Zusammenhang von Impotenz und Sterilität

Impotenz und Sterilität

Zusammenfassung: Beim Thema Sexualstörungen gibt es eine Menge Halbwissen und Mythen. Wann ist man impotent? Wann zeugungsunfähig? Wann spricht man von Impotenz/Erektionsproblemen? Im folgenden Artikel  erklären wie Ihnen wie Impotenz und Sterilität zusammenhängen.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Sterilität?

Sterilität (impotentia generandi) ist die Unfähigkeit ein Kind zu zeugen (beim Mann) oder zu empfangen (bei der Frau). Tritt nach einem Jahr regelmäßigen und ungeschützten Geschlechtsverkehres keine Schwangerschaft ein, so spricht man von Sterilität, der ungewollten Kinderlosigkeit. Die Gründe dafür können beim Mann oder der Frau zu finden sein, manchmal auch bei beiden Partnern. Von primärer Sterilität wird bei Frauen oder Männern gesprochen, die noch keine Kinder gezeugt oder empfangen haben. Die sekundäre Sterilität beschreibt hingegen den Zustand, wenn bereits eine erfolgreiche Zeugung oder Empfängnis stattgefunden hat, jedoch nach einem Jahr regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehres keine erneute Schwangerschaft eingetreten ist.

Unfruchtbarkeit beim Mann

Zeugungsunfähigkeit der Frau

Die Empfängnisunfähigkeit der Frau kann aufgrund einer Ovulations- oder Follikelreifungsstörung oder einer hormonellen Störung bestehen. Aber auch eine Vielzahl anderer Gründe, wie genetische Defekte, sexuell übertragbare Infektionen, Stress, Übergewicht, Alkohol oder Nikotin, können eine Empfängnis verhindern. Auch das Alter spielt für die Empfängnis eine wichtige Rolle, da die Fruchtbarkeit der Frau ab dem 35. Lebensjahr signifikant abnimmt. Zusätzlich können Behandlungen schwerer Erkrankungen wie Krebs mit Chemo- und Strahlentherapie zur Schädigung der Eizellen führen und das Eintreten einer Schwangerschaft erschweren oder unmöglich machen.

Zeugungsunfähigkeit des Mannes

Die Zeugungsunfähigkeit des Mannes beruht neben einer fehlerhaften Ejakulation im Wesentlichen auf der Qualität des Spermas. Dabei ist die Anzahl und die Beweglichkeit sowie das Aussehen der einzelnen Spermien wichtig. Die Spermienqualität wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Dazu zählen Drogen wie Alkohol und Nikotin, sowie Umweltschadstoffe und Ernährungsgewohnheiten. Auch unterschiedliche Erkrankungen und Infektionen wie Mumps können eine Zeugung erschweren. Spermien können ebenfalls durch die Behandlung mit Chemo- oder Strahlentherapie sowie durch zu hohe Temperaturen geschädigt werden. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass Sauna- und Whirlpoolbesuche die Spermienqualität negativ beeinflussen.

Behandlung von Sterilität

Sterilität kann in vielen Fällen behandelt werden. Dabei können Operationen anatomische Besonderheiten beseitigen und so eine Befruchtung der Eizellen auf natürlichem Wege ermöglichen. Außerdem sind sogenannte „assistierte Reproduktionen“ möglich, bei denen eine Befruchtung der Eizellen innerhalb oder außerhalb des Körpers durch technische und biologische Hilfsmittel vollzogen wird. Als bekannteste Beispiele sind die In-vitro-Fertilisation und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zu nennen, die eine Schwangerschaft ermöglichen können, wenn diese auf natürlichem Weg nicht erreicht wurde.

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Impotenz und Erektionsstörungen beheben
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 by Gunther on Impotenz und Erektionsstörungen beheben

Gibt es denn beim Mann Möglichkeiten die Zeugungsunfähigkeit zu behandeln?

 by Dr.Martin Hoffmann on Impotenz und Erektionsstörungen beheben
Super Artikel

Hallo Herr Kollege, Ihren Artikel kann ich nur unterstützen. Beruflich habe ich mit vielen männern zu tun, die Hilfe bei Sexualproblemen suchen, und ja, da gibt es viel Halbwissen und Mythen. Aufklärung ist sehr wichtig, eigentlich das A und O.

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