Vorzeitiger Samenerguss

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass fast jeder fünfte Mann unter vorzeitigem Samenerguss leidet. Nicht selten enstehen aus einer Mischung aus Scham und Versagensängsten ernsthafte Probleme, die sich auch auf die Beziehung auswirken können. Vorzeitige Ejakulation gehört neben Erektionsstörungen und Impotenz zu den häufigsten Sexualproblemen bei Männern. Doch in den meisten Fällen kann geholfen werden – wenn man(n) lernt darüber zu sprechen.

Sex ist kein Wettbewerb, und es kommt dabei nicht auf Schnelligkeit an. Sieger oder Verlierer gibt es nicht und somit auch keinen Grund sich unnötig unter Druck zu setzen. Die durchschnittliche Dauer von Sex in deutschen Betten liegt bei 7 – 10 Minuten. Hat der Mann den Orgasmus aber vor, während oder sehr kurz nach dem Eindringen, sprechen Ärzte von einer vorzeitigen Ejakulation.

Vorzeitiger Samenerguss im Vergleich zu einem normalen Orgasmus

In der Natur hat ein schneller, aber mehrmaliger, Samenerguss seinen Sinn: Er dient der raschen und mehrfachen Weitergabe der eigenen Erbanlagen an verschiedene Weibchen. Die menschliche Sexualität dagegen dient mehr als nur der Erhaltung der Art. Sie ist mehr ein Lustvorgang, eine Art der Kommunikation. Und genau bei dieser Kommunikation hapert es, wenn Sexualprobleme wie ein vorzeitiger Samenerguss auftreten. Versagensängste und Unzufriedenheit werden totgeschwiegen, das Thema ein Tabu, aber auf längere Zeit kommt nicht nur die Frau zu kurz, sondern auch die Beziehung leidet darunter.

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Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Klinik für Urologie und Uroonkologie
Salzdahlumer Straße 9
38126 Braunschweig

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Impotenz und Erektionsstörungen beheben
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