MUSE

Zusammenfassung: Muse ist eine Behandlungsmethode gegen Erektionsstörungen und hat sich als Alternative zur Einnahme von PDE-5-hemmer wie Viagra oder Cialis etabliert. Im folgenden Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu Muse.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Muse? 
  2. Wofür wird das Medikament eingesetzt? 
  3. Wie verwenden Sie Muse richtig?
  4. Dosierung
  5. Nebenwirkungen
  6. Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?
  7. Verkehrstüchtigkeit/Alkohol

Was ist Muse?

Muse ist eine Behandlungsmethode gegen Erektionsstörungen. Muse steht für „Medicated Urethral System for Erection“. Der wirksame Stoff ist Alprostadil. Dieser Stoff wird auch vom Körper selbst produziert und wird dann Prostaglandin E1 (PGE1) genannt. Das Mittel erweitert die Blutgefäße, wodurch die Blutzufuhr zum Penis verbessert wird. Dies hilft daraufhin, eine bessere Erektion zu befördern, wodurch angenehmer Geschlechtsverkehr wieder möglich ist. Vorteile von Muse sind, dass keine Nadeln gebraucht werden, der Gebrauch sehr viel einfacher als eine Penisinjektion ist und es eine gute Alternative zu Erektionspillen ist.

Muse - Hilfe bei Impotenz

Wofür wird das Medikament eingesetzt? 

Muse wird bei Impotenz eingesetzt. Männer mit einem PGE1-Mangel können Probleme haben, eine Erektion zu bekommen. In diesem Fall strömt nicht genug Blut in den Penis, sodass dieser steif wird. Indem die Blutzufuhr gefördert wird, ist eine Erektion für Geschlechtsverkehr wieder möglich. Muse ist eine gute Lösung, da es die Blutgefäße erweitert und den PGE1-Mangel aufhebt. Die Blutzufuhr wird verbessert und es entsteht eine Erektion, die lange genug bestehen bleibt.

Wie verwenden Sie Muse richtig? 

Mittels eines speziellen Applikators wird der Wirkstoff als Zäpfchen in die Harnröhre eingebracht. Von dort gelangt es über die Blutgefäße in den Schwellkörper. Die Muskelzellen entspannen sich. Hierdurch kann mehr Blut in den Penis strömen, wodurch eine Erektion entsteht. Alprostadil wirkt bereits innerhalb von 5 – 10 Minuten für circa 30 – 60 Minuten. Der Applikator darf nur einmal verwendet werden.

Arztberatung beim Einsatz von Muse

Dosierung 

Muse ist in den folgenden Stärken erhältlich: 250mcg, 500mcg und 1000mcg. Bei der Bestellung können Sie entscheiden, ob Sie einen oder 6 Applikatoren bestellen möchten. Die Startdosierung beträgt im Regelfall 250mcg. Wenn dies nicht den gewünschten Effekt erbringt, dann ist es möglich, die Dosis zu erhöhen. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt. Verwenden Sie nicht mehr als zwei Dosen am Tag und niemals mehr als sieben Dosen pro Woche.

Nebenwirkungen 

Wenn Sie eine Erektion bekommen, die länger als 4 Stunden anhält, dann nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit Ihrem Arzt auf. Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • ein Penis, der leicht schmerzt
  • ein brennendes Gefühl der Harnröhre
  • Kopfschmerzen, ein Schwindelgefühl, ein niedriger Blutdruck, eine kleine Blutung in der Harnröhre
  • Ohnmachtsanfälle
  • Ausschlag

Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?

In einigen Fällen ist es nicht ratsam, Muse zu verwenden.

  • Bitte verwenden Sie Muse nicht, wenn Sie allergisch oder empfindlich auf Alprostadil oder einen der anderen Inhaltsstoffe reagieren.
  • Bitte verwenden Sie Muse nicht, wenn Sie eine Krankheit an Ihrem Penis haben, oder wenn dieser eine abnormale Form hat.
  • Bitte verwenden Sie Muse nicht, wenn Sie eine Entzündung an Ihrem Penis oder an der Harnröhre haben.

Bitte nehmen Sie außerdem Abstand von Muse, wenn Sie Leukämie, Sichelzellenanämie, multiples Myelom, Thrombozytopenie oder Polyzythämie haben. Eine vollständige Liste finden Sie in der Packungsbeilage. Muse ist nicht für Frauen oder Kinder geeignet.

Die Behandlung von Impotenz mit Muse

Verkehrstüchtigkeit/Alkohol

Muse kann ein Schwindelgefühl oder Benommenheit verursachen. Bitte nehmen Sie Abstand vom Verkehr, wenn Sie diese Nebenwirkungen erfahren. Alkohol fördert keine Erektionen. Bitte mäßigen Sie daher den Alkoholkonsum, wenn Sie Muse verwenden.

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Impotenz und Erektionsstörungen beheben
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 4 reviews
 by Gregor on Impotenz und Erektionsstörungen beheben

Hi. Aus eigener Erfahrung weiß ich das MUSE auf jeden Fall hilft. ABER: Es ist schon sehr unangenehm, so habe ich es jedenfalls empfunden. Habe dann irgenwann die Spritze probiert, hört sich zwar auch nicht doll an, ist aber weit weniger unangenehm als man denkt. Gruss

 by Randolf on Impotenz und Erektionsstörungen beheben
Muse

Muse hilft auf jeden Fall. Bei mir haben jegliche Potenzmittel nix gebracht und mein Arzt hat mir dann Muse empfohlen. War am Anfang nicht begeistert von dem Gedanken, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und ja, so schlimm ist es nicht wie man es sich vorstellt.

 by Peter on Impotenz und Erektionsstörungen beheben

So schlimm wie es sich anhört ist es nicht. Ich ziehe die Methode den normalen Potenzmitteln vor, da es viel schneller wirkt und bei mir sehr zuverlässig ist. Mit Viagra udn Co. hatte ich keine so guten Erfahrungen.

 by Bernd on Impotenz und Erektionsstörungen beheben
Sicher kein tolles Gefühl

Finde den Artikel sehr interessant geschrieben und er bietet mir viele Informationen. Wobei ich mir das Gefühl mir da was reinzustecken lieber nicht vorstellen möchte. Aber ist sicher eine hilfreiche Alternative wenn Viagra und Co. nicht anschlagen.

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