Was passiert bei einer Erektion?

Was passiert bei einer Erektion?
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Der Penis ist ein komplexes System des männlichen Körpers: Der nicht errigierte Penis wird als Latenzphase bezeichnet. Das Gied hängt und ist gering durchblutet. Dieser Zustand endet beim Anblick oder der Vorstellung eines sexuell reizenden Objektes. Das Sexualzentrum erhält wichtige Impulse und alle wichtigen Befehle zur Aktivierung der Befehle werden ausgesandt. Die beiden Schwellkörper des Penis bilden eine Art Schwamm, der voller Muskelzellen ist. Bei der Erektion erschlaffen diese Muskelzellen, durch Ausschüttung des Aktivierungsstoffes zyklisches Guanosinmonophosphat (GMP). Mehr Blut kann in die zentrale Arterie und so in winzige Hohlräume fließen.

Ablauf einer Erektion

Die blutabführenden Venen werden dabei gestaut. Bei Männern mit Erektionsstörungen weitet sich der Schwellkörper in Folge eines GMP-Mangels nicht so weit dass dadurch die Venen zusammengedrückt werden. Dadurch kann das Blut schnell wieder abfliessen.

Potenzmittel wie Viagra setzen genau an dieser Stelle an. Die PDE-5-Hemmer blockieren den Abbau von GMP, so dass wieder mehr Blut in den Penis einströmen kann und eine Erektion möglich ist. Je höher der Spiegel an cGMP desto länger und stärker ist die Erektion. Der molekulare Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Die Phosphodiesterase-5 spaltet das cGMP zu GMP. Die Verringerung der cGMP Konzentration führt dann wieder zu einer Erschlaffung des Penis.