Wechselwirkungen bei Einnahme anderer Medikamente.

Naturgemäß besteht bei Potenzmitteln der Reflex, bei nicht erhoffter Wirkung eine Zusatzdosierung vorzunehmen, die dann zu einer Überdosierung führen kann. In solchen Fällen ist damit zu rechnen, dass unerwünschte Nebenwirkungen sich deutlich verstärken können bzw. überhaupt erst eintreten.

Kontraindikationen

Zu den bekannten Gegenanzeigen der rezeptpflichtigen Potenzmittel gehören Herzinsuffizienz, aktuelle Diagnosen kürzlich zurückliegender Herzinfarkte oder Schlaganfälle und Befunde wie Angina Pectoris, Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck).

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Viagra, Cialis und Levitra nicht einnehmen.

Auch, wenn Frauen für die Einnahme von Viagra, Cialis und Levitra vorgesehen sind, muss für Schwangere und stillende Mütter betont werden, dass die Einnahme dieser Potenzmittel streng verboten ist.

Besondere Vorsicht bei der Verwendung der drei Potenzmittel ist geboten, wenn einem Patienten die generelle ärztliche Empfehlung vorliegt, von sexueller Aktivität möglichst Abstand zu nehmen, da diese eine physische Belastung darstellt.

Gerade bei Patienten mit diagnostizierten Herz- und Kreislaufkrankheiten kann sowohl der Wirkmechanismus selbst (Durchblutungsförderung) als auch die dadurch ermöglichte sexuelle Aktivität gefährliche gesundheitliche Risiken bergen. Im Zweifelsfall ist eine gesonderte Rücksprache mit einem behandelnden Arzt zu treffen.

Bei keinem der drei Medikamente ist zu befürchten, dass sich ungewünschte Erektionen einstellen. Denn ohne entsprechende sexuelle Erregung wird sich auch keine ungewollte bzw. situativ "unpassende" Wirkung entfalten.

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