Serie – Beckenbodentraining 1

Serie – Beckenbodentraining 1
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Der Vorgang der Erektion ist wesentlich komplexer als nur das "steif" werden. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig – und damit auch die Anfälligkeit für Störungen. Neben seelischen Ursachen, wie z.B. Stress oder Überlastung, sind auch organische Gründe für Erektionsprobleme verantwortlich. Übergewicht oder mangelnde sportliche Aktivität sind da zu nennen. Schon eine einzige Ursache kann den Ablauf der Erektion stören und somit verhindern. Hat man(n) jedoch eine gut trainiert Beckenbodenmuskulatur steht einer kraftvollen Erektion meist nichts im Wege.

Bei Erschlaffung des Beckenbodens kann es nicht zu einer dauerhaften, ausreichenden Anschwellung des Gliedes kommen. Die Venen, aus denen das Blut aus den Schwellkörpern abfließt, werden normalerweise durch die Muskulatur des Beckenbodens abgepresst. Geschieht dies nicht mehr ausreichend, kann das in die Schwellkörper einströmende Blut keine befriedigende Erektion auslösen. Egal wie erregt Sie sein mögen, das Blut fließt ungehindert aus den Schwellkörpern heraus und die Erektion ist nicht ausreichend um Sex zu haben.

Auch Potenzmittel wie Cialis, Viagra oder Levitra sind dann nur bedingt eine Hilfe, können aber erfolgreich sein.

Was ist der Beckenboden?

Als Beckenboden bezeichnet man das untere Bindegewebe, das die Organe der Beckenhöhle zum After hin abgrenzt. Dabei werden drei Teile unterschieden.

  1. »Diaphragma Pelvis«. Dies ist der hintere Beckenbodenteil, der vom Mastdarm durchbrochen wird.
  2. »Diaphragma urogenitale«, das ist der vordere Beckenbodenteil.
  3. Schwellkörper- und Schließmuskelschicht. Diese Schicht besteht aus drei Muskeln mit den Bezeichnungen »Musculus ischiocavernosus«, »Musculus bulbospongiosus« und »Musculus sphincter ani externus«. Von diesen Muskeln sind die beiden Erstgenannten die für die Erektion und dem Geschlechtsverkehr bedeutsamen. Der letzte Muskel ist, man ahnt es schon, der Schließmuskel des Mastdarmes.

Der »Musculus ischiocavernosus«

Der Name dieses Muskelns bezeichnet die Lage, in der er am Beckenboden verläuft und könnte frei übersetzt mit »Muskel, der vom Gesäß zu Schwellkörper verläuft« umbeschrieben werden. Der Muskel befindet sich parallel zu den inneren Schwellkörpern des Penisschaftes und ist wichtig für die Drosselung des zurücklaufenden Blutes. Fehlt dem Muskel die Spannkraft, kann keine Erektion aufgebaut werden. Doch um das Positive zu nennen: Der Muskel kann sowohl reflektorisch als auch willkürlich angespannt werden – und damit trainiert werden.

Der »Musculus bulbospongiosus«

Als Unterstützung zum »Musculus ischiocavernosus« umschließt dieser Muskel den Schaft des Penis. Er hilft bei der völligen Entleeren der Harnröhre und zur Unterstützung der Ejakulation. Weiterhin begünstigt er den Blutfluss in die Penisschwellkörper (corpus cavernosum). 

 

Im 2.Teil unserer Serie erfahren Sie wie Sie gezielt mit Beckenbodentraining die Erektion fördern können.

Zusammenfassung
Serie - Beckenbodentraining 1
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Serie - Beckenbodentraining 1
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Erektionsprobleme sind für einen Mann ein schwerer Schlag - doch es gibt Hilfe. Mehr über Beckenbodentraining in unserer Serie - Impotenz-Wiki.com
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